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16.04.2026
Nachruf:
- Der Antideutsche
Zum Tod von Mario Adorf, dem einzigen Weltstar aus Deutschland, dem »Mann, der N-Tschotschi erschoß« – von Rüdiger Suchsland
Festival:
- Starke Frauen vor und hinter der Kamera
Die 37. Türkischen Filmtage München feiern vom 17. bis zum 26. April 2026 das türkische Kino und eröffnen dem interessierten Publikum neue Perspektiven auf das Land und seine Gesellschaft. – von Ingrid Weidner
Filmreihe:
- Ein Meer, viele Geschichten
Der Circolo Cento Fiori zeigt an fünf Sonntagen vom 19. April bis 17. Mai 2026 die Filmreihe Mediterraneo: un mare di storie. Das Mittelmeer verbindet Europa, Afrika und Asien – als Raum von Begegnung, Urlaub und Herkunft, aber auch als Fluchtweg zwischen Hoffnung und Tod – von Elke Eckert
Neue Kritiken:
- Allegro Pastell (D 2025)
Life is good – oder? Film versus Buch: Anna Rollers Verfilmung von Leif Randts Roman „Allegro Pastell“ – Kritik von Katrin Hillgruber
- Das Glück der Tüchtigen (D 2025)
Wenn das Leben die Preise diktiert: Zwischen Reihenhaus, Kryptochaos und Supermarkt. Franz Müller wirft in seiner Tragikomödie einen so gnadenlosen wie zärtlichen Blick auf Alltag, Klassenfragen und fragile Lebensentwürfe. Wir spüren diesem Patchwork in vier Kurzkritiken nach. – Kritiken von artechock-Redaktion
- Kill Bill: The Whole Bloody Affair (USA 2003/04)
Zeit, Zorn und Zärtlichkeit: Eine Wiederbegegnung mit Kill Bill, in vier Stunden und nach 20 Jahren – Kritik von Thomas Willmann
- Missing*Link (D 2024)
Was fehlt, sind wir: Michael Baumann verdichtet in seinem überzeugenden Familienstellen Patchwork-Realität zu einem psychologisch präzisen Drama über Nähe, Angst und den Schwindel der Freiheit – Kritik von Axel Timo Purr
- Normal (CDN/USA 2025)
Ruhe bewahren, Ärger ersparen: Was als verschneite Provinzposse beginnt, entpuppt sich in Derek Kolstad Drehbuch und Ben Wheatleys Inszenierung als präzise Studie über Gewalt, Verdrängung und fragile Ordnungen – Kritik von Axel Timo Purr
- Vier minus drei (Ö/D 2025)
Leben als Leerstelle: Zwischen Körper, Erinnerung und Kontrollverlust: Adrian Goiginger macht aus einer Tragödie ein verstörend lebendiges Kino der Ambivalenz – Kritik von Axel Timo Purr
Neue Videokritik:
- Vier minus drei
Gleichung ohne Zahlen: Adrian Goigingers Bestselleradaption geht ein schweres Thema ungewöhnlich an und brilliert durch seine Schauspieler, finden Thomas Maiwald und Stefan Rutz.
Cinema Moralia:
- Zwischen Willkür und Normierung
Waren die Hofkünstler freier als die Modernen – was uns Martin Warnkes Klassiker lehrt, auch die Filmszene – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 385. Folge – von Rüdiger Suchsland
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