01.01.2026

Running Movies

Die jüngste Tochter
Der letzte Film des Jahres: Die jüngste Tochter
(Foto: Alamode)

Die Filme rauschen nur so an einem vorbei – ein rasanter Durchgang durchs Kinojahr 2025

Von Felicitas Hübner

Januar

Nosferatu – Der Untote (Robert Eggers)
Und das Beißen höret nimmer auf.

Bernard Bär – Mission Mars (Chao Wang)
Der alte Bär und der Mars.

Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns! (David Dietl)
Zehn Freund*innen, drei Jahre, sieben Feste und ein Todesfall.

Juror #2 (Clint Eastwood)
Der wahr­sch­ei­lich letzte Film von Clint Eastwood.

Putin (Patryk Vega)
Speku­la­tives Biopic über Putin in Windeln.

We Live in Time (John Crowley)
Wo auch sonst.

Rabia – Der verlorene Traum (Mareike Engel­hardt)
Der Traum vom auto­ri­tären Mega-Macker.

Veni Vidi Vici (Daniel Hoesl, Julia Niemann)
Machia­vel­list*innen schießen, und scheißen sich nichts.

A Real Pain (Jesse Eisenberg)
Kieran Culkin als himmel­hoch jauch­zender und zu Tode betrübter Provo­ka­teur.

Armand (Halfdan Ullmann Tøndel)
Rätsel­hafte Szenen einer Ehe.

La Cocina – Der Geschmack des Lebens (Alonso Ruiz­pa­la­cios)
Klas­sen­kampf in der Gastro­nomie.

Piece by Piece (Morgan Neville)
Pharrell Williams-Biopic im Lego­format.

Tracing Light – Die Magie des Lichts (Thomas Riedels­heimer)
Zerhackstü­ckelter Erklär­film über Photonen.

Traum­no­velle (Florian Frerichs)
Am Ende sind sie doch froh, wach zu sein.

Young Hearts (Anthony Schat­teman)
Zart und zauber­haft: Frühlings Erwachen zwischen Jungs.

Kneecap (Rich Peppiatt)
Blutige Knie­scheiben in Belfast.

Paddington in Peru (Doughal Wilson)
Der Bär mit Hut steppt nach Peru.

The Brutalist (Brady Corbet)
215 brutal-monu­men­tale Minuten.

Babygirl (Halina Reijn)
The 49 1/2 shades of Nicole Kidman.

Kund­schafter des Friedens 2 (Robert Thalheim)
Revo­lu­ti­ons­kla­motte in Bade­kla­motten.

Poison – Eine Liebes­ge­schichte (Désire Nosbusch)
Wenn die Eltern Trauer tragen.

Sechs Richtige – Glück ist nichts für Anfänger (Maxime Govare, Romain Choay)
Origi­nal­titel: Heureux gagnants.
Der Film behauptet, dass viel Geld viel Unglück bringt.

Februar

Companion – Die perfekte Beglei­tung (Drew Hancock)
KI-Sex-Doll eman­zi­piert sich.

Der Lehrer, der uns das Meer versprach (Patricia Font)
Ein Lehrer zeigt seinen Schülern, dass Freiheit im Denken beginnt – selbst dort, wo das Meer uner­reichbar scheint. (KI-generiert).

The Monkey (Osgood Perkins)
Blut­rüns­tiges Affen­theater.

Bird (Andrea Arnold)
Eska­pis­ti­sches Märchen.

Like A Complete Unknown (James Mangold)
Timothée Chalamet nuschelt sich (als Bob Dylan) durch 140 Minuten Behä­big­keit.

Könige des Sommers (Louise Cour­voi­sier)
Leicht erzählte, schwere Geschichte.

Die Wärterin (Gustav Möller)
Wer überwacht die Bewacher*innen?

Maria (Pablo Larraín)
Maria Callas auf ihren letzten Metern.

Will­kommen in den Bergen – Verset­zung mit Aussicht (Riccardo Milani)
Ukrai­ni­sche Geflüch­tete lösen italie­ni­sches Schul­pro­blem.

Pfau – Bin ich echt? (Bernhard Wenger)
Wir sind Gefangene.

Bridget Jones – Verrückt nach ihm (Michael Morris)
Bridget Jones darf nicht erwachsen werden.

Heldin (Petra Biondina Volpe)

Pfle­ge­not­stand im Dauerlauf.

März

Bolero (Anne Fontaine)
17-minütiger Bolero-Ohrwurm aalt sich durch 120 Minuten Filmlänge.

