Aktuelles zum Film

22.02.2024

Berlinale Special:

  • Geisterstunde
    Große und kleine Gespensterfilme prägen den diesjährigen Wettbewerb der Berlinale und es sind dabei natürlich die Toten, die die Lebenden fordern. Und nicht umgekehrt – von Axel Timo Purr
  • »Wir stehen ganz am Anfang. Wir sind Pioniere.«
    Der Kampf nimmt niemals ein Ende: Edgar Reitz und Volker Schlöndorff haben den Jungen ein paar Dinge zu sagen. Fragt sich, ob die auch zuhören – Berlinale-Tagebuch, Folge 2 – von Rüdiger Suchsland
  • Unser großes Berlinale-Special auf einen Blick
    Täglich Kurzkritiken, Punkte, Berichte und Podcasts – artechock auf der 74. Berlinale

Wo Pommes???

Neue Kritiken:

  • And the King Said, What a Fantastic Machine (DK/S 2023)
    Du sollst dir kein Bildnis machen: Axel Danielsons und Maximilian Van Aertrycks Dokumentarfilm ist ein Parforceritt durch die ambivalente Geschichte der stehenden und der bewegten Bilder – Kritik von Viktoria Oppenhoff
  • Spuk unterm Riesenrad (D 2023)
    Slapstick-Feuerwerk auf einem abgetakelten Rummelplatz: In der quirligen Neuverfilmung einer alten DDR-Serie erleben drei Kinder auf einem Rummelplatz jede Menge Grusel und Slapstick, als ein Blitz drei Geisterbahnfiguren zum Leben erweckt – Kritik von Reinhard Kleber

Neue Videokritik:

Munix' FOMO:

15.02.2024

Berlinale-Special:

Berlinale-Texte:

  • Geht doch, Berlinale!
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es: Noch ein vorläufig letztes Mal zur Einladungspolitik der Berlinale – von Rüdiger Suchsland

Filmpolitik:

  • Generalangriff auf die Kreativen
    Die Kulturstaatsministerin und ihr (Des-)Interessensgebiet: Der Umbau der Filmförderung ist einseitig Produzenten-lastig und schwächt den Autorenfilm ebenso wie Kino und Verleih – »Ein schlechter Tag für den deutschen Kinofilm« – von Rüdiger Suchsland

Munix' FOMO:

  • 15.02.-21.02.2024
    Die Münchner Kino-Veranstaltungen, die man auf keinen Fall verpassen sollte · 15.02.-21.02.2024 – von artechock-Redaktion

Neue Kritiken:

  • Bob Marley: One Love (USA 2023)
    Ein Film wie ein Joint
    Reinaldo Marcus Green hinterfragt in seinem Bob Marley-Biopic wenig und setzt auch sonst kaum überraschende Akzente. Dennoch macht die Annäherung an die Reggae-Ikone Spaß – Kritik von Axel Timo Purr
  • Colonos (Los colonos) (Argentinien/Chile/GB/RC/D 2023)
    Zivilisation und Barbarei
    Im Stile eines knalligen 70er-Jahre-Westerns zeigt Felipe Gálvez in Los colonos die gewaltsamen Praktiken des kolonialen Zivilisierungsprozesses im chilenischen Patagonien Anfang des 20. Jahrhunderts – Kritik von Wolfgang Lasinger
  • Die Unsichtbaren (D 2023)
    Fakten statt True Crime
    Matthias Freiers Dokumentarfilm über den psychopathischen Hamburger Säurefassmörder ist vielschichtig und bis heute aktuell – Kritik von Viktoria Oppenhoff
  • Schock (D 2023)
    Leere Konsequenz
    Daniel Rakete Siegel und Denis Moschitto gelingt mit ihrem etwas anderen Arztfilm eine aufregende und souveräne Genre-Arbeit – ein Neo-Noir, der es in sich hat – Kritik von Axel Timo Purr

Festival Rotterdam:

  • Rückkehr zum Tiger
    Das Filmfestival Rotterdam besinnt sich auf seine Wurzeln. Ein Streifzug durch den Tiger Award – von Dunja Bialas
  • In der Blackbox
    Bildentzug als Provokation: Das Filmfestival Rotterdam zeigte Stanley Schtinters Schneewittchen in seiner experimentierfreudigen Sektion »Harbour« – von Dunja Bialas

Neue Videokritik:

  • Linoleum
    Hommage an alle Garagentüftler
    Colin Wests unkonventionelles US-Independent-Drama bewegt sich verspielt zwischen Thriller-, Mystery- und Science-Fiction und berührt dabei auch noch, finden Felicitas Hübner und Stefan Rutz.
  • Kritiken und Festivalberichte als Podcasts

