Aktuelles zum Film

01.12.2022

Nachruf:

Munix' FOMO:

Kritiken:

  • Sonne (Ö 2021)
    Losing my religion
    Die kurdisch-österreichische Kurdwin Ayub stellt in ihrem Debüt Sonne Fragen nach der Identität und inszeniert subtil und äußerst vieldeutig, wie Appropriation geht – Kritik von Cecilia Ratibor
  • Medusa (Brasilien 2021)
    Ins Dunkel schreien
    Anita Rocha da Silveira interpretiert den Mythos der Medusa als aufregende, formverspielte Parabel über den Widerstand gegen reaktionäre Gesellschaftsmuster – Kritik von Janick Nolting
  • Fragil (Fragile) (F 2021)
    Nie wieder Sex mit der Ex
    Emma Benestan bringt in ihrem Debüt Fragil vor der untergehenden Sonne Klischees und Geschlechterfragen zum Tanzen – Kritik von Tilla Harms
  • Call Jane (USA 2022)
    Doppelmoral, verrecke!
    Aus dem sperrigen Abtreibungs-Thema ein historisch fundiertes Feelgood-Drama schaffen, kann wohl nur das amerikanische Arthouse-Kino. Phyllis Nagys Film überzeugt aber auch darüber hinaus – Kritik von Axel Timo Purr
  • Der kleine Nick erzählt vom Glück (Le petit Nicolas: Qu'est-ce qu'on attend pour être heureux ?) (F/L 2022)
    Ins Leben verliebt
    Amandine Fredons und Benjamin Massoubres wunderschöner Animationsfilm adaptiert nicht nur kreativ einige ikonische »Der kleine Nick«-Geschichten, sondern verzwirbelt sie kunstvoll mit der Lebens-Geschichte ihrer Autoren – Kritik von Axel Timo Purr
  • Birta rettet das Weihnachtsfest (Birta) (Island 2021)
    Der etwas andere Weihnachtsfilm
    Bragi Thor Hinrikssons bemerkenswerter, sozialrealistischer Kinderfilm Birta hat seit seiner Herstellung 2021 erschreckend an Brisanz und gesellschaftlicher Relevanz gewonnen – Kritik von Christel Strobel

Cinema Moralia:

Festivals:

  • Von traurigen Tigern und Smaragdkleidern
    Mit Brasilien im Fokus und Filmen mit Frauen vor und hinter der Kamera bietet LAFITA auch 2022 wieder ein formal und inhaltlich vielfältiges Programm. – von Wolfgang Lasinger
  • Kino Asyl: Die Welt vor unserer Tür
    Nach zwei Jahren Online-Asyl kehrt das so ungewöhnlich wie kreative Mitmach-Festival wieder in die Münchner Heimat zurück. Darüber darf, darüber muss man sich freuen! – von Axel Timo Purr

Festival-Reviews:

  • Filmexplosionen
    Das 71. IFFMH in Mannheim/Heidelberg zeigte kraftvolles junges Filmschaffen, das Grenzen zu verschieben weiß und mit unbekannten Kinematographien in die Zukunft des Kinos aufbricht – von Wolfgang Lasinger
  • Im Werden begriffen
    doxs! – Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche in Duisburg präsentierte sich im November erstmals unter verjüngter Leitung – von Christel Strobel

Videokritik:

  • Sonne
    Gimme Shelter
    Kurdwin Ayup mixt Tiktok-Videos und WhatsApp-Nachrichten souverän mit Cinemascope-Bildern zu einem der dichtesten, beeindruckendsten Spielfilmdebüts seit Nora Fingscheidts Systemsprenger. Sedat Aslan und Axel Timo Purr sprechen über den Film
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24.11.2022

Französische Filmwoche:

Dox Ruhr:

  • Wie tickt der Publikums-Nachwuchs?
    DOXS RUHR ist ein eigenständiges Festival im Ruhrgebiet, das sich ganz dem Kinderdokumentarfilm widmet. Ein Überblick über das neue Format – von Christel Strobel
  • DOXS RUHR Realities: Raus aus der Nische, rein in die Nische
    Das Nischendasein des Kinderfilms ist an sich schon prekär, das des Kinderdokumentarfilms fast schon tragisch – das Netzwerktreffen »Realities« zeigte Perspektiven und Blockaden auf – von Axel Timo Purr

Munix' FOMO:

  • Munix' FOMO
    Die Münchner Kino-Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte – 24.–30.11.2022

Kritiken:

  • Bones and All (I/USA 2022)
    Eat the Rich and Lick it Up
    Romantische Kannibalen: Bones and All von Luca Guadagnino – Kritik von Rüdiger Suchsland
  • Glass Onion: A Knives Out Mystery (USA 2022)
    Die Tragik der Zwiebel
    Rian Johnsons Fortsetzung seines Überraschungserfolges überzeugt nur partiell, meist nervt die Whodunit-Reprise mit allzu eindeutiger Selbstverliebtheit – Kritik von Axel Timo Purr
  • Neptune Frost (USA/Ruanda/F/CDN 2021)
    Fuck Mr. Google
    Gegen die Ausbeutung fürs Smartphone inszenieren Saul Williams und Anisia Uzeyman mit dem preisgekrönten Neptune Frost ein fluides Afro-Futurismus-Musical – Kritik von Dunja Bialas
  • Servus Papa, See You in Hell (D 2022)
    »Sex ist erlaubt, aber Liebe verboten«
    Christopher Roth lotet mit seinem historischen Stoff über das Ende von Otto Muehls Kommune kongenial unsere Gegenwart aus – Kritik von Axel Timo Purr
  • Zeiten des Umbruchs (Armageddon Time) (USA/BR 2022)
    Das gebrochene Herz Amerikas und der ganzen Welt
    James Grays autofiktionale Reise in das Jahr von Reagans Wahl erzählt vom Verlust der Unschuld, ist politisch, poetisch und ein gnadenloser Zerrspiegel unserer Gegenwart – von Axel Timo Purr
    Verrat als Preis der Integration
    Der Beginn des Endes der Welt: James Grays schöner, sehr autobiographischer Film Armageddon Time – von Rüdiger Suchsland
  • Nachtwald (D 2021)
    Zwei Freunde auf Abenteuertour
    Paul und Max sind sehr verschieden, haben aber eines gemeinsam: Sie sind Außenseiter. In André Hörmanns geradlinigem, aber auch etwas vorhersehbarem Nachtwald lernen sie, füreinander einzustehen – Kritik von Reinhard Kleber

Kinoprogrammprämie:

  • Spitzenkinos
    Die bayerischen Kinoprogrammprämien sind vergeben. Über 20 Kinos in München und Umgebung profitieren von einer einmaligen Erhöhung der Gesamtprämie – von Paula Ruppert

Videokritik:

  • Zeiten des Umbruch
    Über das Kleine vom Großen erzählen
    James Grays Film über das Jahr, in dem Reagan gewählt wurde, erzählt subtil über das Kleine das ganz Große und ist nicht nur durch Anthony Hopkins überragend besetzt. Stefan Rutz und Axel Timo Purr diskutieren Grays stillen, eindringlichen Film
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17.11.2022

Filmkritik:

Symposium:

  • Mehr Filmkultur für alle!
    Ein Symposium in München zeigt: Die Befragung der Wirklichkeit ist anstrengend, aber produktiv – von Nora Moschuering

Essay:

Munix' FOMO:

  • Munix' FOMO
    Die Münchner Kino-Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte – 17.–23.11.2022

Kritiken:

  • Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten (Bardo, falsa crónica de unas cuantas verdades) (Mexiko 2022)
    Mexikanische Passionsgeschichte
    Viele gute Ansätze, aber wenig funktionierende Konzeption: Alejandro González Iñárritus neuer Film Bardo verliert sich in den inneren Befindlichkeiten seines Regisseurs – von Matthias Pfeiffer
    Intensität und Freiheit
    Kontinent Mexiko: Alejandro González Iñárritus Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten – von Rüdiger Suchsland
  • Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen (D 2022)
    Portrait einer Künstlerin – Kritik von Engin Ertan
  • Hunter from Elsewhere – A Journey with Helen Britton (D 2022)
    Die AlchemistinnenHelen Britton ist eine der eminenten zeitgenössischen Künstlerinnen, die Profanes in Preziosen zu verwandeln weiß. Elena Alvarez Lutz hat ihre Philosophie jetzt in einen Film verwandelt – Kritik von Dunja Bialas
  • The Menu (USA 2022)
    Auch der Sklave muss sterben, um die Sklaverei zu beenden
    Mark Mylods mit tiefschwarzem Humor und Horrorelementen gespickte Abrechnung mit der Haute Cuisine ist zwar schwer verdauliche Kapitalismuskritik, schmeckt aber hervorragend – Kritik von Axel Timo Purr
  • Inu-Oh (J 2021)
    Rock im Ring
    Masaaki Yuasas Inu-Oh ist ein visionäres Anime über die magischen Kräfte ungewöhnlicher Körperlichkeit – Kritik von Dunja Bialas

Festivals:

  • Die Heimat der anderen
    Die 36. Griechische Filmwoche zeigt ein abwechslungsreiches Programm aus gesellschaftskritischen und historischen Dramen, skurrilen Komödien und spannenden Dokumentationen – von Elke Eckert
  • Familie kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon
    Die 64. Nordische Filmtage Lübeck zeigten in einer eigenen Sektion auch Kinder- und Jugendfilme aus dem hohen Norden – von Christel Strobel

Videokritik:

  • Die goldenen Jahre
    Forever Young
    Nach einem Drehbuch von Petra Volpe hat Barbara Kulcsar eine Komödie inszeniert, die die richtigen Fragen zum Thema Alter, Beziehungen und Identitätssuche stellt. Axel Timo Purr und Stefan Rutz haben bei allem Lob dennoch ein paar Vorbehalte.
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10.11.2022

Film der Woche:

  • Crimes of the Future (CDN/F/GR/GB 2022)
    Körperunterwelten
    Was David Cronenberg mit Crimes of the Future auf das Publikum niedersausen lässt, ist ein Spektakel, das an die Organe geht. Sofort einordnen muss man das alles nicht – von Matthias Pfeiffer
    Wir ewigen Mutanten!
    Wie eine unfreiwillige Selbstparodie: David Cronenbergs beunruhigender, schräger Film Crimes of the Future zeigt die Hinfälligkeit alles Körperlichen – von Rüdiger Suchsland

Munix' FOMO:

  • Munix' FOMO
    Die Münchner Kino-Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte – Woche 10.-16.11.2022

Kritiken:

  • Ein Höhlengleichnis (Il Buco) (I/F/D 2021)
    Höhlenmalerei
    Michelangelo Frammartinos Il Buco ist ein filmisches Ereignis, das die Demut lehrt – von Dunja Bialas
    Notizen aus dem Untergrund
    Pastorale Stimmung, bukolische Bilder: Michelangelo Frammartinos kontemplativer Film Il Buco ist ein Paradebeispiel für die Mode des »Slow Cinema« – und für deren Grenzen – von Rüdiger Suchsland
  • Die Schriftstellerin, ihr Film und ein glücklicher Zufall (So-seol-ga-ui yeong-hwa) (Südkorea 2022)
    Wege und Begegnungen in Seoul
    Wie eine Romanautorin mit Schreibblockade dazu kommt, einen Kurzfilm zu drehen, das zeigt der koreanische Autorenfilmer Hong Sangsoo aus einer Reihe komisch-peinlicher Begegnungen heraus als wundersam poetische Alltagsskizze: Die Schriftstellerin, ihr Film und ein glücklicher Zufall – Kritik von Wolfgang Lasinger
  • Heimatkunde (Deutschland 2021)
    Schule als Madeleine
    Christian Bäuckers Suche nach einer verlorenen Zeit und Heimat ist eine erzählerisch und formal überzeugende Annäherung an das Bildungssystem der DDR, aber auch ein hoch emotionaler, therapeutischer Prozess – Kritik von Axel Timo Purr

Festival:

  • Ende des Bürgertums
    Das Rumänische Filmfestival in München lässt die rauhe Tonalität im Osteuropäischen Kino deutlich werden, und auch das Aufbrechen festgefahrener Strukturen – von Dunja Bialas

Neue Videokritiken:

  • Crimes of the Future
    Diktatur des Ekels?
    David Cronenbergs in der Zukunft spielender Body-Horror bekommt vielleicht nicht jedem Kinozuschauer gut, Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz plädieren dennoch dafür, sich nach der verstörenden Eingangssequenz auf den Film einzulassen
  • Elfriede Jelinek
    Tiefenbohrung in die deutsche Seele
    Claudia Müllers dokumentarischer Biopic erzählt nicht nur von der Literatur und dem Leben der österreichischen Literatur-Nobelpreisträgerin, sondern ist auch eine subtile Landeskunde, finden Sedat Aslan und Axel Timo Purr
  • Alle Videokritiken als Podcasts

03.11.2022

Edgar Reitz zum 90.

