artechock Special

artepods – Podcasts von artechock

In unseren Podcasts besprechen wir in aller Kürze und Länge wichtige Filme und Film-Ereignisse der Woche. Wir sind auch auf den üblichen Podcast-Plattformen wie Open Spotify, iTunes, Google Podcast, Amazon, Deezer und podcast.de zu hören und zu abonnieren

  • Liebe, D-Mark und Tod - Ask, Mark ve Ölüm
    Cem Kayas Dokumentation über die 60-jährige Musikkultur der türkischen Migranten in Deutschland ist ein atemberaubender, berührender Film, der auf subtile Weise auch die Geschichte der BRD erzählt. Sedat Aslan und Axel Timo Purr erklären, warum ihnen der bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Film so gut gefällt.
  • Don't Worry, Darling
    In einem Pro- und Contra-Gespräch beschäftigen sich Axel Timo Purr und Felicitas Hübner mit Olivia Wildes von Jordan Peters heftig attackiertem feministischem Thriller, der sich nicht davor scheut die 'Truman Show', 'Blue Velvet' und 'Matrix' zu remixen.
  • 70. San Sebastian Film Festival: Kinder, Künstler, Krisen
    Im zweiten San Sebastian-Podcast spricht Rüdiger Suchsland über Filme im Wettbewerb in denen es um Kinder und Jugendliche geht. Und um Künstler und drei Filme: Il Boemo von Petr Václav; La Maternal von Pilar Palomero und Los Reyes del Mundo von Laura Mora
  • Nachruf auf Jean-Luc Godard
    "Er war der Jüngste von allen!" - im artechock-podcast erinnert Rüdiger Suchsland an den wichtigsten Filmregisseur der Gegenwart, den Revolutionär, Avantgardisten und Provokateur, der am Liebsten seiner Gegenwart eine lange Nase gedreht hat. Jetzt ist JLG im Alter von 92 Jahren gestorben.
  • 79. Filmfestspiele Venedig: Kim Ki-Duk wir vermissen dich!
    Widerhakenkino: Im dritten Podcast aus Venedig erinnert sich Rüdiger Suchsland an die Filme des 2020 verstorbenen koreanischen Regisseurs und hört den "Ruf Gottes", Kim Ki-duks letzten Film. Dafür lebt überraschenderweise Walter Hill noch, und hat einen Western gemacht.
  • 79. Filmfestspiele Venedig: Väter, Mütter, Kinder
    Im zweiten artechock-Podcast aus Venedig spricht Rüdiger Suchsland mit Christoph Petersen, Chefredakteur von filmstarts.de über die Entwicklung der Filmkritik und über Filme beim Festival in Venedig, insbesondere die neuen Filme von Rebecca Zlotowski und Darren Aronofsky im Wettbewerb um den Goldenen Löwen.
  • Werner Herzog wird 80 Jahre alt
    Zum runden Geburtstag des einmaligen Werner Herzog sprechen Rüdiger Suchsland und der Filmkritiker Josef Schnelle, der auch ein Buch über Werner Herzog geschrieben hat, über das Besondere dieses Regisseurs; über die Frage, ob und inwieweit er eigentlich dem Neuen Deutschen Film zuzurechnen ist; ob er ein Mystiker ist; und welche verschiedenen Phasen es im Werk des Regisseurs gibt
  • Die Zeit, die wir teilen
    Laurent Larivières Film mit Isabelle Huppert und Lars Eidinger fokussiert auf die fragile Kunst des Erinnerns. Felicitas Hübner und Stefan Rutz sind geteiler Meinung, ob der Film damit überzeugt.
  • Mit 20 wirst du sterben
    Der seit Jahrzehnten erste Film aus dem Sudan hat es in sich: poetisch und politisch zugleich hat er 2019 in Venedig den Preis für das beste Debüt gewonnen. Stefan Rutz und Axel Timo Purr erklären warum.
  • Wettermacher
    Auch in seinem neuen Dokumentarfilm (nach "Kolyma", 2017) begibt sich Stanislaw Mucha in die russische Peripherie. Axel Timo Purr und Stefan Rutz versuchen zu klären, was Muchas Filme so einzigartig macht.
  • Alcarràs - Die letzte Ernte
    Antidramatisch, sinnlich, nostalgisch, beobachtend – alles Attribute, die im Gespräch zu Carla Simóns zweitem Langspielfilm „Alcarràs – Die letzte Ernte“ fast zwangsläufig fallen müssen. So auch im Gespräch zwischen Stefan Rutz und Sedat Aslan, die erörtern, ob der Gewinner des Goldenen Bären der Berlinale 2022 sie auch ganz persönlich angesprochen hat.