08.02.2024

74. Berlinale:

  • Lektionen der Schwäche
    Berlinale-Einladungsdebatte: Demokratische Kultur soll verunsichern, irritieren, herausfordern, infrage stellen. Vor allem die Rechtsextremisten... – von Rüdiger Suchsland
  • Würde die Berlinale Adolf Hitler einladen?
    Die Berlinale lädt AfD-Politiker ein, schämt sich dafür und tut es trotzdem. Dabei gäbe es viele Möglichkeiten, das Problem zu lösen – von Rüdiger Suchsland

Festival:

  • Eine andere Welt
    Das 22. Dhaka International Film Festival war auch in diesem Jahr ein leidenschaftlicher Gastgeber für das Kino des globalen Südens – von Bidhan Rebeiro

Cinema Moralia

  • Kakophonie, nicht Klugheit
    Publikum, Kritik, Kunst und die Summe aller Teile – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 316. Folge – von Rüdiger Suchsland

Neue Kritiken:

  • All of Us Strangers (GB/USA 2023)
    Liebe Großstadt-Geister: Andrew Haighs herzzerreißende Spukgeschichte ist ein weiterer großer Wurf im Schaffen des Filmemachers – Kritik von Janick Nolting
  • Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums (Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe) (USA 2022)
    Sommer mit Pause: Aitch Albertos Verfilmung des gleichnamigen Young-Adult-Romans ist Coming-of-Age-Geschichte und Lehrstunde im Reden auf einmal und so zärtlich wie überraschend – Kritik von Axel Timo Purr
  • Geliebte Köchin (La passion de Dodin Bouffant) (F 2023)
    Wovon man nicht sprechen kann, das muss man essen: Trần Anh Hùng folgt in seinem preisgekrönten Schlemmerfilm souverän großen Traditionen, ohne dabei eskapistisch zu sein – diskursives Kochen und Essen par excellence – von Axel Timo Purr
    Essen und Kochen als schöne Kunst betrachtet: Eat Drink Man Woman – Tran Anh Hungs Film Geliebte Köchin feiert die keineswegs zwecklose Zwecklosigkeit des Genusses und ist eine Schule des Geschmacks
    – von Rüdiger Suchsland
  • Die Farbe Lila (The Color Purple) (USA 2023)
    Das Leben ein Lied: In der Neuverfilmung von Die Farbe Lila versucht Regisseur Blitz Bazawule mit Musical-Einlagen zu punkten, zeigt dabei allerdings eher die Schwächen des Hollywood-Kinos – Kritik von Lea Morgenstern

Neue Videokritik:

  • Geliebte Köchin
    Koch mit ihr: Für seinen leidenschaftlichen und subtilen Liebes-, Koch- und Essfilm wurde Tran Anh Hùng in Cannes als bester Regisseur ausgezeichnet. Kein Wunder also, dass sich Sedat Aslan und Axel Timo Purr Hùngs Gaumenschmaus auf der Zunge zergehen lassen.

Neuer Podcast:

Munix' FOMO:

01.02.2024

Neue Kritiken:

  • Rickerl – Musik is höchstens a Hobby (Ö/D 2023)
    Musikalisches Manifest eines selbstbestimmten Lebens: Adrian Goiginger kann auch Komödie, durchsetzt den Humor in seinem berührenden Film über einen Wiener Beisl-Musiker aber souverän mit Lebensernst, Melancholie und Heimatschrulligkeiten – Kritik von Axel Timo Purr
  • Green Border (Zielona granica) (PL/F/CZ/B 2023)
    Draußen vor der Tür: Agnieszka Hollands so brutales wie nüchternes Flüchtlingsdrama überzeugt vor allem durch seinen multiperspektivischen Ansatz – Kritik von Axel Timo Purr
  • Norwegian Dream (N/PL/D 2023)
    Ein Traum vom Glück im hohen Norden: Ein junger homosexueller Migrant aus Polen gerät in dem einfühlsamen Außenseiterdrama während seines Jobs in einer Fischfabrik in Norwegen in eine doppelte Zwickmühle – Kritik von Reinhard Kleber

Neue Videokritik:

  • Argylle
    Was macht Claudia Schiffers Katze in diesem Film? Matthew Vaughns Agentenfilmverballhornung hat nicht nur Claudia Schiffers Katze mit im Gepäck, sondern auch Stars und Megastars und Blödeleien bis zum Abwinken. Felicitas Hübner und Stefan Rutz sind geteilter Meinung.

