Aktuelles zum Film

13.05.2021

Thema Kinoöffung:

  • Der Boandlkramer und die Auswertungskaskade
    Der Amazon-Start des Vilsmaier-Vermächtnisses Der Boandlkramer bringt die bayerischen Kinos in Bedrängnis und wirft einmal mehr die Frage nach dem Sinn der »Kinofenster« auf – von Dunja Bialas
  • Wolkig bis heiter
    Die Kinos in München und Bayern dürfen seit dem heutigen Donnerstag wieder öffnen. Warum die meisten nicht aufmachen und welche Pläne trotzdem geschmiedet werden – von Dunja Bialas

36. DOK.fest@home:

  • artesho(r)ts Kurzkritiken
    Fortlaufend aktualisierte Kurzkritiken diesjähriger Dokfest@home-Filme aus allen Sektionen in Tweet-Länge – von artechock-Redaktion
  • »Abreißen ist leichter als aufbauen!«
    Anlässlich der DEFA-Gründung vor 75 Jahren präsentiert das DOK.fest eine kleine, aber sehr feine und unbedingt sehenswerte Retrospektive mit acht DEFA-Dokumentarfilmproduktionen aus 39 Jahren – von Axel Timo Purr
  • Heimatkunde (D 2021)
    Schule als Madeleine: Christian Bäuckers Suche nach einer verlorenen Zeit und Heimat ist eine erzählerisch und formal überzeugende Annäherung an das Bildungssystem der DDR, aber auch ein emotionaler therapeutischer Prozess – Kritik von Axel Timo Purr
  • Zinder (D/F/NIG 2021)
    Die Hoffnung stirbt zuletzt: Aicha Mackys Porträt einer Gang in Zinder im Niger ist auch ein überzeugendes Porträt einer Gesellschaft, die sich kreativ immer wieder neu erfinden muss – Kritik von Axel Timo Purr

Im Streamingkanal:

  • Der Schüler (The Disciple) (Indien 2020)
    Götterdämmerung: Chaitanya Tamhanes Venedig-Drehbuchpreis- und FIPRESCI- Gewinner ist formal starkes, kluges und zärtliches Kino und ein großer Film über Musik und Hierarchien und die wichtigste Entscheidung im Leben – Kritik von Axel Timo Purr
  • Lux Æterna (F 2019)
    Sadistische Blicke: In dem im Stream und jetzt als DVD erschienenen Lux Æterna rechnet Skandalregisseur Gaspar Noé mit der Filmindustrie ab. Am Ende brennen die Hexen – und die Augen der Zuschauer – Kritik von Janick Nolting
  • »Wir sind nicht nur in der Politik Internationalisten.«
    Utopia in Babelsberg – Science Fiction aus der DDR: Ein Film zur vergessenen Geschichte des Science-Fiction-Kinos in der DDR – von Rüdiger Suchsland

67. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen:

06.05.2021

36. DOK.fest@home

  • Quo vadis, DOK.fest?
    Wieder DOK.fest, immer noch Corona und wir erinnern uns: spätestens am 16. März 2020, dem Tag der Verkündung des Katastrophenfalles in Bayern, musste dem Team des DOK.fest München unter der Leitung von Daniel Sponsel klar sein, dass die anstehende 35. Auflage nicht wie geplant über die Bühne gehen würde … – von Sedat Aslan
  • 36. Münchner Dokfest@home 2021 – Kurzkritiken
    Fortlaufend aktualisierte Kurzkritiken diesjähriger Dokfest@home-Filme aus allen Sektionen in Tweet-Länge – von artechock-Redaktion
  • Bilder (m)einer Mutter (D 2021)
    Verlust eines Lebens: Melanie Lischkers vielschichtige, biografische Reflexion über das Leben ihrer Mutter ist weit mehr als eine (auto-) biografische Erzählung zu einem verlorenen Leben und einer verlorenen Zeit, es ist Denkmal und Mahnmal zugleich – Kritik von Axel Timo Purr
  • The Last Hillbilly (USA/Katar 2020)
    Verloren im Land der Zukunft: Rednecks, White Trash, Hinterwäldler … Diane Sara Bouzgarrou und Thomas Jenkoe grandioser Film nähert sich einer fast ausgestorbenen Minderheit, mit der man sich erst nicht allzu gern beschäftigen will – Kritik von Matthias Pfeiffer

67. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen:

  • Solidarität als Störung
    Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen warten in ihrer zweiten Online-Ausgabe mit neuen Wettbewerben, großen Profilen und einem Thema auf, das dem Zeitgeist auf die Sprünge hilft – von Dunja Bialas
  • Begegnungen mit dem Unerwarteten
    Diesseits und jenseits des Krieges: Filme aus dem Libanon bei den 67. Kurzfilmtagen Oberhausen – von Rüdiger Suchsland

Im Streamingkanal

  • Cunst vs. Comedy
    Die Apple TV+ Serie Dickinson von Alena Smith ragt unter einigen sehr mittelmäßigen Produktionen dieses Kanals monolithisch heraus und macht über das Leben und Schreiben der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson sogar aufregende und differenzierte Werbung für das Schriftstellerdasein, in Deutschland leider undenkbar – Kritik von Thomas Lang
  • Labyrinth of Cinema (Umibe no eigakan – Kinema no tamatebako) (J 2019)
    Goldfische fliegen vorbei: Lob des Unreinen. Labyrinth of Cinema beschwört sein Medium in der Stunde seines Untergangs – Kritik von Rüdiger Suchsland
  • Die Mitchells gegen die Maschinen (The Mitchells vs. The Machines) (USA 2021)
    Krieg als Familientherapie: Beste Vorgaben machen noch keinen besten Film, aber immerhin ragen die Mitchells zumindest über die Animation und in ihrer Ehrenrettung einer dysfunktionalen Familie aus dem Zeichentrickeinheitsbrei positiv heraus – Kritik von Axel Timo Purr

Filmalphabet

  • H_HUMANOIDE
    Der einzige humanoide Roboter, den ich kenne, der von einer Frau geschaffen wurde, schon dafür einen Daumen nach oben! Und sonst? – von Nora Moschuering

#allesdichtmachen

  • Performativer Widerspruch
    Warum zu einer »Streitkultur als Utopie« auch die Widerrede gehört – eine Antwort auf Rüdiger Suchsland – von Dunja Bialas

Cinema Moralia

  • #alleskaltmachen
    Wir sollten unempfindlicher werden: Schauspieler gegen Erderwärmung und Böhmermann gegen den deutschen Film – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 248. Folge – von Rüdiger Suchsland

29.04.2021

Dokumentarfilmfestival Nyon

  • Wovon träumt die Wirklichkeit?
    Das 52. Dokumentarfilmfestival von Nyon »Visions du Réel« macht seinem Namen alle Ehre und zeigt Visionen der Wirklichkeit – von Dunja Bialas

Cinema Moralia

  • Streitkultur als Utopie
    Plädoyer für polemologische Kompetenz: Über Kampagnen, Journalismus und über Kampagnenjournalismus – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 247. Folge – von Rüdiger Suchsland

Oscars 2021

  • Oscar so woke
    Alles so schön bunt hier: Doch am Ende setzt auch bei den Oscars das US-Kino aufs Altbekannte und scheut die Veränderung – von Rüdiger Suchsland

Im Streamingkanal

  • Stupid fucking Hippies! (& Günter Netzer)
    „Die Schlange“ ist weit mehr als nur eine eskapistische Mini-Serie, die Covid-Ersatzurlaub in Südostasien und einen doppelbödigen Serienkiller-Plot bietet. Sie stellt auch wichtige Fragen zu Rassismus und Identität – von Axel Timo Purr

22.04.2021

Thema: Kinoöffnung

  • #ausgebremst
    Pünktlich zum Corona-Notbremsen-Gesetz ist jetzt unter der Hand ein Stufenplan in Umlauf gekommen. Falls das Eckpunktepapier umgesetzt wird, ist der Kultursommer bedroht – von Dunja Bialas

Cinema Moralia

Montag ist Kinotag

  • Anstehen für das Filmtheater Sendlinger Tor
    Die Zukunft des ältesten Kinos in München ist ungewiss. Am kommenden Montag macht die Initiative »Wir lieben Kino« wieder auf die prekäre Kinosituation in München aufmerksam – und stellt sich am Filmtheater Sendlinger Tor an – von Dunja Bialas

