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09.07.2026
- Ein Klavier, (noch ein) Klavier! oder: Mit Bach im Fluss
Das 43. Filmfest München greift in die Tasten – ein Rückblick auf nicht nur auf die großen Wellen, die das Filmfest geworfen hat – von Thomas Willmann
- Das Filmquartett auf dem Filmfest München, Folge 3: Rückschau auf das 43. Filmfest München. Wir beginnen mit Low Expectations von Eivind Landsvik, feiern Ruyusuke Hamaguchis All of a Sudden, loben Alice Winocour, die sich mit Couture und Angelina Jolie leider vertan hat, heben Lucrecia Martels Nuestra tierra in den Himmel und sind uns
bei Su-jings A Girl Unknown nicht ganz einig. Die Filmquartett-Top 3: 1. Rose of Nevada, 2. All of a Sudden, 3. ex aequo Die miserable Mutter, La libertad doble, Das geträumte Abenteuer, La muerte no tiene dueno. Im Filmquartett: Dunja
Bialas, Benedikt Guntentaler, Amelie Hochhäusler, Wolfgang Lasinger, Nicolas Meußling, Tanja Moll, Noah Mrosczok, Chris Schmuck und Thomas Willmann
- Spots on!
Kurzkritiken zu Filmen aus allen Sektionen des Filmfest München
- Zwischen Mausgrau und Sonnengelb
Das Neue Deutsche Kino beim 43. Filmfest München war eine durchwachsene Angelegenheit und bestätigt alte Vorurteile. Zwar werden einige auch erfrischend widerlegt, doch eine bedeutende Lücke bleibt bestehen – von Axel Timo Purr
- »Die Liebe zur Musik ist jetzt in meinen Filmen aufgehoben«
Susanne Heinrich über ihr Musical Die miserable Mutter, das auf dem 43. Filmfest München den Förderpreis Neues Deutsches Kino für das beste Drehbuch erhielt — von Dunja Bialas
- Der runde Blick aufs Eckige
90 Minuten, internationaler Wettbewerb und das Spannende passiert in einem Viereck – ist das nun Kino oder Fußball? Wir sehen ein paar Parallelen zwischen dem 43. Filmfest München und der Fußballweltmeisterschaft — von Anna Edelmann, Paula Ruppert und Chris Schmuck
Neue Kritiken:
- Etwas ganz Besonderes (D 2026)
Leidenschaften und Beziehungen: Eva Trobischs wunderbarer Reigen durch das nicht nur östliche Deutschland der Gegenwart – Kritik von Rüdiger Suchsland
- Mit leiser Stimme (À voix basse) (F 2026)
Ermittlungen im Reich des Schweigens: Leyla Bouzid erzählt von Schweigeräumen und Subkulturen in Tunesien – Kritik von Rüdiger Suchsland
- Plitsch Platsch Forever! (CH 2026)
Plitsch, platsch, Widerstand: Ein Freibad soll verschwinden, eine Freundschaft gerät ins Wanken: Natascha Bellers Kinderfilm entdeckt im Sommerverlust eine kleine Schule der Demokratie – Kritik von Axel Timo Purr
Podcast:
- Etwas ganz Besonderes
»Protagonisten und Antagonisten finde ich langweilig«: Die Regisseurin Eva Trobisch wurde in Berlin geboren und studiert an der HFF München Filmregie. Beim Münchner Filmfest gewann sie 2018 den Hauptpreis im deutschen Wettbewerb für ihren Abschlussfilm Alles ist gut, der danach eine große
Karriere auf internationalen Festivals wie dem von Locarno machte. Im artechock-podcast sprechen Eva Trobisch und Rüdiger Suchsland über Trobischs neuen Film Etwas ganz Besonderes, über das deutsche Kino, Blicke auf Ost und West, den großen Charme der Stadt Greiz, sowie die Frage »Wer bist du und was macht dich aus?«
Videokritik:
- Virginia Woolf’s Night & Day
Schadet nicht! Tina Gharavis Adaption von Viriginia Woolfes eher konventionellem Frühwerk ist kein filmischer Meilenstein, aber dennoch einen Kinobesuch wert, finden Felicitas Hübner und Margret Köhler
Nachruf:
- Der Mann, der die Festivals liebte
Kein anderer hat die Berlinale länger geleitet. Der Weltbürger und Festivaldirektor Moritz de Hadeln ist jetzt gestorben — von Rüdiger Suchsland
KI-Interview:
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