Running Movies |
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| Der letzte Film des Jahres: Die jüngste Tochter | ||
| (Foto: Alamode) | ||
Von Felicitas Hübner
Nosferatu – Der Untote (Robert Eggers)
Und das Beißen höret nimmer auf.
Bernard Bär – Mission Mars (Chao Wang)
Der alte Bär und der Mars.
Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns! (David Dietl)
Zehn Freund*innen, drei Jahre, sieben Feste und ein Todesfall.
Juror #2 (Clint Eastwood)
Der wahrscheilich letzte Film von Clint Eastwood.
Putin (Patryk Vega)
Spekulatives Biopic über Putin in Windeln.
We Live in Time (John Crowley)
Wo auch sonst.
Rabia – Der verlorene Traum (Mareike Engelhardt)
Der Traum vom autoritären Mega-Macker.
Veni Vidi Vici (Daniel Hoesl, Julia Niemann)
Machiavellist*innen schießen, und scheißen sich nichts.
A Real Pain (Jesse Eisenberg)
Kieran Culkin als himmelhoch jauchzender und zu Tode betrübter Provokateur.
Armand (Halfdan Ullmann Tøndel)
Rätselhafte Szenen einer Ehe.
La Cocina – Der Geschmack des Lebens (Alonso Ruizpalacios)
Klassenkampf in der Gastronomie.
Piece by Piece (Morgan Neville)
Pharrell Williams-Biopic im Legoformat.
Tracing Light – Die Magie des Lichts (Thomas Riedelsheimer)
Zerhackstückelter Erklärfilm über Photonen.
Traumnovelle (Florian Frerichs)
Am Ende sind sie doch froh, wach zu sein.
Young Hearts (Anthony Schatteman)
Zart und zauberhaft: Frühlings Erwachen zwischen Jungs.
Kneecap (Rich Peppiatt)
Blutige Kniescheiben in Belfast.
Paddington in Peru (Doughal Wilson)
Der Bär mit Hut steppt nach Peru.
The Brutalist (Brady Corbet)
215 brutal-monumentale Minuten.
Babygirl (Halina Reijn)
The 49 1/2 shades of Nicole Kidman.
Kundschafter des Friedens 2 (Robert Thalheim)
Revolutionsklamotte in Badeklamotten.
Poison – Eine Liebesgeschichte (Désire Nosbusch)
Wenn die Eltern Trauer tragen.
Sechs Richtige – Glück ist nichts für Anfänger (Maxime Govare, Romain Choay)
Originaltitel: Heureux gagnants.
Der Film behauptet, dass viel Geld viel Unglück bringt.
Companion – Die perfekte Begleitung (Drew Hancock)
KI-Sex-Doll emanzipiert sich.
Der Lehrer, der uns das Meer versprach (Patricia Font)
Ein Lehrer zeigt seinen Schülern, dass Freiheit im Denken beginnt – selbst dort, wo das Meer unerreichbar scheint. (KI-generiert).
The Monkey (Osgood Perkins)
Blutrünstiges Affentheater.
Bird (Andrea Arnold)
Eskapistisches Märchen.
Like A Complete Unknown (James Mangold)
Timothée Chalamet nuschelt sich (als Bob Dylan) durch 140 Minuten Behäbigkeit.
Könige des Sommers (Louise Courvoisier)
Leicht erzählte, schwere Geschichte.
Die Wärterin (Gustav Möller)
Wer überwacht die Bewacher*innen?
Maria (Pablo Larraín)
Maria Callas auf ihren letzten Metern.
Willkommen in den Bergen – Versetzung mit Aussicht (Riccardo Milani)
Ukrainische Geflüchtete lösen italienisches Schulproblem.
Pfau – Bin ich echt? (Bernhard Wenger)
Wir sind Gefangene.
Bridget Jones – Verrückt nach ihm (Michael Morris)
Bridget Jones darf nicht erwachsen werden.
Heldin (Petra Biondina Volpe)
Pflegenotstand im Dauerlauf.
Bolero (Anne Fontaine)
17-minütiger Bolero-Ohrwurm aalt sich durch 120 Minuten Filmlänge.