Die Uner­wünschten – Les Indé­si­ra­bles (Ladj Ly)
Die in den Banlieues bleiben wütend.

Mickey 17 (Bong Joon-ho)
17x Robert Pattisson: einer schöner als der andere.

Haps – Crime Doesn’t Pay (Ekrem Engizek)
Aufklärungs­film mit harten Szenen.

Love Hurts – Liebe tut weh (Jonathan Eusebio)
Fröhlich und sehr blutig: Valen­tinstag halt.

Flow (Gints Zilba­lodis)
Oscar­gekürtes Katzen­video.

Das kost­barste aller Güter (Michel Hazana­vicius)
Ein Anima­ti­ons­film über den Holocaust.

Für immer hier (Walter Salles)
Familie im Schatten der brasi­lia­ni­schen Mili­tär­dik­tatur.

Köln 75 (Ido Fluk)
In die Länge gezerrter Konzert­film ohne Konzert.

The Critic (Anand Tucker)
Wunder­schönes Schinken-Kino (mit Dank an S.R.).

Das Licht (Tom Tykwer)
Die Putzfrau ist tot. Es lebe die Putzfrau!

Mr. No Pain (Dan Berk)
Schmerz­frei in den Abgrund.

Niki de Saint Phalle (Céline Sallette)
Biopic ohne ihre Kunst­werke.

The Last Showgirl (Gia Coppola)
Pamela Anderson und Jamie Lee Curtis feiern ihre Falten.

A Working Man (David Ayer)
Jason Statham als ulti­ma­tive Ein-Mann-Armee.

Der Prank – April, April! (Benjamin Heisen­berg)
Kinder cruisen mit Elon Musks Tesla durch Berlin.

Beating Hearts (Gilles Lellouche)
2 Herzen im 120-Viertel-Takt.

The End (Joshua Oppen­heimer)
Post­apo­ka­lyp­ti­sches Musical mit singender Tilda Swinton.

Stasi FC (Arne Birken­stock, Daniel Gordon, Zakaria Rahmani)
Das Stadion kriegten sie mit Sicher­heit voll.

The Woman in the Yard (Jaume Collet-Serra)
Suizi­dales Monu­mental Epos ohne Trig­ger­war­nung.

April

Ein Minecraft Film (Jared Hess)
Kubische Klötzchen-Kapriolen.

Ich will alles. Hildegard Knef (Luzia Schmid)
Tochter Christina plaudert aus dem Medi­zin­schränk­chen der Frau Mama.

The Assess­ment (Fleur Fortuné)
Sci-Fi-Mindfuck.

Storm­skärs Maja – Von Liebe getragen, von Stürmen geprägt (Tiina Lymi)
Sehr viel Liebe auf einer Åland­insel.

The Amateur (James Hawes)
Nerd versucht, Killer zu werden.

Was Marielle weiß (Frédéric Hambalek)
… aber niemand wissen will.

Warfare (Alex Garland, Ray Mendoza)
Krieg spielen in der Wirk­lich­keit.

Drop – Tödliches Date (Chris­to­pher Landon)
Vorbei gedatet.

The Accoun­tant 2 (Gavin O’Connor)
Ben Affleck verzieht keine Miene.

Another German Tank Story (Jannis Alexander Kiefer)
Deutsches Kino ist doch geil!

Das große Los – 1 Insel, 40 Einwohner, 2 Betrüger (Hervé Mimran)
Origi­nal­titel: À l’ancienne.
Bauern-Schlau-Theater mit gerechter Lösung.

Oslo Stories: Liebe (Dag Johan Haugerud)
Sex mit und ohne Liebe – Liebe mit und ohne Sex.

Julie bleibt still (Leonardo Van Dijl)
Sollte sie aber nicht!

Quiet Life (Alex­an­dros Avranas)
Flücht­lings­kinder flüchten sich ins Resi­gna­ti­ons­syn­drom.

Mai

Thun­der­bolts* (Jake Schreier)
Trau­ma­ti­sierte Antiheld*innen aus der zweiten Reihe erledigen die Drecks­ar­beit.

Death of a Unicorn (Alex Scharfman)
Die Einhörner sind der Hammer und das Gemetzel ist schön in Szene gesetzt.

Last Breath (Alex Parkinson)
Atemloser Unter­was­ser­män­ner­film.

Islands (Jan-Ole Gerster)
Sper­ma­to­zoide im Schnösel-Urlaub.

Der phöni­zi­sche Meis­ter­streich (Wes Anderson)
Wes Anderson bleibt schräg.

