30.06.2022
Cinema Moralia – Folge 277

Der deutsche Film hat gerade keinerlei Maßstäbe

Lieber Thomas
Fast alle Lolas gingen an ihn: Lieber Thomas
(Foto: Wild Bunch)

Kanon, Vorbilder und Mutter Beimer auf Döner und anderes beim deutschen Filmpreis – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kino­ge­hers, 277. Folge

Von Rüdiger Suchsland

»In einer freien Gesell­schaft müssen auch Pazi­fisten Pazi­fisten sein dürfen.«
Andreas Kleinert, in seiner Dankes­rede beim Deutschen Filmpreis

»Oft reichen 1000 Worte nicht und manchmal sind es 10«.
Jürgen Jürges, in seiner Dankes­rede beim Deutschen Filmpreis

»Ich denke, wenn man die eigenen Sachen erklärt, dass man sie schwächt dadurch. Und jetzt erklär ich nichts mehr.«
Elfriede Jelinek, Zitat aus »Elfriede Jelinek – die Sprache von der Leine lassen«

Beim Filmfest München hatte gestern Abend der Doku­men­tar­film Elfriede Jelinek – die Sprache von der Leine lassen über die Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gerin von 2004 Premiere. Dieser Film hat in etwa die Wirkung, dass man aus dem Kino heraus­kommt und sich sagt: »Ich muss sofort endlich mal Jelinek lesen.«

So in etwa müsste es doch auch sein, wenn der Deutsche Filmpreis vorbei ist: »Ah, ich müsste jetzt endlich mal wieder einen deutschen Film ansehen, ich möchte jetzt endlich mal wieder überhaupt ins Kino gehen, weil Kino etwas ganz Tolles ist. Aber stellt sich so ein Gefühl ein? Macht diese Veran­stal­tung Lust aufs Kino?

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»Ich habe schon drei Energy-Drinks getrunken« sagt die Kollegin der Pres­se­agentur des Film­preises zur Begrüßung im Pres­se­zelt. Und ich denke, es hat wahr­schein­lich seinen guten Grund, dass sie schon im Pres­se­raum und dann auch später bei der Party Energy-Drinks ausschenken. Denn nicht nur der deutsche Film, sondern auch diese Veran­stal­tung und die Gesichter der ganzen Leute brauchen sowas von Ener­gie­nach­schub...

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Deutscher Filmpreis – das verspricht Glamour Stars auf dem roten Teppich und Selbst­feier der deutschen Film­branche. Aber in den letzten zwei Jahren war die Party­laune ziemlich verdorben, Corona sorgte für einen Einbruch der Zuschau­er­zahlen und natürlich dafür, dass man nicht wie gewohnt gemeinsam und eng zusammen feiern konnte. Einmal wurde die Veran­stal­tung komplett ins virtuelle Nirwana verlegt, im vergan­genen Jahr feierte man fast wie gewohnt, aber erst im schon kühlen September.
In diesem Jahr dagegen fand die Veran­stal­tung wieder wie gewohnt im Juni statt, am Sams­tag­abend. Schon vor dem Abend war klar, dass es vor allem um die Konkur­renz zwischen zwei Filmen gehen würde: Andreas Kleinerts Lieber Thomas und Andreas Dresens Film­komödie über die Mutter des in Guan­ta­namo inhaf­tierten Murat Kurnaz.
Die Entschei­dung der Massen­ab­stim­mung aller Akademie Mitglieder war überaus klar:
Es war ein einziger Triumph für Andreas Kleinert, den 59-jährigen Berliner Regisseur und seinen Film Lieber Thomas, eine liebe­volle, subjek­tive, sehr persön­liche und an manchen Stellen nost­al­gi­sche Film-Biografie auf Grundlage des Lebens des großar­tigen deutschen Schrift­stel­lers Thomas Brasch.

Zwölfmal war der Film am letzten Frei­tag­abend für den Deutschen Filmpreis nominiert, neunmal konnte er auch gewinnen. Ein verdienter Sieg für – unter anderem – Drehbuch, Regie, Kamera, Haupt­dar­steller und Produk­tion!

Eine krachende Nieder­lage war der Abend dagegen für Kleinerts Kollegen Andreas Dresen, der lange Jahre einer der Darlings der die mit Steu­er­geld dotierten Preise verge­benden Film­aka­demie gewesen war.
Zehnmal war Dresens Polit-Komödie Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush nominiert, in allen Kate­go­rien – den wich­tigsten und den weniger wichtigen – hat der Film gegen Lieber Thomas verloren und nur in zweien gewonnen: Den Preise für die »Beste Schau­spie­lerin«, der erwar­tungs­gemäß an Meltem Kaptan ging. Und dem für die »Beste männliche Neben­rolle«, den Alexander Scheer verdient gewann.