Die Unerwünschten – Les Indésirables (Ladj Ly)
Die in den Banlieues bleiben wütend.
Mickey 17 (Bong Joon-ho)
17x Robert Pattisson: einer schöner als der andere.
Haps – Crime Doesn’t Pay (Ekrem Engizek)
Aufklärungsfilm mit harten Szenen.
Love Hurts – Liebe tut weh (Jonathan Eusebio)
Fröhlich und sehr blutig: Valentinstag halt.
Flow (Gints Zilbalodis)
Oscargekürtes Katzenvideo.
Das kostbarste aller Güter (Michel Hazanavicius)
Ein Animationsfilm über den Holocaust.
Für immer hier (Walter Salles)
Familie im Schatten der brasilianischen Militärdiktatur.
Köln 75 (Ido Fluk)
In die Länge gezerrter Konzertfilm ohne Konzert.
The Critic (Anand Tucker)
Wunderschönes Schinken-Kino (mit Dank an S.R.).
Das Licht (Tom Tykwer)
Die Putzfrau ist tot. Es lebe die Putzfrau!
Mr. No Pain (Dan Berk)
Schmerzfrei in den Abgrund.
Niki de Saint Phalle (Céline Sallette)
Biopic ohne ihre Kunstwerke.
The Last Showgirl (Gia Coppola)
Pamela Anderson und Jamie Lee Curtis feiern ihre Falten.
A Working Man (David Ayer)
Jason Statham als ultimative Ein-Mann-Armee.
Der Prank – April, April! (Benjamin Heisenberg)
Kinder cruisen mit Elon Musks Tesla durch Berlin.
Beating Hearts (Gilles Lellouche)
2 Herzen im 120-Viertel-Takt.
The End (Joshua Oppenheimer)
Postapokalyptisches Musical mit singender Tilda Swinton.
Stasi FC (Arne Birkenstock, Daniel Gordon, Zakaria Rahmani)
Das Stadion kriegten sie mit Sicherheit voll.
The Woman in the Yard (Jaume Collet-Serra)
Suizidales Monumental Epos ohne Triggerwarnung.
Ein Minecraft Film (Jared Hess)
Kubische Klötzchen-Kapriolen.
Ich will alles. Hildegard Knef (Luzia Schmid)
Tochter Christina plaudert aus dem Medizinschränkchen der Frau Mama.
The Assessment (Fleur Fortuné)
Sci-Fi-Mindfuck.
Stormskärs Maja – Von Liebe getragen, von Stürmen geprägt (Tiina Lymi)
Sehr viel Liebe auf einer Ålandinsel.
The Amateur (James Hawes)
Nerd versucht, Killer zu werden.
Was Marielle weiß (Frédéric Hambalek)
… aber niemand wissen will.
Warfare (Alex Garland, Ray Mendoza)
Krieg spielen in der Wirklichkeit.
Drop – Tödliches Date (Christopher Landon)
Vorbei gedatet.
The Accountant 2 (Gavin O’Connor)
Ben Affleck verzieht keine Miene.
Another German Tank Story (Jannis Alexander Kiefer)
Deutsches Kino ist doch geil!
Das große Los – 1 Insel, 40 Einwohner, 2 Betrüger (Hervé Mimran)
Originaltitel: À l’ancienne.
Bauern-Schlau-Theater mit gerechter Lösung.
Oslo Stories: Liebe (Dag Johan Haugerud)
Sex mit und ohne Liebe – Liebe mit und ohne Sex.
Julie bleibt still (Leonardo Van Dijl)
Sollte sie aber nicht!
Quiet Life (Alexandros Avranas)
Flüchtlingskinder flüchten sich ins Resignationssyndrom.
Thunderbolts* (Jake Schreier)
Traumatisierte Antiheld*innen aus der zweiten Reihe erledigen die Drecksarbeit.
Death of a Unicorn (Alex Scharfman)
Die Einhörner sind der Hammer und das Gemetzel ist schön in Szene gesetzt.
Last Breath (Alex Parkinson)
Atemloser Unterwassermännerfilm.
Islands (Jan-Ole Gerster)
Spermatozoide im Schnösel-Urlaub.
