Aktuelles zum Film

17.06.2021

Kinoneustart:

  • Einladung zur Zeitreise
    In der langen Kinopause wurde das Arena im Münchner Glockenbachviertel noch einmal neu gedacht und taucht jetzt mit vielen Details atmosphärisch in die Ära des Art Déco ein – eine Ortsbegehung – von Dunja Bialas

Im Kino:

  • Zustand und Gelände (D 2019)
    DDR-Geschichtsklittierung
    Ute Adamczewski hat mit ihrem Debüt einen erhellend-aufklärenden Film über die blinden Stellen der »anti-faschistischen« DDR geschaffen, der viel über die Vergangenheit aber mehr noch über die Gegenwart erzählt – Kritik von Dunja Bialas
  • Chaos Walking (USA 2021)
    Ohne Lüge leben
    Doug Limans Bestsellerverfilmung mit Mads Mikkelsen, Tom Holland und Daisy Ridley lohnt sich vor allem für die ungewöhnlich dystopische Auslegung unserer hypermedialen, alles überflutenden Gegenwart und einer mutigen Prämisse– Kritik von Axel Timo Purr

Im Streamingkanal:

  • Shiva Baby (USA 2020)
    Im Griff von Gift und Gegengift
    Emma Seligman überzeugt in ihrem Debütfilm mit messerscharfem Humor und einer so stürmischen wie analytischen Suche nach sexueller und gesellschaftlicher Identität – Kritik von Axel Timo Purr

Festivals:

  • Reise zum Goldenen Spatz
    Das deutsche Kinder Medien Festival Goldener Spatz 2021 ging in die hybride Version und war vom 6. – 12. Juni in Gera, Erfurt und online zu sehen – von Christel Strobel

Cinema Moralia:

  • Sie wollen uns erzählen...
    Hauptsache Kulisse: Wer dem Kino helfen will, kauft Kino-, nicht Berlinale-Karten. Bevor wir in der Delta-Welle landen – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 250. Folge – von Rüdiger Suchsland

10.06.2021

Berlinale Sommer-Special:

  • Unser Berlinale-Special. Reloaded, was sonst?
    Die Berlinale wiederholt sich: Alle Filme der Online-Edition sind jetzt im Open-Air-Sommer-Special der Berlinale zu sehen. Wir verschaffen den Überblick über die Filme, für alle, die sie sehen können
  • Sommer-Berlinale 2021: Kurzkritiken-ABC
    Alphabetisch sortierte Kurzkritiken diesjähriger Berlinale-Filme aus allen Sektionen in Tweet-Länge – von Sedat Aslan, Anna Edelmann, Axel Timo Purr und Christel Strobel

Festivals:

  • Period Pictures und Post-Punk
    Das Rumänische Filmfestival München arbeitet dunkle Momente der rumänischen Geschichte auf und blickt einmal mehr in die Dynamik einer Familie. Unbedingt ergänzt werden sollte die hybride Ausgabe durch ein statisches Kammerspiel von Cristi Puiu – von Dunja Bialas
  • Allein mit sich selbst
    Die diesjährige Filmreihe des italienischen Circolo Cento Fiori zeigt an einem konzentrierten Wochenende in München Filme über die Einsamkeit – von Elke Eckert
  • Film als subversive Kunst
    Das 18. Crossing Europe in Linz beweist in der Reihe »Local Artists«, dass man sich Österreich als glückliches Land vorstellen muss – zumindest für die einheimische Filmproduktion – von Dunja Bialas

Im Streamingkanal:

Kinderjury gesucht!

  • Wer, wenn nicht ihr?
    Für den Aufbau einer neuen FBW-Jugend Filmjury im Monopol Kino in München werden 10 neue Jurymitglieder gesucht – von Katrin Hoffmann

03.06.2021

Kinozukunft:

  • Vor dem Massaker
    Cruel Summer: Schluss mit dem Kino-Kitsch! Das Kino, wie wir es kannten, wird auf die Dauer so nicht überleben – von Rüdiger Suchsland

Im Streamingkanal:

  • Blue Miracle (USA 2021)
    Der alte Mann und die Waisen: Julio Quintanas Blue Miracle reaktiviert den Traum vom gemeinsamen Kampf gegen alte Gespenster und versucht auch noch ein guter Action-Film zu sein – Kritik von Axel Timo Purr