  • Die Magnetischen
    So melancholisch wie lebensfreudig fängt Vincent Maël Cardona die Stimmung der 1980er ein und wurde dafür mit dem César 2022 für den besten Debütfilm ausgezeichnet. Doch der Film ist weitaus mehr als das, sind sich Christoph Becker und Stefan Rutz einig.
  • Der perfekte Chef
    Fernando León de Aranoas kapitalismuskritische Komödie mit Javier Bardem in der Hauptrolle ist in Spanien mit Preisen überhäuft worden. Felicitas Hübner und Christoph Becker diskutieren, ob der Film auch in Deutschland funktioniert.
  • Men
    Alex Garland versucht sich am Genre des „Folk Horror“ – ob ihm das geglückt ist, und ob „Men“ eher stumpfsinniger Genrefilm oder mehrdeutiges Filmkunstwerk ist, diskutieren Stefan Rutz und Matthias Pfeiffer.
  • Monsieur Claude und sein großes Fest
    Der dritte Teil der französischen Erfolgsreihe um Monsieur Claude steht an, und Axel Timo Purr und Felicitas Hübner klären, ob es sich um einen späten Höhepunkt oder lauwarmen Aufguss des zum Franchise gewordenen Culture-Clash-Komödienstoffes handelt.
  • Pornfluencer
    Joscha Bongard wollte einen positiven Film über ein deutsches Pärchen drehen, das sich mit Amateurpornografie seinen Lebensunterhalt verdient. Entstanden ist stattdessen ein Dokumentarfilm, der subtil die neoliberalen Erwartungshaltungen der Pornoindustrie hinterfragt. Axel Timo Purr und Sedat Aslan sprechen über den Film.
  • Hoffnung, Unschuld, Leidenschaft: Ein Nachruf auf Klaus Lemke
    Er trug Jeans und Hut, lästerte über das deutsche Kino als "Massengrab guter Absichten", und mochte Filmfestivals nur, wenn sie seine eigenen Filme zeigten. Aber er war keineswegs ein Berufsjugendlicher, sondern ein disziplinierter Filmarbeiter und der unabhängigste Filmemacher der Republik. Rüdiger Suchsland über den unvergleichlichen Münchner Regisseur Klaus Lemke, seinen Weg von Acapulco über Nizza, Hamburg und Schwabing in den deutschen Kinohimmel, und über das, was von ihm bleibt.
  • Liebesdings
    Anika Decker greift in ihrer feministischen Selbstermächtigungs-Komödie mit Elyas M'Barek und Lucie Heinze auch heftig in den LGBTQ-Setzkasten. Christoph Becker und Axel Timo Purr unterhalten sich über diese ungewöhnliche romantische Komödie.
  • Neues Deutsches Kino
    Axel Timo Purr und Christoph Becker mit ihren persönlichen Top 5 der Sektion Neues Deutsches Kino des 39. Filmfest München 2022 und ihrer Einschätzung des Status Quo des deutschen Films.
  • Tops & Flops
    Rüdiger Suchsland und Axel Timo Purr stellen ihre Tops & Flops des 39. Filmfest München vor.
  • Pacifiction
    Von der Croisette an die Isar, und das nicht nur aus politischen Motiven, die dieser Film genauso einbettet wie seine historischen Bezüge. Axel Timo Purr und Rüdiger Suchsland sprechen über Albert Serras Film, der in Cannes leer ausging und in München im Wettbewerb CineMasters läuft.
  • ELFRIEDE JELINEK - Die Sprache von der Leine lassen
    Claudia Müller hat ein Filmdokument geschaffen, das nicht nur assoziativ das Leben der Nobelpreisträgerin erzählt, sondern auch eine Geschichte Österreichs und Deutschlands ist. Axel Timo Purr und Rüdiger Suchsland diskutieren den Film, der auf dem Filmfest München seine Premiere feierte...
  • A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe
    Nicolette Krebitz' Film ist ein seltsamer Hybrid, der genauso auf den Spuren eines Alt-Jung-Bezie­hungs-Klas­si­kers wie "Harold und Maude" wandelt als auch Nouvelle Vague-Filme wie "Außer Atem" erzäh­le­risch und formal einver­leibt. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr sprechen jedoch nicht nur über diese Gratwanderung.