Der phönizische Meisterstreich (Wes Anderson)
Wes Anderson bleibt schräg.
Der Meister und Margarita (Mikhail Lokshin)
Der Teufel spricht auch Russisch.
Muxmäuschenstill X (Jan Henrik Stahlberg)
Staubig erwacht Stahlberg aus dem Wachkoma.
Oslo Stories: Träume (Dag Johan Haugerud)
Viele Frauen, viele Träume, aber nur ein Therapeut.
Wenn das Licht zerbricht (Rúnar Rúnarsson)
Isländisches Trauerspiel.
Black Bag – Doppeltes Spiel (Steven Soderbergh)
Cate Blanchett und Michael Fassbender als sexy Eiszapfen.
Tanz der Titanen (Guy Maddin, Evan Johnson, Galen Johnson)
Originaltitel: Rumours.
Die Mächtigen der Welt verlaufen sich mächtig im Wald.
Monsieur Aznavour (Mehdi Idir, Grand Corps Malade)
Kleiner Unsympath mit grossen Liedern.
Alle lieben Touda (Nabil Ayouch)
Wo Männer im Weg rumstehen.
On Swift Horses (Daniel Minahan)
Trunken vor Liebe in einer Welt voller Möglichkeiten.
Saint-Exupéry – Die Geschichte vor dem kleinen Prinzen (Pablo Agüero)
Saint-Ex geht in die Luft.
The Ugly Stepsister (Emilie Blichfeldt)
Feministischer Body-Horror zum Fürchten.
28 Days Later (Danny Boyle)
Der Film zum besten Trailer des Jahres.
Elio (Adrian Molina)
Sci-Fi for kids and other aliens.
M3GAN 2.0 (Gerard Johnstone)
Krude Mischung aus Teletubbies-Humor, ein wenig Blut und einer dussligen Story.
The Wedding Banquet (Andrew Ahn)
30 Jahre später, Remake von Ang Lees Queer-Cinema-Klassiker von 1993.
Das Fest geht weiter! (Robert Guédiguian)
Der Klassenkampf auch.
Der Helsinki Effekt (Arthur Franck)
In der Hauptrolle: Leonid Breschnew als Bademoden-Model.
Loyal Friend (Scott McGehee, David Siegel)
Leinwandfüllender Riesenhund in New Yorker 1-Personen-Wohnung.
Zikaden (Ina Weisse)
Wenn’s interessant wird, rollt der Abspann.
Die Barbaren – Willkommen in der Bretagne (Julie Delpy)
Halli Galli in der Diaspora.
Jurassic World: Die Wiedergeburt (Gareth Edwards)
Scarlett Johannsen brauchte offensichtlich Geld.
Superman (James Gunn)
Superman fragt uns: Soll er Vorbild oder Held sein?
Sep Ruf – Architekt der Moderne (Johann Betz)
Viel Weihrauch, wenig Substanz.
The Fantastic Four: First Steps (Matt Shakman)
Große Empfehlung für Superheldenfans.
Memoiren einer Schnecke (Adam Elliot)
Depressive Schnecke bleibt tapfer.
Die nackte Kanone (Akiva Schaffer)
Pamela Anderson: nicht nackt, aber zielsicher.
Hot Milk (Rebecca Lenkiewicz)
Wenn Muttern zu sehr nervt … schieb sie vor den Bus.
Mädchen Mädchen (Martina Plura)
Her mit der Lust!
Vier Mütter für Edward (Darren Thornton)
Edward hat ein Helfersyndrom.
#SchwarzeSchafe (Oliver Rihs)
Möchtergern-Schwarze-Schafe in Quietschbunt und mit angezogener Handbremse.
Karli & Marie (Christian Lerch)
Luise Kinseher und Sigi Zimmerschied mit grandiosem Einstieg à la Billy Wilder.
The Life of Chuck (Mike Flanagan)
Nach Stephen King, aber kein Horrorfilm.
Die guten und die besseren Tage (Elsa Bennett, Hippolyte Dard)
Kein Alkohol ist auch keine Lösung.
Grand Prix of Europe (Waldemar Fast)
Biopic über die Mäuse-Maskottchen des Europa-Parks bei Rust (Baden-Württemberg).