Der Meister und Margarita (Mikhail Lokshin)
Der Teufel spricht auch Russisch.

Muxmäu­schen­still X (Jan Henrik Stahlberg)
Staubig erwacht Stahlberg aus dem Wachkoma.

Oslo Stories: Träume (Dag Johan Haugerud)
Viele Frauen, viele Träume, aber nur ein Therapeut.

Wenn das Licht zerbricht (Rúnar Rúnarsson)
Islän­di­sches Trau­er­spiel.

Black Bag – Doppeltes Spiel (Steven Soder­bergh)
Cate Blanchett und Michael Fass­bender als sexy Eiszapfen.

Tanz der Titanen (Guy Maddin, Evan Johnson, Galen Johnson)
Origi­nal­titel: Rumours.
Die Mächtigen der Welt verlaufen sich mächtig im Wald.

Monsieur Aznavour (Mehdi Idir, Grand Corps Malade)
Kleiner Unsympath mit grossen Liedern.

Alle lieben Touda (Nabil Ayouch)
Wo Männer im Weg rumstehen.

On Swift Horses (Daniel Minahan)
Trunken vor Liebe in einer Welt voller Möglich­keiten.

Saint-Exupéry – Die Geschichte vor dem kleinen Prinzen (Pablo Agüero)
Saint-Ex geht in die Luft.

Juni

The Ugly Step­sister (Emilie Blich­feldt)
Femi­nis­ti­scher Body-Horror zum Fürchten.

28 Days Later (Danny Boyle)
Der Film zum besten Trailer des Jahres.

Elio (Adrian Molina)
Sci-Fi for kids and other aliens.

M3GAN 2.0 (Gerard Johnstone)
Krude Mischung aus Tele­tub­bies-Humor, ein wenig Blut und einer dussligen Story.

The Wedding Banquet (Andrew Ahn)
30 Jahre später, Remake von Ang Lees Queer-Cinema-Klassiker von 1993.

Das Fest geht weiter! (Robert Guédi­guian)
Der Klas­sen­kampf auch.

Der Helsinki Effekt (Arthur Franck)
In der Haupt­rolle: Leonid Breschnew als Bademoden-Model.

Loyal Friend (Scott McGehee, David Siegel)
Lein­wand­fül­lender Riesen­hund in New Yorker 1-Personen-Wohnung.

Zikaden (Ina Weisse)
Wenn’s inter­es­sant wird, rollt der Abspann.

Die Barbaren – Will­kommen in der Bretagne (Julie Delpy)
Halli Galli in der Diaspora.

Juli

Jurassic World: Die Wieder­ge­burt (Gareth Edwards)
Scarlett Johannsen brauchte offen­sicht­lich Geld.

Superman (James Gunn)
Superman fragt uns: Soll er Vorbild oder Held sein?

Sep Ruf – Architekt der Moderne (Johann Betz)
Viel Weihrauch, wenig Substanz.

The Fantastic Four: First Steps (Matt Shakman)
Große Empfeh­lung für Super­hel­den­fans.

Memoiren einer Schnecke (Adam Elliot)
Depres­sive Schnecke bleibt tapfer.

Die nackte Kanone (Akiva Schaffer)
Pamela Anderson: nicht nackt, aber ziel­si­cher.

Hot Milk (Rebecca Lenkie­wicz)
Wenn Muttern zu sehr nervt … schieb sie vor den Bus.

Mädchen Mädchen (Martina Plura)
Her mit der Lust!

Vier Mütter für Edward (Darren Thornton)
Edward hat ein Helfer­syn­drom.

#Schwar­zeSchafe (Oliver Rihs)
Möch­ter­gern-Schwarze-Schafe in Quietsch­bunt und mit ange­zo­gener Hand­bremse.

Karli & Marie (Christian Lerch)
Luise Kinseher und Sigi Zimmer­schied mit gran­diosem Einstieg à la Billy Wilder.

The Life of Chuck (Mike Flanagan)
Nach Stephen King, aber kein Horror­film.

Die guten und die besseren Tage (Elsa Bennett, Hippolyte Dard)
Kein Alkohol ist auch keine Lösung.

Grand Prix of Europe (Waldemar Fast)
Biopic über die Mäuse-Maskott­chen des Europa-Parks bei Rust (Baden-Würt­tem­berg).

Together – Unzer­trenn­lich (Michael Shanks)
Nie(!) mehr allein.