Damit hat auch die Deutsche Film­aka­demie ein bisschen was von ihrer Achtung und Würde gerettet, nachdem die Anfang Mai bekannt­ge­ge­benen Filmpreis-Nomi­nie­rungen zum Teil für heftige Kritik und jeden­falls für Kopf­schüt­teln vor allem in der Branche selbst gesorgt hatten.

Hätte tatsäch­lich Andreas Dresens nette, aber unaus­ge­go­rene Komödie in den wichtigen Kate­go­rien auch gewonnen, hätte man wieder einmal am Verstand der abstim­menden über 2000 Akademie-Mitglieder verzwei­feln müssen.

So aber kann man sagen: Es gewannen in vielen Fällen wenigs­tens die Richtigen unter den Nomi­nierten.

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Eine Ausnahme: Den Preis für die beste Schau­spie­lerin hätte endlich, endlich, the one and only Saskia Rosenthal bekommen müssen. Sie war nominiert für Niemand ist bei den Kälbern.
Statt­dessen Meltem Kaptan. Warum muss sie den Preis kriegen? Die Rolle ist Mutter Beimer auf Döner. Klischee-Sprache hoch Zehn.
Mit diesem Preis kann man das ganze Gerede über Diver­sität sowieso vergessen. Wenn dieses Deutsch-Türken-Bild irgend­etwas mit Diver­sität zu tun hat, dann sollte keiner mehr zu diesem Thema den Mund aufmachen.

Das Schlimmste ist, dass sie wirklich überhaupt nicht spielen kann. Keine Szene gelingt ihr. Und wenn das überhaupt kein Kriterium mehr für einen Schau­spiel­preis ist, ob jemand ein guter Schau­spieler ist, dann gute Nacht.

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Im Gespräch mit einer Freundin fällt die Quizfrage: warum lieben alle Andreas Dresens Film so? Man könnte jetzt mit der Gegen­frage antworten, ob sie wirklich alle den Film so lieben und Andreas Dresen? Denn zumindest bei der Abstim­mung um den Deutschen Filmpreis ergibt sich ja ein anderes Bild.

Aber man kann auch so antworten: Erstens weil sie glauben, der Film sei politisch und weil das Thema fern genug ist, dass man sich ein poli­ti­sches Urteil erlauben kann, ohne selber ernsthaft betroffen zu sein oder mit Konse­quenzen bedroht. Es ist Politik, die einem nicht wehtut.
Zweitens weil sie glauben der Film sei witzig. Das glauben viele wirklich, weil sie ihren Humor ja nur in ZDF-Komödien gelernt haben. Drittens: Weil bei Andreas Dresen alle Beiß­hem­mungen haben. Weil man glaubt, dass Andreas Dresen einfach »nett« ist, weil er auch mal in kurzen Hosen rumläuft, aus dem Osten kommt, Schmun­zel­humor hat und weil er natürlich im Sinn des deutschen Films kein bisschen arrogant ist, kein bisschen intel­lek­tuell, kein bisschen ernsthaft, und natürlich kein bisschen elitär – und damit ist er alles das, was sich der deutsche Film wünscht und was der deutsche Film seinem Selbst­bild nach heute sein möchte. Und zugleich genau alles das, was den deutschen Film kaputt­macht.
Denn der deutsche Film braucht Arroganz, Intel­lek­tua­lität, Ernst, Elitismus und Rang­ord­nung, um es mal ganz böse und klassisch mit Friedrich Nietzsche auszu­drü­cken. Warum braucht er das? Weil er sich an etwas ausrichten muss. Weil er Maßstäbe braucht. Der deutsche Film hat ja gerade keinerlei Maßstäbe. Und wo will man diese Maßstäbe hernehmen, außer durch Vorbilder, durch einen Kanon – das sind ja letztlich alles andere Worte für das Gleiche.

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Die zwei wich­tigsten deutschen Film­preise gingen damit an zwei Filme von ostdeut­schen Regis­seuren und der dritt­wich­tigste ging an einen öster­rei­chi­schen Film. So könnte man die Geschichte des gestrigen Abends erzählen.