Together – Unzertrennlich (Michael Shanks)
Nie(!) mehr allein.
Wilma will mehr (Maren-Kea Freese)
Wilma: Instandhaltungsmechanikerin, Tänzerin, Optimistin mit vielen Zertifikaten.
Freakier Friday (Nisha Ganatra)
Rumrandalieren in den Körpern der anderen.
Weapons – Die Stunde des Verschwindens (Zach Cregger)
Großartiges Kleinstadtvoodoomassaker.
Das Kanu des Manitu (Michael Herbig)
Von der Schwierigkeit, älterer Männer political correct UND lustig zu sein.
Bitter Gold (Juan Francisco Olea)
Brillant schnörkelloser Neowestern aus Chile.
Was uns verbindet (Carine Tardieu)
Wi(e)der die bürgerliche Kleinfamilie.
Afterburn (J.J. Perry)
Ex-Wrestler Dave Bautista zum Knuddeln.
Nobody 2 (Timo Tjahjanto)
Better Call Saul: Nobody (1) war vielschichtiger.
Was ist Liebe wert – Materialists (Celine Song)
Heiratsvermittlerin verzockt sich.
Sketch (Seth Worley)
Kann Spuren von Tim Burton und Stephen King enthalten.
Die Gangster Gang 2 (Pierre Perifel)
Das grafische Vergnügen 2.
Caught Stealing (Darren Aronofsky)
Wozu braucht der Mensch Geld, wenn er alles klauen kann?
Die Rosenschlacht (Jay Roach)
Originaltitel: The Roses. Remake ohne Dornen.
In die Sonne schauen (Mascha Schilinski)
Nichts für schwache Nerven und fragile Männeregos.
Bride Hard (Simon West)
Blondies on rage.
Die Farben der Zeit (Cédric Klapisch)
Originaltitel: La Venue de l’avenir.
Farbenfrohe Zeitreise von 1894 bis 2024.
Sirât (Oliver Laxe)
Vom Stairway to Heaven direkt auf den Highway to Hell.
Electric Child (Simon Jaquemet)
Die KI weiß nicht weiter …
Lilly und die Kängurus (Kate Woods)
Wetterfrosch tötet Delphin und Känguru.
Wenn der Herbst naht (François Ozon)
2 ehemalige Prostituierte auf dem Moralkarussell.
22 Bahnen (Mia Maariel Meyer)
Viel Mathematik, viel Alkohol, aber nur eine Promotionsstelle in Berlin.
The Long Walk – Todesmarsch (Francis Lawrence)
Überlebensgrusel nach Stephen King.
Tafiti – Ab durch die Wüste (Nina Wels)
… ab durch die Mitte
Kill the Jockey (Luis Ortega)
Es lebe der Jockey!
Honey Don’t! (Ethan Coen)
Zusammengeschusterte Handlung mit viel Sex.
Beule – Zerlegt die Welt (Janek Rieke)
79 kurzweilige Filmminuten ohne öffentliche Fördermittel.
Downton Abbey: Das große Finale (Simon Curtis)
Die aus dem Basement und die aus dem Salon haben fertig.
Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba – Infinity Castle (Haruo Sotozaki)
Anime-Kenntnis ist Pflicht!
Miroirs No. 3 (Christian Petzold)
Die Qual mit der Wahlverwandtschaft.
Der Tiger (Dennis Gansel)
Romantisierender Kriegsfilm als Abenteuertrip und Propagandafilm.
The Toxic Avenger (Macon Blair)
Trash mit Budget.
Ganzer halber Bruder (Hanno Olderdissen)
Was bleibt, ist der singende Ohrwurm (»Sunny, One So True – I Love You«).
One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)
Sean Penn als Militär-Knalli mit riesigem Stock im Arsch; Benicio Del Toro in einer Szenendieb-Nebenrolle; Leonardo DiCaprio als liebender Vater.
Die Schule der magischen Tiere 4 (Bernhard Jasper)
Teil Vier … tbc
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes (Edgar Reitz, Anatol Schuster)
Philosoph Leibniz lässt sich mit dem besten aller möglichen Pinsel malen.