  • France
    Der Fall einer Journalistin als moderne Hiob-Geschichte, in der außerdem der Status Quo des gegenwärtigen Frankreichs verhandelt wird. Und über allem von Bruno Dumonts Tragikomödie schwebt Léa Seydoux als "France". Axel Timo Purr und Christoph Becker diskutieren, ob diese schweren Gewichtungen sich ergänzen oder in die Quere kommen.
  • Sundown
    Bei Mexiko, Alkohol und Emanzipation eines männlichen, gebrochenen Helden denkt wohl jeder an Malcolm Lowrys Meisterwerk "Unter dem Vulkan". Doch das und noch etwas mehr gilt auch für Michel Francos kurzen, aber intensiven Film, finden Christoph Becker und Matthias Pfeiffer.
  • Der schlimmste Mensch der Welt
    Joachim Triers "Bildungsroman" ist einer der schönsten und klügsten Filme der letzten Monate. Matthias Pfeiffer und Axel Timo Purr überlegen aber auch, ob er als Ehrenrettung der in letzter Zeit im Mauerblümchenschlaf versunkenen "Romantischen Komödie" taugt.
  • Cannes denn Bosheit Kino sein?
    Am Tag nach der Preisverleihung versucht Rüdiger Suchsland im neunten und letzten Podcast aus Cannes zu erklären, warum Ruben Östlunds sarkastisch-böse Wohlstandssatire "Triangle of Sadness" in vieler Hinsicht die Goldene Palme verdient hat. Außerdem weist er auf den letzten tollen Film des Wettbewerbs hin: "Pacification" vom Spanier Albert Serra
  • Ein Dinner mit Kate Winslet und Helen Mirren
    Am Abend vor der Preisverleihung im achten Podcast aus Cannes wird Rüdiger Suchsland wieder einmal deutlich, dass jeder in Cannes sein ganz eigenes Filmfestival erlebt - zum Beispiel auf Partys und Abendessen der Sponsoren. Davon erzählt er im neuesten Podcast, außerdem spekuliert er über mögliche Preisträger und demkt darüber nach, warum die Deutschen so ein gestörtes Verhältnis zu diesem Festival haben.
  • Unter den Dächern von Cannes
    Wieder einmal, wie vor einer Woche, ein Nach-Mitternachtspodcast, es ist der siebte aus Cannes: Rüdiger Suchsland hat im belgischen Dschihad-Musical "Rebel" einiges erlebt, hält Lea Mysius auch weiterhin für eine Nachwuchshoffnung des französischen Films, lobt Emin Alpers modernem Western "Burning Days" als Parabel auf die Türkei, und schwärmt von Olivier Assayas facettenreichem Remake seines eigenen, 25 Jahre alten Films "Irma Vep".
  • Alte Liebe rostet nicht
    Na klar ist auch "Top Gun: Maverick" Propaganda zur rechten Zeit. Aber Joseph Kosinskis Fortsetzung, 36 Jahre nach dem ersten Teil, ist auch der beste Action-Blockbuster des bisherigen Kinojahres. Sedat Aslan und Axel Timo Purr erklären, warum das so ist.
  • Welche Rolle spielt das Publikum?
    Wie beurteilt man einen Film, wer guckt zu, und für wen berichtet man eigentlich auf einem Festival? In unserem sechsten Podcast beantwortet Rüdiger Suchsland Fragen von Hörern, Lesern und Studenten zum Filmfestival in Cannes und seiner Berichterstattung.
  • Fahrstuhl zum Roten Teppich
    Im fünften artechock-Podcast aus Cannes begleitet man Rüdiger Suchsland auf dem Weg ins Kino, vom Aufzug seiner Unterkunft bis zum Beginn der Vorführung von Emin Alpers Film "Burning Days". Ausnahmsweise mal kurz und atmosphärisch.
  • Begeisterung für das französische Kino
    Im vierten artechock-Podcast aus Cannes spricht Rüdiger Suchsland mit Dunja Bialas über das französische Kinos, Filme und wie es ist, das Festival von Cannes zum ersten Mal zu erleben
  • Beim Blick in den Spiegel...
    Auch im dritten artechock-Podcast aus Cannes stehen zwei Filme im Zentrum: Ruben Östlund und Cristi Mungiu haben bereits eine Goldene Palme gewonnen. Um ihre zweite kämpfen sie in diesem Jahr: Mit zwei Wettbewerbsfilmen die hoch-virtuos moralistische Arroganz, Gier und andere schlechte Seiten der Menschheit mehr oder weniger genüsslich breittreten. Deutsche Schauspieler haben hier zumindest Nebenrollen und spielen diese mit Körpereinsatz.