21. Nippon Connection

  • Leuchten in knalligem Pink
    Ab dem 1. Juni leuchtet Frankfurt filmisch wieder sechs Tage in knalligem Pink: Mit Nippon Connection geht die 21. Ausgabe des größten japanischen Filmfestivals weltweit in der Mainmetropole an den Start – von Jens Balkenborg

Abstand/Zoom

  • Das Film-Alphabet: I_IRREN
    Eine ganze Zeit war ich der Meinung, dass sich Filme nicht irren können, weil sie einfach so sind wie sie sind. Quasi richtig gewachsen. Als gäbe es da ein Naturgesetz und sie würden so wachsen wie sie müssten – von Nora Moschuering

Cinema Moralia

  • Lösch mir die Augen aus
    Wie man Kritik zum Schweigen bringt... Über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 249. Folge – von Rüdiger Suchsland

Corona & Kultur

27.05.2021

Im Streamingkanal:

  • Milestone (Meel Patthar) (Indien 2020)
    Ist es das wert? Ivan Ayrs subtiles, untergründiges und universelles Sozialdrama um einen LKW-Fahrer vor dem Abgrund seines Lebens und der Gesellschaft ist erzählerisch starkes und formal beeindruckendes Kino – Kritik von Axel Timo Purr
  • Die Aktualität der Schauprozesse
    Drei Kapitel aus dem Roman der Sowjetunion: Dokumentarfilme von Sergeij Loznitsa auf Mubi – von Rüdiger Suchsland

27. Kurzfilmwoche Regensburg:

  • Weitschweifender Blick aus dem Regionalfenster
    Die 27. Kurzfilmwoche Regensburg zeigt engagierte Filme in allen Sparten: Fiktion, Animation, Dokumentar- und Experimentalfilm sind gleichermaßen auf hohem Niveau – von Dunja Bialas

Interview:

20.05.2021

Kinozukunft:

  • Möglichkeiten starker ästhetischer Störungen
    Das Werkstattkino und das Theatiner machen in München den Auftakt mit den Kino-Öffnungen. Jetzt wagt auch das DOK.fest den Schritt in den Präsenzmodus und zeigt den Gewinner des Online-Publikumspreises im City, Rio und Maxim – von Dunja Bialas
  • Zukunftsmusik?
    Der Kinokongress »Kino digital« widmete sich künftigen Modellen des Kinos. Während die Branche, Segment Big Player, unter sich diskutierte, kam eine ernstzunehmende neue Sichtweise ausgerechnet aus der Politik – von Dunja Bialas
  • »Ein Erlebnisort mit erotischer Komponente«
    Der Initiator von »Montag Kinotag« darüber, wie aus einer Idee eine Initiative für die Münchner Kinos wurde – von Matti Bauer

36. DOK.fest@home:

  • In den Fesseln des Unbewältigten
    Filme auf dem DOK.fest 2021 zwischen Kontrollsehnsucht und Lockerlassen – von Thomas Willmann
  • Hunter from Elsewhere – a journey with Helen Britton (D 2021)
    Die Alchemistinnen: Helen Britton ist eine der eminenten zeitgenössischen Künstlerinnen, die Profanes in Presziosen zu verwandeln weiß. Elena Alvarez Lutz hat ihre Philosophie jetzt in einen Film verwandelt – Kritik von Dunja Bialas
  • Kímmapiiyipitssini –The Meaning of Empathy (Kanada 2021)
    „All it takes, is one person to care“: Elle-Máijá Tailfeathers intimes Porträt vom Leben und Überleben des Kainai-Stammes in Alberta ist Zeuge von tiefgreifenden Veränderungen innerhalb der Gemeinschaft und eine emotionale Aufforderung zu Empathie – Kritik von Louisa von Sohlern
  • The Rossellinis (I/LV 2020)
    Der Schatten des Meisters: In seinem Dokumentarfilm widmet sich Alessandro Rossellini seiner Familie, wirklich ein Clan von mal mehr mal weniger erfolgreichen Künstlern und Künstlerinnen. Er selbst sieht sein Projekt als Therapie – Kritik von Matthias Pfeiffer
  • Soldaten (D 2021)
    Alles archaisch, aber leider unumgänglich: Wer geht denn heute überhaupt noch freiwillig zur Bundeswehr? Das ist eine Kernfrage, die Christian von Brockhausens und Willem Konrads Soldaten stellt – Kritik von Jens Balkenborg
  • Die Welt jenseits der Stille (D 2021)
    Die Einzelnen in Stillstand: Manuel Fenns Dokumentarfilm schafft einen Zugang zum leidigen Thema Covid 19, den die rein journalistische Herangehensweise nicht bieten kann – Kritik von Matthias Pfeiffer
  • Who’s afraid of Alice Miller? (CH 2020)
    Im Bunker des ewigen Krieges: Daniel Howalds Film über die Suche nach der Wahrheit in Alice Millers Leben ist ein so verstörender wie wichtiger und berührender Film über transgenerationale Traumabewältigung – Kritik von Axel Timo Purr
  • Wood – der geraubte Wald (D/Ö/RO 2020)
    Auf dem Holzweg: Der engagierte Dokumentarfilm macht die Dringlichkeit klar, mit der zu handeln ist, wenn wir unsere Umwelt retten wollen – Kritik von Louisa von Sohlern