Wilma will mehr (Maren-Kea Freese)
Wilma: Instand­hal­tungs­me­cha­ni­kerin, Tänzerin, Opti­mistin mit vielen Zerti­fi­katen.

August

Freakier Friday (Nisha Ganatra)
Rumran­da­lieren in den Körpern der anderen.

Weapons – Die Stunde des Verschwin­dens (Zach Cregger)
Groß­ar­tiges Klein­stadt­voo­doo­mas­saker.

Das Kanu des Manitu (Michael Herbig)
Von der Schwie­rig­keit, älterer Männer political correct UND lustig zu sein.

Bitter Gold (Juan Francisco Olea)
Brillant schnör­kel­loser Neowes­tern aus Chile.

Was uns verbindet (Carine Tardieu)
Wi(e)der die bürger­liche Klein­fa­milie.

Afterburn (J.J. Perry)
Ex-Wrestler Dave Bautista zum Knuddeln.

Nobody 2 (Timo Tjahjanto)
Better Call Saul: Nobody (1) war viel­schich­tiger.

Was ist Liebe wert – Mate­ria­lists (Celine Song)
Heirats­ver­mitt­lerin verzockt sich.

Sketch (Seth Worley)
Kann Spuren von Tim Burton und Stephen King enthalten.

Die Gangster Gang 2 (Pierre Perifel)
Das grafische Vergnügen 2.

Caught Stealing (Darren Aronofsky)
Wozu braucht der Mensch Geld, wenn er alles klauen kann?

Die Rosen­schlacht (Jay Roach)
Origi­nal­titel: The Roses. Remake ohne Dornen.

In die Sonne schauen (Mascha Schi­linski)
Nichts für schwache Nerven und fragile Männe­regos.

Bride Hard (Simon West)
Blondies on rage.

Die Farben der Zeit (Cédric Klapisch)
Origi­nal­titel: La Venue de l’avenir.
Farben­frohe Zeitreise von 1894 bis 2024.

Sirât (Oliver Laxe)
Vom Stairway to Heaven direkt auf den Highway to Hell.

Electric Child (Simon Jaquemet)
Die KI weiß nicht weiter …

Lilly und die Kängurus (Kate Woods)
Wetter­frosch tötet Delphin und Känguru.

Wenn der Herbst naht (François Ozon)
2 ehemalige Prosti­tu­ierte auf dem Moral­ka­rus­sell.

September

22 Bahnen (Mia Maariel Meyer)
Viel Mathe­matik, viel Alkohol, aber nur eine Promo­ti­ons­stelle in Berlin.

The Long Walk – Todes­marsch (Francis Lawrence)
Über­le­bens­grusel nach Stephen King.

Tafiti – Ab durch die Wüste (Nina Wels)
… ab durch die Mitte

Kill the Jockey (Luis Ortega)
Es lebe der Jockey!

Honey Don’t! (Ethan Coen)
Zusam­men­ge­schus­terte Handlung mit viel Sex.

Beule – Zerlegt die Welt (Janek Rieke)
79 kurz­wei­lige Film­mi­nuten ohne öffent­liche Förder­mittel.

Downton Abbey: Das große Finale (Simon Curtis)
Die aus dem Basement und die aus dem Salon haben fertig.

Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba – Infinity Castle (Haruo Sotozaki)
Anime-Kenntnis ist Pflicht!

Miroirs No. 3 (Christian Petzold)
Die Qual mit der Wahl­ver­wandt­schaft.

Der Tiger (Dennis Gansel)
Roman­ti­sie­render Kriegs­film als Aben­teu­er­trip und Propa­gan­da­film.

The Toxic Avenger (Macon Blair)
Trash mit Budget.

Ganzer halber Bruder (Hanno Older­dissen)
Was bleibt, ist der singende Ohrwurm (»Sunny, One So True – I Love You«).

One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)
Sean Penn als Militär-Knalli mit riesigem Stock im Arsch; Benicio Del Toro in einer Szenen­dieb-Neben­rolle; Leonardo DiCaprio als liebender Vater.

Die Schule der magischen Tiere 4 (Bernhard Jasper)
Teil Vier … tbc

Leibniz – Chronik eines verschol­lenen Bildes (Edgar Reitz, Anatol Schuster)
Philosoph Leibniz lässt sich mit dem besten aller möglichen Pinsel malen.

Animale (Emma Benestan)
Wenn frau zum Tier wird …

Das tiefste Blau (Gabriel Mascaro)
Silberner Bär für tiefstes Blau.