Animale (Emma Benestan)
Wenn frau zum Tier wird …
Das tiefste Blau (Gabriel Mascaro)
Silberner Bär für tiefstes Blau.
The Negotiator (David Mackenzie)
Überdurchschnittlicher Thriller, bei dem jegliches Misstrauen berechtigt bleibt.
Momo (Christian Ditter)
Im blitzeblanken Hochglanz-Look.
Karla (Christina Tournatzés)
»Ich bin Karla Ebel. Ich bin zwölf Jahre alt und ich möchte Anzeige erstatten.«
A Big Bold Beautiful Journey (Kogonada)
GPS-geleitete RomCom.
Tron: Ares (Joachim Rønning)
Mehr Wumms und weniger Tiefgang.
Nur für einen Tag (Amélie Bonnin)
Stimmunsicheres Chanson-Karaoke.
Amrum (Fatih Akin)
R.I.P. Hark Bohm.
A House of Dynamite (Kathryn Bigelow)
Weltuntergang aus 3 Perspektiven: »Countdown zur Katastrophe«-Thriller.
Achtundzwanzig – Der Weg entsteht im Gehen (Cornelia Grünberg)
Langzeitbeobachtung: Mit 14 schwanger gewesen. Mit 28 sind die Kinder 14.
Gabby’s Dollhouse: Der Film (Ryan Crego)
Quietschbunt, zuckersüß und keine Männer.
Reflection in a Dead Diamond (Hélène Cattet, Bruno Forzani)
Fieberhafte Ode an den Voyeurismus: hypnotisch, verstörend und visuell atemberaubend.
Zweigstelle (Julius Grimm)
Kein Antagonismus: Tod und Bürokratie.
After the Hunt (Luca Guadagnino)
#shetoo?
Alles voller Monster (Steve Hudson, Toby Genkel)
Kindertauglicher Einstieg ins Grusel-Kino.
Ballad of a Small Player (Edward Berger)
Style over Substance.
Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel (Aziz Ansari)
Keanu Reeves (John Wick) ist gelangweilt.
Jane Austen und das Chaos in meinem Leben (Laura Piani)
Das Leben ist kein Buch.
The Mastermind (Kelly Reichardt)
Klauen mit Anfängern.
All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You (Josh Boone)
Seifenopernhaftes Chaos.
Black Phone 2 (Scott Derrickson)
Wenn der Tote mehrmals klingelt, und klingelt, und klingelt.
Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc (Tatsuya Yoshihara)
Gigantische Bilder samt Motorsägen-Gemetzel.
Das Verschwinden des Josef Mengele (Kirill Serebrennikov)
August Diehl brilliert als das Gesicht der Banalität des Bösen.
Frankenstein (Guillermo del Toro)
Del Toro frönt seiner »Monster«-Faszination.
Franz K. (Agnieszka Holland)
Glücklicherweise bleibt Kafka auch nach diesem Film ein Rätsel.
Springsteen: Deliver Me from Nowhere (Scott Cooper)
THE BOSS neben der Spur.
Bugonia (Yorgos Lanthimos)
Ist Emma Stone ein Alien?
Dracula – Die Auferstehung (Luc Besson)
Caleb Landry Jones in Bestform.
Memory Hotel (Heinrich Sabl)
25 Jahre Handarbeit für diesen Stop-Motion-Animationsfilm!
Miau und Wau (Reem Kherici)
… machen Radau
Stiller (Stefan Haupt)
Klassische Amnesie-Komödie als Sieben-Personen-Stück
Dann passiert das Leben (Neele Leana Vollmar)
Ulrich Tukur (Hans) steht im Ruhestand. Anke Engelke (Rita) steht daneben.
Der Mann, der immer kleiner wurde – Die unglaubliche Geschichte des Mr. C (Jan Kounen)
Originaltitel: L’Homme qui rétrécit.
Kleiner Mann trifft große Spinne
The Change (Jan Komasa)
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. (angeblich nicht von Goethe).
How to Make a Killing (Franck Dubosc)
Drollige Dilettant*innen überfordern sich.
The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)
Was versteckt sich im Magen des Weißen Hais?