    Rüdiger Suchsland berichtet auch von Kritikerrspiegeln und anderen Alltäglichkeiten der Arbeit vor Ort.
  • Die Kunst des Erzählens
    Im zweiten artechock-Podcast aus Cannes erzählt Rüdiger Suchsland von der Kunst des Erählens; und davon, wie "Mad Max"-Regisseur Georges Miller in "Three Thousand Years of Longing" seine ganz eigene Version von Sheherazades "Märchen aus Tausendundeiner Nacht" auf die Leinwand bringt, und wie der französische Autorenfilmer Arnaud Desplechin seinen eigenen Erzählkosmos entfaltet: Humorvolll und intellektuell
  • Erwachsenwerden in Zeiten des Weltuntergangs
    Der erste artechock-Podcast aus Cannes ist ein Nach-Mitternachtspodcast: Rüdiger Suchsland berichtet, was James Gray über antisemitische Progrome in der Ukraine erzählt, wie bei Jerzy Skolimowski ein Esel zum Kollegen von Isabelle Huppert wird, und wie ein koreanischer Spionagethriller einen ganzen Kinosaal auch weit nach Mitternacht wach hält
  • X
    Ti West versucht durch langsames Tempo und ungewöhnlichen Humor die Erwartungen an einen Slasher-Film neu zu definieren. Sedat Aslan und Matthias Pfeiffer diskutieren, ob ihm das gelingt.
  • Leander Haußmanns Stasikomödie
    Mit seiner "Stasikomödie" komplettiert Leander Haußmann nach Sonnenallee und NVA seine DDR-Trilogie. Ob diese "Ethnografie" auch für nicht in der DDR Sozialisierte funktioniert, darüber sprechen die in der DDR groß gewordene Felicitas Hübner und der Schweizer Stefan Rutz.
  • Nico
    Eline Gehrings, Francy Fabritz' und Sara Fazilats preisgekrönter "Gemeinschaftsfilm" erzählt mit emotionaler Wucht von der Selbstermächtigung einer jungen Deutsch-Iranerin, von Rassismus, Diversität und auch von Berlin. Sedat Aslan und Axel Timo Purr erörtern, ob der kurze Film dieser Vielfältigkeit gerecht werden kann.
  • Nawalny
    Der Eröffnungsfilm des DOK.fest München 2022 könnte angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und Putins Allmachtsfantasien zeitlich nicht besser platziert sein, kommt hier doch einer der letzten in Russland verbliebenen Putin-Kritiker zu Wort. Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz diskutieren den ambitionierten Film.
  • Everything Everywhere All at Once
    Die bereits in frühen Rick & Morty Staffeln und im letzten Spiderman ausgeführte Idee des Metaverse lässt sich auch über ein ganz normales Leben deckeln. Ob Dan Kwans und Daniel Scheinerts Umsetzung tatsächlich "alltagstauglich" ist, darüber sprechen Stefan Rutz und Felicitas Hübner.
  • Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush
    Nach seinem Meisterwerk über den DDR-Liedermacher "Gundermann" arbeitet Dresen auch in seinem neuen Film mit der Drehbuchautorin Laila Stieler zusammen, hat sich dieses Mal aber für ein deutsches Guantanamo-Thema entschieden. Christoph Becker und Sedat Aslan sprechen darüber, ob ihnen die Gratwanderung zwischen Komödie und Justizdrama gefallen hat.
  • In den besten Händen
    Catherine Corsinis hochpolitischer Gelbwesten-Film und Hiobiade wagt immer wieder auch komödiantische Elemente zu intergrieren. Stefan Rutz und Christoph Becker diskutieren, ob dieses Experiment gelungen ist.
  • Red Rocket
    Sean Baker hat mit seinem letzten Film "The Florida Project" zahlreiche Nominierungen und Preise gewonnen. Axel Timo Purr und Christoph Becker sprechen darüber, ob er mit seinem neuen Film über einen abgehalfterten Porno-Darsteller, der abgebrannt zurück in seine Heimatstadt in Texas geht, an diesen Erfolg anknüpfen kann.