  • »Kann so ein Film beginnen?«
    Der Weg durch den Wald: Ein erster Blick in »Filmzeit, Lebenszeit«, die Erinnerungen des großen Filmchronisten Edgar Reitz aus Anlass seines 90. Geburtstags – von Rüdiger Suchsland

Filmreihen:

  • Rebellion is on!
    Das Münchner Bimovie 28 zeigt Filme von und über Frauen, die sich mit den Zuschreibungen zum Frausein nicht zufrieden geben. Auch im 21. Jahrhundert ist die Frau noch »on stake« – von Dunja Bialas
  • Menschliche Komödien der Eitelkeiten
    Das Filmmuseum München setzt seine Werkschau zu Hong Sangsoo fort. Zeitgleich ist nun eine sehr lesenswerte Publikation zu den Filmen des Kultregisseurs erschienen – von Wolfgang Lasinger
  • Geheimnisse des Lebens
    Der aus Istanbul stammende Ferzan Özpetek hat sich der Italianità gewidmet – in sechs Filmen macht der Circolo Cento Fiori sein Werk in München bekannt – von Elke Eckert

Munix' Fear of Missing Out:

  • Munix' Fear of Missing Out
    Die Münchner Kino-Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte – Woche 3.11.–6.11.2022 – von Redaktion

Kritiken:

  • Wir sind dann wohl die Angehörigen (D 2022)
    Zettels Albtraum
    Hans-Christian Schmids Umschreibung eines klassischen Thriller-Stoffes ist eine so mutige wie wichtige Positionierung gegen die nur allzu erfolgreichen True-Crime-Formate – von Axel Timo Purr
    Quälende Stunden
    Wir sind dann wohl die Angehörigen: Hans Christian Schmid erzählt von den 33 Tagen der Reemtsma-Entführung – von Rüdiger Suchsland
  • Amsterdam (J/USA 2022)
    Freundlich, bis das Auge ploppt
    Zahllose Namen, wenige Persönlichkeiten, allerhand Leerlauf: Amsterdam von David O. Russell ist eine virtuos mittelmäßige Geschichtsstunde – von Janick Nolting
    Die drei Fragezeichen gegen den Faschismus
    David O. Russells so wunderbare wie ungewöhnliche Komödie Amsterdam ist starbesetzt und aktuell – von Rüdiger Suchsland
  • Land of Dreams (USA 2021)
    The artist’s Gaze
    Surreal, allegorisch, politisch und ein wenig romantisch: Die iranische Künstlerin Shirin Neshat hat mit Land of Dreams einen futuristischen Film geschaffen, der inmitten der Dystopie das Träumen nicht vergisst – Kritik von Dunja Bialas
  • Rhino (Nosorih) (Ukraine/D/PL 2021)
    Falsche Freunde
    Der ukrainische Regisseur Oleh Sentsov zeigt in Rhino die persönlichen Folgen von Gewalt und Kriminalität und beleuchtet dabei auch eine übersehene Zeit – Kritik von Paula Ruppert
  • Menschliche Dinge (Les choses humaines) (F 2021)
    Wen kennt man wirklich?
    Yvan Attals Menschliche Dinge inszeniert subtil, wie hinter einer vermeintlich neuen Geschlechterordnung die alten Verhältnisse weiterlaufen – Kritik von Maria Feckl
  • Tenor (F 2022)
    Cash statt Clash
    Claude Zidi Jr.s Feelgood-Drama ist ein weiteres, überzeugendes Beispiel für die große französische Kunst und Kraft des vermeintlichen Sozialmärchen – Kritik von Axel Timo Purr
  • Invisible Demons (Tuhon merkit) (FIN/D/IND 2021)
    Stiller Weltuntergang
    Rahul Jains Umwelt-Horror-Dokumentarfilm Invisible Demons lehrt einen das Grauen der Apokalypse – Kritik von Rüdiger Suchsland

Filmalphabet:

  • Das Filmalphabet: Z_ZOOM
    Dass diese Reihe mit dem Wort »Zoom« endet, ist seit über zwei Jahren klar – von Nora Moschuering

Cinema Moralia:

Neue Videokritik:

  • Wir sind dann wohl die Angehörigen
    Bourgoises Geschwafel oder subtiles Drama?
    Hans-Christian Schmid hat aus dem Thriller-Stoff der Reemtsma-Entführung einen Anti-Thriller gemacht, der dezidiert gegenwärtige True-Crime-Formate hinterfragt. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr streiten über den Film
  • Der Russe ist einer, der Birken liebt
    Auf der Suche nach der verlorenen Heimat
    Pola Becks Adaption des Romans von Olga Grjasnowa mit Aylin Tezel in der Hauptrolle ist vor allem Identitätssuche mit der absoluten Kernschmelzfrage unserer globalisierten (deutschen) Gegenwart: was macht es aus Deutsch oder etwas anderes zu sein? Sedat Aslan und Axel Timo Purr sprechen über den Film
  • Amsterdam
    Lehrstunde in Geschichte
    David O. Russells »Amsterdam« ist großers Schauspielerkino, aber anders als früher arbeitet Russell dieses Mal mit deutlich mehr Komödien-Elementen als in seinen früheren Filmen. Felicitas Hübner und Stefan Rutz diskutieren, ob der in den USA an den Kassen und bei Kritikern gefloppte Film den Besuch lohnt
  • Alle Videokritiken als Podcasts