The Nego­tiator (David Mackenzie)
Über­durch­schnitt­li­cher Thriller, bei dem jegliches Miss­trauen berech­tigt bleibt.

Oktober

Momo (Christian Ditter)
Im blit­ze­blanken Hochglanz-Look.

Karla (Christina Tour­natzés)
»Ich bin Karla Ebel. Ich bin zwölf Jahre alt und ich möchte Anzeige erstatten.«

A Big Bold Beautiful Journey (Kogonada)
GPS-geleitete RomCom.

Tron: Ares (Joachim Rønning)
Mehr Wumms und weniger Tiefgang.

Nur für einen Tag (Amélie Bonnin)
Stim­m­un­si­cheres Chanson-Karaoke.

Amrum (Fatih Akin)
R.I.P. Hark Bohm.

A House of Dynamite (Kathryn Bigelow)
Welt­un­ter­gang aus 3 Perspek­tiven: »Countdown zur Kata­strophe«-Thriller.

Acht­und­zwanzig – Der Weg entsteht im Gehen (Cornelia Grünberg)
Lang­zeit­be­ob­ach­tung: Mit 14 schwanger gewesen. Mit 28 sind die Kinder 14.

Gabby’s Dollhouse: Der Film (Ryan Crego)
Quietsch­bunt, zuckersüß und keine Männer.

Reflec­tion in a Dead Diamond (Hélène Cattet, Bruno Forzani)
Fieber­hafte Ode an den Voyeu­rismus: hypno­tisch, vers­tö­rend und visuell atem­be­rau­bend.

Zweig­stelle (Julius Grimm)
Kein Anta­go­nismus: Tod und Büro­kratie.

After the Hunt (Luca Guad­a­gnino)
#shetoo?

Alles voller Monster (Steve Hudson, Toby Genkel)
Kinder­taug­li­cher Einstieg ins Grusel-Kino.

Ballad of a Small Player (Edward Berger)
Style over Substance.

Good Fortune – Ein ganz spezi­eller Schutz­engel (Aziz Ansari)
Keanu Reeves (John Wick) ist gelang­weilt.

Jane Austen und das Chaos in meinem Leben (Laura Piani)
Das Leben ist kein Buch.

The Master­mind (Kelly Reichardt)
Klauen mit Anfängern.

All das Ungesagte zwischen uns – Regret­ting You (Josh Boone)
Seifen­opern­haftes Chaos.

Black Phone 2 (Scott Derrickson)
Wenn der Tote mehrmals klingelt, und klingelt, und klingelt.

Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc (Tatsuya Yoshihara)
Gigan­ti­sche Bilder samt Motor­sägen-Gemetzel.

Das Verschwinden des Josef Mengele (Kirill Sere­bren­nikov)
August Diehl brilliert als das Gesicht der Banalität des Bösen.

Fran­ken­stein (Guillermo del Toro)
Del Toro frönt seiner »Monster«-Faszi­na­tion.

Franz K. (Agnieszka Holland)
Glück­li­cher­weise bleibt Kafka auch nach diesem Film ein Rätsel.

Springsteen: Deliver Me from Nowhere (Scott Cooper)
THE BOSS neben der Spur.

Bugonia (Yorgos Lanthimos)
Ist Emma Stone ein Alien?

Dracula – Die Aufer­ste­hung (Luc Besson)
Caleb Landry Jones in Bestform.

Memory Hotel (Heinrich Sabl)
25 Jahre Hand­ar­beit für diesen Stop-Motion-Anima­ti­ons­film!

Miau und Wau (Reem Kherici)
… machen Radau

Stiller (Stefan Haupt)
Klas­si­sche Amnesie-Komödie als Sieben-Personen-Stück

November

Dann passiert das Leben (Neele Leana Vollmar)
Ulrich Tukur (Hans) steht im Ruhestand. Anke Engelke (Rita) steht daneben.

Der Mann, der immer kleiner wurde – Die unglaub­liche Geschichte des Mr. C (Jan Kounen)
Origi­nal­titel: L’Homme qui rétrécit.
Kleiner Mann trifft große Spinne

The Change (Jan Komasa)
Wer in der Demo­kratie schläft, wacht in der Diktatur auf. (angeblich nicht von Goethe).

How to Make a Killing (Franck Dubosc)
Drollige Dilettant*innen über­for­dern sich.

The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)
Was versteckt sich im Magen des Weißen Hais?

Das Leben der Wünsche (Erik Schmitt)
»Hätt’ ich drei Wünsche frei, würd ich drei Bier nehm’n ...« (Rap-Duo Mehners­moos aus FFM).