Im Streamingkanal

  • »...dann kannst du alle töten«
    Bryan Fogels Dokumentarfilm The Dissident enthüllt die Machenschaften des brutalen saudischen Herrscherhauses – von Rüdiger Suchsland
  • Love and Monsters (USA 2020)
    Kuscheltherapie für geschundene Pandemiker. In Love and Monsters ist so ziemlich alles drin. Die Big-Bug-Movies der 1950er, Post-New-Hollywood, heutige Serien und ein paar provokante Stammtischrezepte für unsere Pandemiegegenwart – Kritik von Axel Timo Purr

15.04.2021

Im Streamingkanal:
  • Jasmila Žbanics Srebrenica-Film: Eine Oscar-Nominierung und die Frage Quo vadis, Bosnia?
    Die bosnische Regisseurin Jasmila Žbanic hat sich an eine Verfilmung des Genozids in Srebrenica gewagt und für Quo vadis, Aida? eine Oscar-Nominierung erhalten. Der Film richtet sich gegen das Vergessen und für die Versöhnung – und er vermittelt politisch wirkungsvoll zwischen Hollywoodpublikum und post-jugoslawischer Realität... – von Miranda Jakiša
  • Träume sind Totgeburten
    Alankrita Shrivastavas Serie Bombay Begums ist ein wildes, wütendes und radikales feministisches Manifest, das es trotz mancher Schwächen verdient hat, umarmt zu werden. Nicht nur in Indien. – von Axel Timo Purr
  • Two Distant Strangers (USA 2020)
    Jesus von New York: Travon Frees und Martin Desmond Roes AAFCA-ausgezeichneter und Oscar-nominierter Kurzfilm ist ein tragikomisches Destillat, das nicht nur Black Lives Matter auf den Punkt bringt. – Kritik von Axel Timo Purr
  • Time Will Tell
    In seiner ersten Serie We Are Who We Are erzählt Luca Guadagnino in einem amerikanischen Militärstützpunkt in Italien von jugendlicher Gender-Fluidität. Eine Serie voller Leben mit einem ganz eigenen Beat. – von Jens Balkenborg
Festival:
  • Ein gelungener Husarenritt
    Das moderne türkische Kunstkino kennt vor allem zwei Pole: das Politische und das Private. Beides findet sich in den diesjährigen, 32. Türkischen Filmtagen wieder, die Bandbreite der Filme ist vielfältig, sie fordern den Zuschauer immer wieder heraus, ohne ihn vor den Kopf zu stoßen oder hoffnungslos zurückzulassen. – von Sedat Aslan
  • Das Leben in Argentinien
    Eine kleine Filmreise in ein anderes, fernes Land, per Online-Links – ausgelagerte Perlen des »Invasion. Das Argentinische Filmfestival«. – von Rüdiger Suchsland
Debatte »Lovemobil«:

08.04.2021

Debatte: Lovemobil

  • »Die Debatte in der Debatte«
    Die Lovemobil-Debatte geht weiter: Zu unserem Special zu Lovemobil und als Reaktion auf das Interview mit der Regisseurin Elke Lehrenkrauss haben uns Zuschriften erreicht, die wir hier öffentlich machen wollen – auch, weil wir uns redaktionsintern ebenfalls die Köpfe heiß diskutiert haben – von der »artechock«-Redaktion
  • Lovemobil | NDR
    Anja Reschke und das reine Gewissen Oder: Warum der Fall »Lovemobil« ein Fall »NDR« ist – von Rüdiger Suchsland

Cinema Moralia

Im Streamingkanal

  • Die Chaostheorie des politischen Bewusstseins
    Der einmalige britische Filmemacher Adam Curtis und seine neue, geniale Film-Serie »Can’t Get You Out of My Head« über das »individualistische Zeitalter« und die »Emotionsgeschichte der Moderne« – von Rüdiger Suchsland
  • Madame Claude (F 2021)
    »Ich übernehme die Macht und ficke sie von innen«: Ohne Voyeurismus, dafür umso gesellschaftskritischer, zeichnet Sylvie Verheyde das Leben der wohl berühmtesten französischen Bordellbesitzerin des 20. Jahrhunderts nach
    – Kritik von Axel Timo Purr

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