Man könnte sie aber auch so erzählen: Nicht der Osten gewann, sondern zwei Kölner Film­pro­duk­ti­ons­firmen, sowie der NDR, dessen Spiel­film­chef Christian Grand­e­rath sich für beide Filmpreis-Sieger persön­lich stark­ge­macht und sie auch gegen interne Wider­stände durch­ge­setzt hatte – im Fall von Lieber Thomas auch mit Hilfe des Kultur­sen­ders Arte.

Oder man könnte die Geschichte so erzählen: Bei vier von sechs in der Haupt­ka­te­gorie nomi­nierten deutschen Spiel­filmen handelt es sich um das, was man früher Kostüm­filme nannte: Geschichten, die in der Vergan­gen­heit ange­sie­delt sind. Und auch Filme wie Wunder­schön oder Contra, die beiden anderen nomi­nierten Filme, haben mit der Gegenwart so gut wie gar nichts zu tun.

Man könnte schließ­lich auch sagen: Selbst wenn viele Frauen abstimmen, gewinnen am Ende die Männer die Preise.
Denn es ist schon eine bizarre Fehl­leis­tung der Film­aka­demie – und zwar aus ästhe­ti­schen und geschmack­li­chen Gründen, nicht aus poli­ti­scher Korrekt­heit –, dass so überaus starke und inter­na­tional erfolg­reiche Filme von Regis­seu­rinnen wie A E I O U von Nicolette Krebitz und Niemand ist bei den Kälbern von Sabine Sarabi beim Filmpreis peinlich schwach nominiert wurden und in den Preisen fast komplett leer ausgingen.

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Wie immer bekommt derjenige der nomi­nierten Doku­men­tar­filme den Preis, der am wenigsten mit unserer deutschen Gegenwart und Wirk­lich­keit zu tun hat. Also poli­ti­sche Filme haben keine Chance, Filme über Indus­tria­li­sie­rung und Bürger­en­ga­ge­ment in Deutsch­land, Filme, die wehtun, Filme, die spalten – denn Politik funk­tio­niert nur durch Spalten, nicht durch Versöhnen –, fallen raus.

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Ansonsten gab es bei der Preis­ver­lei­hung die gewohnte Mischung aus wohl­feilem Enga­ge­ment und Rührung. Für Letzteres sorgten die Ehrungen der Toten des vergan­genen Jahres und vor allem der Ehren­preis für den großen Kame­ra­mann Jürgen Jürges.

Ersteres boten diverse deutsche Film-Cele­bri­ties, in deren Statement kaum ein Problem dieser Welt ausge­sperrt wurde: Krieg und Klima­wandel, Corona und Kinokrise sorgten zwar kurz für Kroko­dils­tränen, konnten aber die grund­sätz­liche Party­laune kaum schmälern, die sich auch in einer sehr gut gelaunten und vergleichs­weise geschmack­vollen Verlei­hungs­ver­an­stal­tung nieder­schlug.

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Wie gesagt: Die Veran­stal­tung war vergleichs­weise gut. Und es stimmt: Es gab wirklich nicht viele peinliche Momente, wie es sie in früheren Jahren schon gegeben hatte – aber einfach nur zu sagen: es war okay, das genügt doch nicht. Es war weder inhalt­lich richtig inter­es­sant, noch war es eine richtig gute Show – und eins von beiden sollte es doch zumindest sein!?

Auch sonst: Live verhunzen es die Sender mit ihren komischen »Sende­an­for­de­rungen« – und im Fernsehen guckt es auch keiner. Das machen sie beim Baye­ri­schen Filmpreis besser.

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Am Besten: Die Laudatio von Sandra Hüller, Laura Tonke, Eva Löbau für Komplizen-Film (von zwei Frauen geführt, noch nicht umbenannt) war super. Ausge­rechnet dies übertrug die ARD nicht.

Über Bernd Eichinger, den Namens­geber des Preises hörte man: Er wollte Filme, die ein Wagnis eingehen, er hatte keine Angst, ein Risiko einzu­gehen.

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Erst kamen Film­för­der­che­finnen medi­en­wirksam mit dem Fahrrad.

Christoph Maria Herbst veralbert das Diver­si­täts- und Nach­hal­tig­keits­ge­döns der Film­aka­demie: »Beste Weibliche Haupt­rolle: Super! Alles Frauen!! Auch mit... Hinter­grund. Oder kann man auch Öster­reich sagen?«

Auf der Party wurde dann gerätselt, ob es bald vegane Vampir­filme gibt, und Stasi-Filme ohne Trabis?
Ob der Kommissar mit dem Fahrrad zum Tatort kommt?