Im Streamingkanal:

  • The Underground Railroad (USA 2021)
    Hell’s Gate: Moonlight-Regisseur Barry Jenkins hat Colson Whiteheads Bestseller beeindruckend und anspielungsreich als Mini-Serie adaptiert und gleichzeitig eine XXL-Version seines eigenen Werkes geschaffen – von Axel Timo Purr
  • A Black Jesus (D 2020)
    Schwarzes Holz und schwarze Haut: Druckaufbau bei Luca Luccesi – Kritik von Rüdiger Suchsland

13.05.2021

Thema Kinoöffnung:

  • Der Boandlkramer und die Auswertungskaskade
    Der Amazon-Start des Vilsmaier-Vermächtnisses Der Boandlkramer bringt die bayerischen Kinos in Bedrängnis und wirft einmal mehr die Frage nach dem Sinn der »Kinofenster« auf – von Dunja Bialas
  • Wolkig bis heiter
    Die Kinos in München und Bayern dürfen seit dem heutigen Donnerstag wieder öffnen. Warum die meisten nicht aufmachen und welche Pläne trotzdem geschmiedet werden – von Dunja Bialas

36. DOK.fest@home:

  • artesho(r)ts Kurzkritiken
    Fortlaufend aktualisierte Kurzkritiken diesjähriger Dokfest@home-Filme aus allen Sektionen in Tweet-Länge – von artechock-Redaktion
  • »Abreißen ist leichter als aufbauen!«
    Anlässlich der DEFA-Gründung vor 75 Jahren präsentiert das DOK.fest eine kleine, aber sehr feine und unbedingt sehenswerte Retrospektive mit acht DEFA-Dokumentarfilmproduktionen aus 39 Jahren – von Axel Timo Purr
  • Heimatkunde (D 2021)
    Schule als Madeleine: Christian Bäuckers Suche nach einer verlorenen Zeit und Heimat ist eine erzählerisch und formal überzeugende Annäherung an das Bildungssystem der DDR, aber auch ein emotionaler therapeutischer Prozess – Kritik von Axel Timo Purr
  • Zinder (D/F/NIG 2021)
    Die Hoffnung stirbt zuletzt: Aicha Mackys Porträt einer Gang in Zinder im Niger ist auch ein überzeugendes Porträt einer Gesellschaft, die sich kreativ immer wieder neu erfinden muss – Kritik von Axel Timo Purr

Im Streamingkanal:

  • Der Schüler (The Disciple) (Indien 2020)
    Götterdämmerung: Chaitanya Tamhanes Venedig-Drehbuchpreis- und FIPRESCI- Gewinner ist formal starkes, kluges und zärtliches Kino und ein großer Film über Musik und Hierarchien und die wichtigste Entscheidung im Leben – Kritik von Axel Timo Purr
  • Lux Æterna (F 2019)
    Sadistische Blicke: In dem im Stream und jetzt als DVD erschienenen Lux Æterna rechnet Skandalregisseur Gaspar Noé mit der Filmindustrie ab. Am Ende brennen die Hexen – und die Augen der Zuschauer – Kritik von Janick Nolting
  • »Wir sind nicht nur in der Politik Internationalisten.«
    Utopia in Babelsberg – Science Fiction aus der DDR: Ein Film zur vergessenen Geschichte des Science-Fiction-Kinos in der DDR – von Rüdiger Suchsland

67. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen:

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