  • Eingeschlossene Gesellschaft
    Nach seinem mauen Lehrerfilm "Frau Müller muss weg" versucht es Sönke Wortmann wie jeder braver Schüler einfach noch einmal. Und vielleicht ja mit dem kreativen Schub seiner erst vor ein paar Monaten sehr erfolgreich in den Kinos gestarteten Uni- und Culture/Cancel-Clash Komödie "Contra"? Christoph Becker und Axel Timo Purr unterhalten sich darüber.
  • Wo in Paris die Sonne aufgeht
    Mit der Verfilmung dreier Graphic-Novel-Kurzgeschichten von Adrian Tomine und der Drehbuchmitarbeit von Céline Sciamma erfindet sich Jacques Audiard noch einmal neu. Axel Timo Purr und Sedat Aslan ordnen den Film im Werk Audiards ein und sagen, was ihnen gefallen hat. Und was nicht.
  • Death of a Ladies' Man
    "Death of a Ladies' Man" hieß ein Album Leonard Cohens aus dem Jahr 1977, aber Matt Bissonnettes Film lässt sich nicht nur von diesem Album für seine Geschichte eines einsamen Mannes auf der Suche inspirieren. Felicitas Hübner und Matthias Pfeiffer haben den Film gesehen.
  • Abteil Nr. 6
    Juho Kuosmanens "Trainmovie" erhielt 2021 zusammen mit Asghar Farhadis "A Hero" den "Großen Preis der Jury" in Cannes und hätte wegen seinem russischen Hauptdarsteller fast nur einen "limitierten" Kinostart bekommen. Dabei ist "Abteil Nr. 6" nicht nur wegen dieser Kontroverse der Film der Stunde, finden Christoph Becker und Axel Timo Purr
  • A Hero
    Nach seinem erfolglosen Ausflug ins spanische Psycho-Thriller-Genre kehrt Asghar Farhadi für seinen neuen Film wieder in den Iran zurück. Ob er damit an alte Oscar-Erfolge anknüpfen kann, darüber debattieren Sedat Aslan und Axel Timo Purr.
  • Come On, Come On
    Nach "Beginners" und "20th Century Women" führt Mike Mills sein beeindruckend autofiktionales Werk fort, fokussiert dieses Mal aber auf die Kinder und ihren Blick auf unsere Welt und Zukunft. Axel Timo Purr und Sedat Aslan erklären, warum ihnen Mills Film so gut gefällt.
  • Petite Maman
    Kehrt Céline Sciamma mit ihrem "Familienfilm" zu ihren ersten Filmen zurück oder sind diese 72 Minuten "Poesie" nur ein "Zwischenwerk"? Sedat Aslan und Axel Timo Purr sprechen darüber.
  • Aheds Knie
    Nadav Lapids für die Goldene Palme 2021 nominierter (und dann mit dem Preis der Jury ausgezeichneter) Film sieht sich wie ein aktueller Kommentar zu Amnesty's gerade erschienenem Bericht über Israel. Doch AHEDS KNIE ist noch viel mehr als das, finden Axel Timo Purr und Sedat Aslan.
  • Parallele Mütter
    In vielleicht keinem anderen seiner Filme hat Altmeister Pedro Almodóvar Politik und Privates mehr miteinander verwoben als in "Parallele Mütter". Aber nicht nur das ist Almodóvar und einer umwerfenden Penélope Cruz überragend gelungen, finden Christoph Becker und Felicitas Hübner.
  • Regiegespräch - Michael Kranz über seinen Film "Was tun"
    Michael Kranz' Dokumentation über Zwangsprostituierte in Bangladesch hat 2021 beim DEUTSCHEN DOKUMENTARFILMPREIS den FÖRDERPREIS und den PUBLIKUMSPREIS gewonnen. Felicitas Hübner spricht mit Kranz über die Entstehung seines Films, die Dreharbeiten in Bangladesch und die Schwierigkeiten zu helfen ohne dem „White Savior Complex“ zu unterliegen.
  • The Card Counter
    Altmeister Paul Schraders Film stellt erneut einen einsamen Wolf in den Mittelpunkt des Geschehens und verknüpft Poker- mit Kriegsfilm. Sedat Aslan und Matthias Pfeiffer diskutieren, ob Schrader mit diesem Film an seine früheren Erfolge anknüpfen kann.
  • King Richard
    Reinaldo Marcus Greens Filmbiografie über Richard Williams und seine beiden Töchter Venus und Serena Williams rangiert nicht nur wegen Will Smith in der Hauptrolle auf vielen Bestenlisten für das vergangene Filmjahr weit vorne. Axel Timo Purr und Christoph Becker erklären, warum das so ist.