Das Problem ist, dass wir Deutschen auch im Kino keine Auto­in­dus­trie haben und vor allem keine modernen Autos produ­zieren. Was wir machen, sind keine Tesla-Filme, sondern alte Diesel-Filme wie z.B der von...
Naja...

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Margarita Broich war die einzige, die offen­sicht­lich ihre Laudatio (auf Jürgen Jürges) auch selbst geschrieben hat. Die hatte einen persön­li­chen Bezug, und sie hatte etwas zu sagen. Das war authen­tisch und nett.

Kame­ra­mann Jürgen Jürges selber erzählte dann von Dau, das habe ihn »zehn Jahre meines Lebens inten­sivst beschäf­tigt«. Und sagte auch sonst sehr viel schöne, kluge Sachen: »Dieser Krieg wird unser aller Leben nach­haltig verändern.« Er sei überzeugt, »dass lang­fristig eine weltweite Aufrüs­tung nicht die Lösung sein kann.« Es sei »Umdenken in der Politik gefordert.«

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Mal ehrlich: Ist Katrin Bauer­feind eine gute Mode­ra­torin für eine Filmpreis-Veran­stal­tung? Viel­leicht besser als Anke Engelke, aber was ist das für ein Maßstab? Die erste halbe Stunde war irgendwie okay, aber dann nutzte sich der freche Mädchen-Ton einer 40-Jährigen arg ab. Entweder macht man das wirklich gut, oder man macht es irgendwie, ernsthaft – aber dieses prosie­ben­mäßige Rumkum­peln a la »Hey, ich gehe zwar nicht ins Kino und weiß auch nicht wirklich, worüber ich hier rede, aber wir machen uns hier ein bisschen lustig...« ist eines deutschen Film­preises unwürdig. Wem soll das gefallen? Dann bitte Bully.

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Da ist kein Gefühl für das Momentum oder die Fähigkeit, Vorhe­riges inhalt­lich aufzu­greifen, sondern es wird einfach nur ein Text repro­du­ziert, der ihr geschrieben wurde.
Und nachdem man jetzt endlich sogar bei der Oscar Academy gelernt hat, dass man nach der Liste der Toten nicht klatscht, kommt Bauer­feind raus und klatscht an.

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Weitere Geschmacks­ver­wir­rung: Als die Akademie die besten Filme auf der Leinwand vorstellte, haben sie tatsäch­lich diese besten Filme zusam­men­ge­schnitten und mitein­ander zu einem Madley verquirlt.
Nach dem Motto: Wir finden keine 30 Sekunden, die wir mal am Stück zeigen können, darum schneiden wir unsere eigenen besten Filme zusammen und machen quasi einen einzigen Trailer aus sechs Filmen.

Man stelle sich das einmal in Frank­reich vor!

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Kleinerts Film hat ca 60.000 Zuschauer, hätte 600.000 haben müssen. Dresens Film hat nur 100.000, auch so etwas hätte 500.000 Zuschauer kriegen müssen.
Trauriger Zustand.

Jetzt in der exis­ten­zi­ellen Krise beschä­digt und gefährdet das verengte Denken der deutschen Film­för­derer, die fast nur noch Serien fördern, und die Zusam­men­bal­lung von Feigheit, von Einkni­cken, von fehlendem Geschmack, von Inkom­pe­tenz das deutsche Kino exis­ten­ziell.
An diesem Zustand ändert auch der Filmpreis nicht das Geringste. Im Gegenteil.

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In den Party-Gesprächen danach erlebte man nach­denk­liche, aber letztlich auch verhalten opti­mis­ti­sche Stimmen: Lang­fristig werde es mit dem Kino schon wieder aufwärts gehen, vor allem wenn kommende Film-Jahrgänge noch wieder ein bisschen besser werden als der dies­jäh­rige.

Bis dahin muss die Frage beant­wortet werden: Was würde dem Gegen­warts­kino fehlen, wenn es keine deutschen Filme gäbe?

(to be continued)

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Unter dem Titel »Cinema Moralia« sind hier in loser Folge Notizen zum Kino zu finden, aktuelle Beob­ach­tungen, Kurz­kri­tiken, Klatsch und Film­po­litik, sowie Hinweise. Eine Art Tagebuch eines Kino­ge­hers.