Dumplings I.: Eine pro-Allende-Demonstration in Chile im Film Machuca. Drei Kinder gucken zu. Irgendwann hüpfen die Demonstranten im Rhythmus. Die Kinder hüpfen mit. Das reine Glück.
Dumplings II.: Miriam Yeung fährt in Dumplings nach Hause, hält ihr Gesicht aus dem Fenster und lässt die Haare im Fahrtwind wehen. Schönheit pur.
Dumplings III.: Walter Kreye singt Karaoke in Katze im Sack. So sterben.
Dumplings IV.: Robert Downey Jr. in Kiss Kiss, Bang Bang. Nicht ein Moment, sondern der ganze Film.
Dumplings V.: 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß . Eine Schwester, die nicht wahrhaben will, dass ihr Vater ein Nazi und Mörder war, redet sich immer wieder gegenüber ihrem Bruder raus. Irgendwann kann man, will man nicht mehr hinhören, wenn diese Frau alle Untugenden des deutschen Bürgertums – Arroganz – in sich vereinigt und so dessen Tugenden – Wahrheitsliebe
– verrät. Schön, weil es so schlimm ist.
Broken Flowers – Die schlimmsten 5 Momente
Broken Flowers I.: Bill Murray hat den Status erreicht, dass die Leute schon lachen, wenn er gar nichts macht. Als Provinz-Don Juan in Jarmuschs Broken Flowers soll er lustig sein, ist nur ätzend. Zudem ein Fall von Verschwendung von Schauspielerinnen. Der überschätzteste Film des Jahres.
Broken Flowers II.: Bill Murray in Die Tiefseetaucher soll lustig sein, ist eine Knallchargennummer für Nerds, Erbsenzähler und Plastik-U-Boot-Bastler. Der nervigste Film des Jahres.
Broken Flowers III.: Sideways: Kein Wein, sondern Asbach Uralt. Der ärgerlichste Film des Jahres.
Broken Flowers IV.: Spanglish. Der schlechteste Film des Jahres.
Broken Flowers V.: Die weiße Massai. Der dümmste Film des Jahres.