  • Belfast
    Kenneth Branagh hat sowohl als Schauspieler als auch Regisseur eine lange Filmografie (zuletzt "Tod auf Nil"), aber die ersten wirklich großen Preisnominierungen erhält er gerade für seine autofiktionale Arbeit BELFAST über seine Kindheit in Nordirland. Christoph Becker und Axel Timo Purr sprechen über den Film.
  • SPECIAL zur 72. Berlinale 2022: Interview mit Nicolette Krebitz
    In einer Folge unserer Berlinale-Specials spricht Rüdiger Suchsland mit Regisseurin Nicolette Krebitz über ihren Wettbewerbsbeitrag "A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe".
  • Das Mädchen mit den goldenen Händen
    Als Corinna Harfouch 2019 auf dem Münchner Filmfest in Jan-Ole Gersters "Lara" zu sehen war, schien es keine Stei­ge­rung eines Porträts eines verbit­terten und verstockten Menschen mit all seinen verlo­renen Träumen zu geben. In Katharina Marie Schuberts Debütfilm, in dem die Heldin ebenfalls 60 Jahre alt wird, beweist sie, dass es durchaus noch eine Stei­ge­rung gibt. Ob Schubers Skizze einer Frau ohne Liebe und Heimat in einem kleinen ostdeut­schen Provinz­städt­chen im Jahr 1999 auch sonst überzeugt, darüber sprechen Stefan Rutz und Felicitas Hübner.
  • Was geschah mit Bus 670?
    Fernanda Valadez' Debütfilm erzählt über ein Familienschicksal die Misere an der mexikanischen Grenze zu den USA und die Folgen eines "failed states" für jeden Einzelnen. Sedat Aslan und Axel Timo Purr diskutieren, ob Valadez diese komplexe Bestandsaufnahme gelingt.
  • Tod auf dem Nil
    Wie kürzlich Steven Spielberg begibt sich auch Kenneth Branagh wieder auf die Spuren seiner Kindheit und verfilmt zum zweiten Mal Agatha Christie. Ob "Tod auf dem Nil" an den Klassiker aus dem Jahr 1978 mit Peter Ustinov, David Niven, Mia Farrow und Jane Birkin heranreicht und ob Whodunit heute noch salonfähig ist, klären Christoph Becker und Axel Timo Purr
  • Wunderschön
    Karolin Herfurth erzählt tragikomisch und episodisch von fünf Frauen und ihr Ringen um Identität und Körperlichkeit. Axel Timo Purr und Christoph Becker diskutieren, ob auch Helke Sander diesen Film hätte machen können und ob Herfurth die Gratwanderung zwischen Komödie und Tragödie gelingt.
  • Ballade von der weißen Kuh
    Behtash Sanaeehas und Maryam Moghaddams Film ist nicht nur ein berührender Film über die Folgen der Todeststrafe, sondern auch eine beklemmende Parabel über Schuld und Sühne im iranischen Alltag. Sedat Aslan und Axel Timo Purr erörtern, ob der Film auch universellen Charakter hat und so stark ist, wie die letzten Werke von Mohammad Rasulof und Ashgar Farhadi.
  • Licorice Pizza
    Der beste Film des Jahres 2021? Ist Paul Thomas Anderson flirrende Liebesgeschichte über einen Sommer im Jahr 1973. Axel Timo Purr und Sedat Aslan erklären, warum Andersons Film auf allen Ebenen ein so großer Glücksfall ist.
  • Nightmare Alley
    Guillermo del Toros Verfilmung des Romans von William Lindsay Gresham ist kein klassischer Psychothriller und emanzipiert sich deutlich von der ersten Noir-Verfilmung aus dem Jahr 1947. Stefan Rutz und Felicitas Hübner erörtern, ob de Toros Gratwanderung zwischen Zirkusfilm und modernem Noir-Film auch nach 150 Minuten noch überzeugt.
  • Niemand ist bei den Kälbern
    In ihrem zweiten Film portätiert Sabrina Sarabi die von Saskia Rosendahl verkörperte junge Bäuerin Christin, die versucht, sich aus der emotionalen und geografischen Einöde Mecklenburg-Vorpommerns zu befreien. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr diskutieren, ob Sarabis Film anderen "Eastern" der letzten Jahre gleicht und ob Rosendahl als Frau vom Land überzeugt.