Neuer Podcast:

Munix' FOMO:

25.01.2024

Interview:

Wo Pommes???:

45. Filmfestival Max Ophüls Preis

  • Sieben Figuren suchen eine Revolution
    Phantomschmerzen: Beim 45. Festival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken ist die bessere Zukunft des deutschen Films lebendig – von Rüdiger Suchsland

Munix' FOMO:

Cinema Moralia:

  • Im deutschen Film geht’s um die Wurst
    Feierlaune bei Weißwurst, zehn Prozent Lohnkürzung für Filmschaffende und das Schwarzbrot der Anti-Antisemitismuspolitik – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 315. Folge – von Rüdiger Suchsland

Neue Kritiken:

  • Die Chaosschwestern und Pinguin Paul (D 2023)
    Für die Tonne: Mike Marzuks Kinderbuchbestsellerverfilmung reicht nicht in Ansätzen an die Vorlage heran und überschreitet mit seinem Action-Klamauk-Ansatz jede Schmerzgrenze – Kritik von Axel Timo Purr
  • Eine Frage der Würde – Blagas Lessons (Urozite na Blaga) (BG/D 2023)
    40 Tage bis zum Jenseits: Stephan Komandarevs preisgekröntes, tiefschwarzes, sozialrealistisches Drama ist nicht nur wegen des großartigen Comebacks von Hauptdarstellerin Eli Skorcheva sehenswert – Kritik von Axel Timo Purr
  • The Holdovers (USA 2023)
    Bekenntnisse zwischen den Jahren: Die mitreißende Tragikomödie The Holdovers lässt ihre Figuren nach Werten in einer erkalteten, stillstehenden Welt suchen – Kritik von Janick Nolting
  • Stella. Ein Leben (D/Ö/CH 2023)
    German TV meets Holocaust: Ein weiterer, überflüssiger Beitrag zum Genre Holocaust-Filme – Kritik von Viktoria Oppenhoff

Neue Videokritik:

  • The Holdovers
    Erfolg ist ein mieser Verräter: Alexander Paynes The Holdovers ist nicht nur zurecht als bester Film für die Oscars nominiert worden, sondern auch in zwei weiteren Sparten; ein Film so traurig, dass er glücklich macht und so authentisch, dass es schmerzt, finden Axel Timo Purr und Stefan Rutz.

Neuer Podcast:

18.01.2024

Cinema Moralia

Neue Kritiken:

  • Knochen und Namen (D 2023)
    Fabian Stumm würfelt nicht: Knochen und Namen entführt die Zuschauer auf fast magische Art und Weise in das aufregende Leben eines Paares und ihrer engsten Freundinnen und Freunde – Kritik von Viktoria Oppenhoff
  • Olfas Töchter (Les filles d’Olfa) (D/F/TN/Saudi-Arabien 2023)
    Die Grenzen der strengen Erziehung: Olfas Töchter legt eine schmerzhafte Familienkonstellation bloß – Kritik von Rüdiger Suchsland
  • The Palace (I/CH/PL/F 2023)
    Kaviar und Hundehäufchen à volonté: Roman Polanskis ätzende Spätlese The Palace – Kritik von Katrin Hillgruber
  • Poor Things (USA/IRL/GB 2023)
    Frankensteins Tochter: Yorgos Lanthimos Poor Things erzählt von viktorianischem Wissenschaftsglauben, weiblichem Empowerment und feministischer Befreiung – von Dunja Bialas
    Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen: Yorgos Lanthimos’ Coming-of-Age Märchen ist eine so wilde wie kongeniale Literaturverfilmung, die alten Ideen zu neuem Glanz verhilft und Spaß und Erkenntnis ohne Ende verspricht – von Axel Timo Purr
    In Referenzgewittern: Arme Dinger – Yorgos Lanthimos Poor Things ist ein postmoderner Ideenfilm, aber auch ein einfallsreiches, überbordendes Bilderspektakel – von Rüdiger Suchsland

Neue Videokritik:

  • Poor Things
    Gimme More: Giorgos Lanthimos' Venedig-, Golden Globe- und noch viel mehr-Gewinner und heißer Oscar-Anwärter ist nicht nur wegen Emma Stone in der Hauptrolle eine Wucht, finden Felicitas Hübner und Stefan Rutz.

Neuer Podcast:

Porträt

Wo Pommes???:

Retrospektive

  • Vertrauen und Wahrheit
    Die französische Filmemacherin Claire Simon findet im feministischen Blick auf die Wirklichkeit verborgene Geschichten, Träume und Wünsche – zur Retrospektive im Filmmuseum München – von Dunja Bialas

Munix' FOMO:

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