Das Leben der Wünsche (Erik Schmitt)
»Hätt’ ich drei Wünsche frei, würd ich drei Bier nehm’n ...« (Rap-Duo Mehnersmoos aus FFM).
Die Unfassbaren 3 – Now You See Me (Ruben Fleischer)
Transgenerationale Illusionist*innen bezaubern sich gegenseitig.
Das perfekte Geschenk (Raphaële Moussafir, Christophe Offenstein)
Dieser Film ist ein GESCHENK.
Make Me Feel (Michael David Pate, Timur Örge)
Komatöses Geschichtenerzählen.
The Running Man (Edgar Wright)
The revolution will not be televised.
Das Geheimnis von Velázquez (Stéphane Sorlat)
Spoiler! Das Geheimnis wird nicht gelüftet werden.
Du & Ich und alle reden mit (Paolo Genovese)
Lara und Piero hören Stimmen (jeweils 4).
Anemone (Ronan Day-Lewis)
Familientreffen in der Hölle.
Die My Love (Lynne Ramsay)
Postpartaler Rock ’n’ Roll im Baby-Blues.
Wicked – Teil 2 (Jon M. Chu)
Noch schöner hexen in shrek-lichem Grün.
Eddington (Ari Aster)
Joaquin Phoenix lässt die Maske fallen.
Keeper (Osgood Perkins)
Das Patriarchat hängt kopfüber im vollen Honigglas.
Welcome Home Baby (Andreas Prochaska)
Der Teufel lebt in einem Kaff bei Wien. Oder in Berlin.
Im Schatten des Orangenbaums (Cherien Dabis)
Palästinensische Familiensaga als filmisches Friedensangebot
Lolita lesen in Teheran (Eran Riklis)
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Zoomania 2 (Jared Bush)
Pro 1 Filmsekunde 2 tolle Ideen.
Der Hochstapler – Roofman (Derek Cianfrance)
Das Phantastische der Realität schafft KEIN Drehbuch!
Mit Liebe und Chansons (Ken Scott)
Originaltitel : Ma Mère, Dieu et Sylvie Vartan.
Lesen lernen mit Sylvie Vartan.
Yunan (Ameer Fakher Eldin)
Suizidgedanken im Hochwasser.
Paternal Leave – Drei Tage Meer (Alissa Jung)
Aus der Reihe: Abwesende Väter.
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery (Rian Johnson)
Daniel Craig und Josh O’Connor als messerscharfes Dreamteam.
Zone 3 (Cédric Jimenez)
Die KI dreht durch.
Jay Kelly (Noah Baumbach)
Play it again, George.
Therapie für Wikinger (Anders Thomas Jensen)
Schmerzensreiches Haudraufkino mit viel bitterem, schwarzem Humor.
Stromberg – Wieder alles wie immer (Arne Feldhusen)
Perfekt getimt, aber trostlos.
Eternity (David Freyne)
Fängt an wie Zweigstelle (Monat Oktober), geht dann aber anders weiter.
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße (Wolfgang Becker)
Es war nicht alles gut in der DDR.
Avatar: Fire and Ash (James Cameron)
Killing sells. ODER Ist es gut, Böse zu töten?
SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi! (Derek Drymon)
Schwammiger Anarcho mit Angststörung.
Anaconda (Tom Gormican)
Schlangestehen beim Schlangesehen.
Der Medicus 2 (Philipp Stölzl)
Medizinische Schmonzette.
Zweitland (Michael Kofler)
Kampf um Autonomie in der Terrorregion Südtirol.
Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos (Cesc Gay)
Originaltitel: Mi amiga Eva. Sperriger Titel, sehr schöner Film.
Kein Weg zurück (Charlotte Sieling)
Wer ist schlimmer? Der IS oder ein autoritärer, westeuropäischer Vater?
Herz aus Eis (Lucile Hadzihalilovic)
Originaltitel: La Tour De Glace.
Verfrorenes Waisenkind legt sich mit der Schneekönigin an.
Lurker (Alex Russell)
Die Leiden eines männlichen Groupies.
Sorry, Baby (Eva Victor)
Großartig in Personalunion: Eva Victor.
Die jüngste Tochter (Hafsia Herzi)
Queer! … solange es noch geht.