27.10.2022

Zukunft des Kinos

  • Non, je ne regrette rien
    Wie bei Asterix und den Galliern trotzt auch im kleinstädtischen Alzey ein Kino den Angriffen einer (kinofeindlichen) Übermacht. Besitzer Claus Hadenfeldt erklärt im Interview, wie er überlebt – von Axel Timo Purr
  • Das andere Kino – Texte zur Zukunft des Kinos
    In Vorbereitung auf den 2. Kongress 'Zukunft Deutscher Film / Forum Europa' im Mai 2022 erschien eine 60-seitige Publikation, die sich der Zukunft des Kinos widmete und jetzt als kostenloser Download erhältlich ist. – von Axel Timo Purr
  • Tote können nicht mehr sterben
    Werner Herzog und das Kino jenseits von Filmförderung, Filmkritik, Medienstaatsverträge – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 285. Folge – von Rüdiger Suchsland

Neue Kritiken:

  • Bodies Bodies Bodies (USA 2022)
    TikTok-Teens im Ausnahmezustand: Halina Reijn nutzt das Sujet des Teenager-Horrors, um daraus eine erfrischende Mischung aus schwarzem Humor und treffender Zeitgeistkritik zu zaubern. – Kritik von Matthias Pfeiffer
  • Bros (USA 2022)
    Liebe den Menschen: Die erste von einem Hollywoodstudio realisierte romantische Komödie mit einer Besetzung, die fast ausschließlich aus Mitgliedern der LGBTQ+-Community besteht, macht alles richtig, doch die Gesellschaft scheint noch nicht reif dafür – Kritik von Axel Timo Purr
  • Piggy (Cerdita) (E/F 2022)
    Der Killer, mein Retter: In ihrem Langfilmdebüt Piggy erzählt Carlota Pereda von Mobbing, Körpernormen und Rachefantasien – mit einer interessanten Wendung – Kritik von Janick Nolting
  • Werner Herzog – Radical Dreamer (D 2022)
    Ekstatische Wahrheit: Thomas von Steinaecker hat Werner Herzog ein filmisches Denkmal gesetzt, lässt ihn aber auch sehr nahbar und geerdet wirken – Kritik von Dunja Bialas
  • Rheingold (D/I/NL/F 2022)
    Das was ist, so viel blasser als das, was war: Fatih Akins Gangsta-Rapper-Drama exponiert deutsche migrantische Subkultur mit großen, pathetischen Bildern und einer echten Heldenreise – ein in Deutschland viel zu seltenes Erlebnis – Kritik von Axel Timo Purr
  • Schweigend steht der Wald (D 2022)
    Im Wald da sind die Leiber: Die Leichen liegen nicht immer im Keller: Saralisa Volms Spielfilmdebüt bedeutet den Einbruch der Realität in eine ganz und gar von urbanen Maßstäben dominierte deutsche Filmlandschaft – Kritik von Rüdiger Suchsland

Neue Kurzkritik:

  • Schweigend steht der Wald (D 2022)
    Das Schweigen der Vergangenheit brechen – Kurzkritiken von Sedat Aslan und Axel Timo Purr

Neue Videokritiken:

  • Rheingold (D 2022)
    Sterotyp oder echter Typ? Fatih Akins elfter Spielfilm basiert auf dem autobiografischen Roman »Alles oder Nix« des deutsch-kurdischen Rappers und Musikproduzenten Xatar. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr loten in einem Pro- und Contra die Stärken und Schwächen von Akins Genre-Arbeit aus.
  • Bodies Bodies Bodies (USA 2022)
    Gen Z Remix: Die Horrorkomödie von Halina Reijn ist ein faszinierender Hybrid, der als sozialkritisches Coming-of-Age-Drama der Gen Z genauso gut funtkioniert wie als schwarzhumoriger Slasher-Film. Matthias Pfeiffer und Axel Timo Purr sprechen über den Film.
  • Alle Videokritiken als Podcasts

Munix' Fear of Missing Out:

  • Munix' Fear of Missing Out
    Die Münchner Kino-Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte – Woche 27.10.–02.11.2022 – von Redaktion

Festival

  • Wiener Blut. Wiener Mut
    Viennale, Viennale, nur du alleine: Werner Herzog, Albert Serra und drei Gläser Mezcal – erste Erlebnisse auf dem schönsten Festival des Herbstes – von Rüdiger Suchsland

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