Die Unfass­baren 3 – Now You See Me (Ruben Fleischer)
Trans­ge­ne­ra­tio­nale Illu­sio­nist*innen bezaubern sich gegen­seitig.

Das perfekte Geschenk (Raphaële Moussafir, Chris­tophe Offen­stein)
Dieser Film ist ein GESCHENK.

Make Me Feel (Michael David Pate, Timur Örge)
Komatöses Geschich­ten­er­zählen.

The Running Man (Edgar Wright)
The revo­lu­tion will not be televised.

Das Geheimnis von Velázquez (Stéphane Sorlat)
Spoiler! Das Geheimnis wird nicht gelüftet werden.

Du & Ich und alle reden mit (Paolo Genovese)
Lara und Piero hören Stimmen (jeweils 4).

Anemone (Ronan Day-Lewis)
Fami­li­en­treffen in der Hölle.

Die My Love (Lynne Ramsay)
Postpar­taler Rock ’n’ Roll im Baby-Blues.

Wicked – Teil 2 (Jon M. Chu)
Noch schöner hexen in shrek-lichem Grün.

Eddington (Ari Aster)
Joaquin Phoenix lässt die Maske fallen.

Keeper (Osgood Perkins)
Das Patri­ar­chat hängt kopfüber im vollen Honigglas.

Welcome Home Baby (Andreas Prochaska)
Der Teufel lebt in einem Kaff bei Wien. Oder in Berlin.

Im Schatten des Oran­gen­baums (Cherien Dabis)
Paläs­ti­nen­si­sche Fami­li­en­saga als filmi­sches Frie­dens­an­gebot

Lolita lesen in Teheran (Eran Riklis)
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Zoomania 2 (Jared Bush)
Pro 1 Film­se­kunde 2 tolle Ideen.

Der Hoch­stapler – Roofman (Derek Cian­france)
Das Phan­tas­ti­sche der Realität schafft KEIN Drehbuch!

Mit Liebe und Chansons (Ken Scott)
Origi­nal­titel : Ma Mère, Dieu et Sylvie Vartan.
Lesen lernen mit Sylvie Vartan.

Yunan (Ameer Fakher Eldin)
Suizid­ge­danken im Hoch­wasser.

Paternal Leave – Drei Tage Meer (Alissa Jung)
Aus der Reihe: Abwesende Väter.

Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery (Rian Johnson)
Daniel Craig und Josh O’Connor als messer­scharfes Dreamteam.

Zone 3 (Cédric Jimenez)
Die KI dreht durch.

Jay Kelly (Noah Baumbach)
Play it again, George.

Dezember

Therapie für Wikinger (Anders Thomas Jensen)
Schmer­zens­rei­ches Haudrauf­kino mit viel bitterem, schwarzem Humor.

Stromberg – Wieder alles wie immer (Arne Feldhusen)
Perfekt getimt, aber trostlos.

Eternity (David Freyne)
Fängt an wie Zweig­stelle (Monat Oktober), geht dann aber anders weiter.

Der Held vom Bahnhof Fried­richstraße (Wolfgang Becker)
Es war nicht alles gut in der DDR.

Avatar: Fire and Ash (James Cameron)
Killing sells. ODER Ist es gut, Böse zu töten?

SpongeBob Schwamm­kopf: Piraten Ahoi! (Derek Drymon)
Schwam­miger Anarcho mit Angst­störung.

Anaconda (Tom Gormican)
Schlan­ge­stehen beim Schlan­ge­sehen.

Der Medicus 2 (Philipp Stölzl)
Medi­zi­ni­sche Schmon­zette.

Zweitland (Michael Kofler)
Kampf um Autonomie in der Terror­re­gion Südtirol.

Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos (Cesc Gay)
Origi­nal­titel: Mi amiga Eva. Sperriger Titel, sehr schöner Film.

Kein Weg zurück (Charlotte Sieling)
Wer ist schlimmer? Der IS oder ein auto­ri­tärer, west­eu­ropäi­scher Vater?

Herz aus Eis (Lucile Hadzi­ha­li­lovic)
Origi­nal­titel: La Tour De Glace.
Verfro­renes Waisen­kind legt sich mit der Schneekö­nigin an.

Lurker (Alex Russell)
Die Leiden eines männ­li­chen Groupies.

Sorry, Baby (Eva Victor)
Großartig in Perso­nal­union: Eva Victor.

Die jüngste Tochter (Hafsia Herzi)
Queer! … solange es noch geht.