  • Spencer
    Pablo Larrains Biopic über Lady Di wartet mit einer ungewöhnlichen Mischung auf: ein Score von Jonny Greenwood, das Production Design von Guy Hendrix Dyas und Kristen Stewart als Diana an einem Weihnachtswochenende im Jahr 1991 zu Besuch bei den Royals. Axel Timo Purr und Sedat Aslan diskutieren ausführlich, ob Larrain damit erfolgreich ist.
  • Scream 5
    Das erste "Scream"-Installment ohne Wes Cravens Regie ist Relaunch und Sequel zugleich und wartet auch sonst mit ein paar Überraschungen auf. Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz haben sich die "Requel" angesehen.
  • The King's Man - The Beginning
    Das Prequel zu den beiden bisherigen Kingsman-Filmen schlägt eine rauere Gangart an und überrascht auch sonst. Ob "The Beginnning" vielleicht sogar der bessere James Bond ist, darüber sprechen Christoph Becker und Axel Timo Purr.
  • Lamb
    Über Valdimar Jóhannsson so verstörendes wie überraschendes Horror-Mystery-Drama und Islands Beitrag für die Oscarverleihung 2022 diskutieren Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz.
  • Drive my Car
    Platz 4 auf der Liste der zehn besten Filme des Jahres der Cahiers du Cinéma und Platz 2 (gleich nach "Power of the Dog") auf IndieWire für Ryusuke Hamaguchis drei Stunden langes Murakami-Tschechow-Amalgam. Axel Timo Purr und Sedat Aslan nähern sich diesem stillen Meisterwerk mit Zweifel und Euphorie.
  • Spider-Man: No Way Home
    Jon Watts dritter Spider-Man-Film mit Tom Holland als Peter Parker verspricht Nerd- und Familienfilm in einem zu sein. Sedat Aslan und Axel Timo Purr überprüfen, ob der letzte, große Blockbuster des Jahres den hohen Erwartungshaltungen gerecht wird.
  • Annette
    Léos Carax' komplexe und anspielungsreiche Rock-Oper mit Adam Driver und Marion Cotillard hat es auf Platz 2 der jährlichen Top 10 der Cahiers du Cinéma geschafft. Stefan Rutz und Axel Timo Purr sprechen über den Film und die Musik der Sparks, die mit Carax auch das Drehbuch geschrieben haben.
  • Tod und Leben, Lina Wertmüller und der Europäische Filmpreis
    Podcast mit Rüdiger Suchsland zum Tod der italienischen Regisseurin Lina Wertmüller und eine Betrachtung über den Europäischen Filmpreis: Ist "Quo vadis Aida" gutes Kino oder nicht doch einfach ein Propagandafilm für Bildungsbürger? Ist er wirklich besser als die "Titane" oder "The Hand of God"? Welchen Sinn macht der Europäische Filmpreis?
  • West Side Story
    Genau 60 Jahre nach der Meilenstein-Verfilmung des legendären Musicals wagt Regisseur-Urgestein Steven Spielberg ein Facelifting des "Romeo & Julia in Amerika"-Stoffes. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr fragen sich, ob dieser Stoff tatsächlich ein altersloser Klassiker ist.
  • Benedetta
    Paul Verhoeven hat es mit seinem in Venedig uraufgeführten Nonnendrama unter die diesjährigen Top Ten der Cahiers du Cinéma geschafft. Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz haben den Film gesehen...
  • Die Hand Gottes
    Paolo Sorrentino lässt dieses Mal die großen, alten Männer hinter sich und begibt sich auf die Suche nach seiner eigenen, verlorenen Zeit. Ist "Die Hand Gottes" möglicherweise Sorrentinos Amarcord? Sedat Aslan und Axel Timo Purr folgen den Spuren.
  • House of Gucci
    Inspiriert von wahren Begebenheiten hat sich Ridley Scott des Sündenpfuhls der Guccis angenommen. Ob ihm das gelungen ist, ergründen Felicitas Hübner und Matthias Pfeiffer.
  • Das schwarze Quadrat
    Der Autodidakt Peter Meister hat mit seinem Debüt nicht nur den Tankred Dorst-Drehbuchpreis, sondern auch den Hofer Kritiker Preis 2021 und den Förderpreis Neues Deutsches Kino erhalten. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr diskutieren, ob die wilde Komödie über zwei Kunstdiebe auf einem Kreuzfahrtschiff den hohen Erwartungshaltungen standhält.
  • Respect
    Die südafrikanisch-amerikanische Regisseurin Liesl Tommy hat sich Aretha Franklins so düsterem wie schillernden Leben angenommen. Ob sie diese Gratwanderung bestanden hat, darüber streiten Christoph Becker und Axel Timo Purr
  • Hannes
    Hans Steinbichler hat Rita Falks frühen Roman verfilmt. Anders als in ihren Franz-Eberhofer-Krimis und den Verfilmungen, geht es in "Hannes " um den Ernst des Lebens und des Sterbens, aber Steinbichler will auch die Komödie. Ob das gelingt, beantworten Axel Timo Purr und Stefan Rutz.
  • Mein Sohn
    Lena Stahl erzählt mit Anke Engelke und Jonas Dassler in den Hauptrollen eine Mutter-Sohn-Geschichte, die auch eine Identitätssuche und Roadmovie ist. Christoph Becker und Stefan Rutz versuchen dieses Experiment einzuordnen.
  • The Power of the Dog
    "Das Piano" und "Top of the Lake"-Regisseurin Jane Campion hat endlich wieder einen Film gemacht, einen Western, in dem nicht ein Schuss fällt. Sedat Aslan und Axel Timo Purr erörtern, ob Campions Film den Silbernen Löwen für die beste Regie in Venedig zurecht gewonnen hat.
  • Lieber Thomas
    Braucht es nach Annekatrin Hendels hervorragender Doku über die "Familie Brasch" überhaupt noch einen Film über Thomas Brasch? Christoph Becker und Axel Timo Purr diskutieren, ob der mit Albrecht Schuch, Jella Haase und Jörg Schüttauf hochkarätig besetzte Spielfilm einen Kinobesuch wert ist
  • Last Night in Soho
    "Shaun of the Dead"-Regisseur Edgar Wright versucht sich in "Last Night in Soho" und mit "Damengambit"-Star Anya Taylor-Joy an einem waghalsigen Genre-Mix. Sedat Aslan und Matthias Pfeiffer erörtern, ob Wright dieses Vorhaben gelingt
  • Bergman Island
    Mit ihrem stark autobiografrisch inspirierten Film wurde Mia Hansen-Løve 2021 erstmals nach Cannes eingeladen. Zurecht oder nicht, darüber sprechen Sedat Asland und Axel Timo Purr.
  • Die Geschichte meiner Frau
    Nach ihrem Berlinale-Erfolg 2017 für Körper und Seele hat Ildikó Enyedi für ihren neuen Film erstmals kein Original-Drehbuch verfilmt, sondern einen Roman adaptiert. Ob sie die hohen Erwartungen erfüllt, versuchen Matthias Pfeiffer und Axel Timo Purr zu klären.
  • Eternals
    Oscarpreisträgerin und Nomadland-Regisseurin Chloé Zhao hat auch mit ihrem Film The Rider bislang das "kleine" Arthouse-Kino bedient. Ob sie auch Blockbuster kann, darüber sprechen Christoph Becker und Axel Timo Purr.
  • Kabul Kinderheim
    Shahrbanoo Sadats zweiter Film spielt während der russischen Besatzungszeit Ende der 1980er Jahre in einem Kinderheim in Kabul - ein Mikrokosmos, der symbolisch für das ganze Land steht. Ob Sadats Film sowohl für den westlichen Blick als auch den afghanischen funktioniert, darüber debattieren Safiuallah Rahmani und Axel Timo Purr.
  • Contra
    Ist Sönke Wortmanns neuer Film nur eine weitere deutsche Komödie, die man in die Mülltonne treten kann oder ist endlich auch einmal Intelligenz, Mut, Witz und Überraschung am Start? - Podcast-Debatte mit Axel Tim Purr und Stefan Rutz
  • Werner Herzog zum (fast) 80. Geburtstag
    Nächstes Jahr wird Herzog 80 Jahre alt. Schon in diesem Jahr hat Josef Schnelle ein Buch über ihn und sein Gesamtwerk geschrieben. Rüdiger Suchsland hat mit Schnelle über das Monströse in Herzogs-Filmen gesprochen, über sein Interesse am Illusionismus und an Selbstdarstellern
  • 50 Jahre Schnitt
    Rüdiger Suchland im Gespräch mit Ingrid Koller, eine der führenden österreichischen Editorinnen, aus Anlass ihres Ehrenpreises bei der Edimotion am 15.10.2021...
  • Dune
    Von den 1960ern bis in die Gegenwart: Podcast mit Josef Schnelle und Rüdiger Suchsland über den Ursprung des Dune-Kosmos und Frank Herberts Buch und die Verfilmungen von David Lynch und Denis Villeneuve...
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