18.02.2021

»Es ist Zeit, in die Offensive zu gehen«

Komm, wir gehen ins Kino
So sah mal Werbung fürs Kino aus
(Foto: Kinokampagne)

Der Nürn­berger Kino­ma­cher und Verleiher Mikosch Horn über die Versöh­nung des Kinos mit dem Streamen. Mit »Cine­mal­overs« hat er dazu ein gangbares Modell entwi­ckelt

Die bestehenden Verhält­nisse umzu­krem­peln könnte das Credo von Mikosch Horn sein. Seit 2014 tragen er und seine Partner Patrick Horn und Stefan Butz­mühlen mit Grandfilm zur cine­as­ti­schen Grund­ver­sor­gung bei. Der Film­ver­leih bringt inter­na­tional hoch ange­se­hene Titel wie Lucrecia Martels Zama, den Berlinale-Gewinner Synonymes von Nadav Lapid oder Bertrand Bonellos Zombi Child in die Kinos. Eigent­lich arbeitet Mikosch Horn im Filmhaus Nürnberg, das als kommu­nales Kino größere Frei­heiten in der Programm­ge­stal­tung hat und mit anspruchs­vollen Reihen und Filmtalks sogar Cineasten in München oder Berlin sehn­süchtig werden lässt. Mikosch Horn, der vor zwei Jahren auch den Haupt­ver­band Cine­philie ins Leben gerufen hat, hält nicht still. Jetzt hat er im Haupt­ver­band zusammen mit dem Bundes­ver­band Kommunale Film­ar­beit die Streaming-Plattform »Cine­mal­overs« lanciert, die den Kinoraum mit dem »virtual space« versöhnen könnte. Erste Kinos sind bereits im Netz: Es streamen die Kine­ma­thek Karlsruhe, das Cine K Oldenburg, das Film­mu­seum Potsdam, das Kino im Künst­ler­haus Hannover und das Wolf Kino Berlin, außerdem das Filmhaus Nürnberg, wo alles begann. Seit Dienstag ist auch der Berliner Indiekino Club ein Cine­mal­over. Dafür gab es sogar Förderung durch das Medien­board Berlin-Bran­den­burg.

Das Gespräch führte Dunja Bialas.

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artechock: Wir alle streamen gerade exzessiv Filme, weil die Kinos geschlossen sind. Corona macht hier eine Entwick­lung sichtbar, die sich für Cineasten ziemlich unheim­lich anfühlt: Die Filme kommen uns nicht abhanden, aber der Kinoraum. Du selbst arbeitest im Filmhaus Nürnberg, bist mit »Grandfilm« außerdem Verleiher und durch die Kino­schließung also doppelt betroffen. Wie erlebst du die momentane Situation?

Mikosch Horn: Mir fehlt das Kino. Als wir letzten Sommer das Filmhaus wieder aufmachen konnten, war das ein Höhepunkt des Jahres. Und es war ein Moment tiefster Trauer, als wir am ersten November unsere letzte Vorstel­lung im Kino hatten. Wir haben Tagebuch eines Sünders mit Marcello Mastroi­anni gezeigt. Der Film sollte eigent­lich der Auftakt zu einer Werkschau mit Filmen von Valerio Zurlini sein. Jetzt liegen die Cinecittà-Film­ko­pien im Filmhaus, und wir hoffen, dass wir sie irgend­wann zeigen können. Insofern: Ja, das Kino als Ort vermisse ich total. Das Streamen ist kein Ersatz, auch wenn ich mir jetzt einen Beamer ange­schafft habe, damit ich Filme mit großem Bild sehen kann.

Seit einiger Zeit betreibt das Filmhaus Nürnberg einen digitalen Kinosaal: das »Kino 3«. Wie ist es dazu gekommen? Wie verhält sich das Kino 3 zu eurem normalen Kino­pro­gramm?

Die Idee zum Kino 3 als digitalem Schau­fenster für das Filmhaus hatten wir schon 2019. Damals ging es vor allem darum, wie man Menschen wieder ins Kino bekommen kann. Das Filmhaus Nürnberg leidet wie viele andere Kinos daran, dass das Publikum immer älter wird und der Kontakt zu den Jüngeren kaum da ist. Schon länger gibt es in den Kino­ver­bänden die Einsicht, man müsste online mehr Werbung machen. Aber einfach eine neue »Komm, wir gehen ins Kino«-Kampagne auf den Social-Media-Kanälen kann es nicht sein. Wir haben erkannt, dass die Kinos digital eigent­lich keine Rolle spielen. Man hat eine Website, verkauft Tickets online. Aber wir kommu­ni­zieren mit unserem Publikum nicht und bieten im Internet keine Anlauf­stelle. Mit diesen Über­le­gungen waren wir auch schon vor Corona immer wieder im Gespräch mit tech­ni­schen Anbietern, ob man nicht eine Möglich­keit für ein digitales Angebot finden könnte. Damals ging es aber auch noch vor allem darum, auf bereits Beste­hendes im Netz zu verweisen, das z.B. zu unseren Werk­schauen und unserem Programm gepasst hätte, oder Hinweise auf Bücher oder Essays zu geben, die unser eigenes Programm ergänzen. Die Grundidee war, ein Angebot zu schaffen, Menschen, die sich über­wie­gend im Internet aufhalten, wieder ins Kino zu locken. Ich habe relativ früh gesehen, dass es nichts bringt, vor dem Internet davon­zu­laufen. Zwar kann man sich sagen: »Ich habe den schönsten Kinosaal«, und sich dahinter verschanzen. Aber das nützt nichts, wenn das am Publikum vorbeiläuft.

Dann kam der erste Lockdown. Aufgrund unserer vielen Vorge­spräche hatten wir die tech­ni­schen Möglich­keiten an der Hand, das »Kino 3« schnell ins Leben zu rufen. Unserem Stamm­pu­blikum mit der Filmhaus-Freund­schafts-Karte haben wir das Angebot gemacht, ihnen Filme nach Hause zu bringen, und damit wiederum auch Menschen ange­spro­chen, die eigent­lich gar nicht streamen. Mit dem Kino 3, das aus dem Filmhaus kam, hatten sie einen Bezug zum Angebot. Als wir im Sommer dann mit 15 Plätzen nur sehr einge­schränkt unser Kino wieder öffnen konnten, haben wir das Programm im Kinosaal mit anderen Filmen online ergänzt. Zum Beispiel haben wir zu Dao Yinans The Wild Goose Lake im Kinosaal seinen früheren Film Feuerwerk am hellichten Tage (2014) online gezeigt.

Das Online-Programm richtet sich mit der Quer­ver­bin­dung zum Kinosaal also dezidiert an das Filmhaus-Publikum?

Ja, das gibt es nur im Abo, in Verbin­dung mit der Filmhaus-Freund­schafts-Karte. Das hat dazu geführt, dass die Karte wieder in großer Stückzahl gekauft wurde. Es hat auch in die andere Richtung funk­tio­niert, die Leute haben die Karte für das Online-Angebot gekauft und sind dann im Sommer auch ins Kino gekommen. Jetzt mit dem zweiten Lockdown ist das »Kino 3« noch wichtiger geworden.

Wir wollen online auf bestimmte Filme aufmerksam machen, als Schau­fenster für unser Kinosaal-Programm. Ein Online-Angebot machen, das ich als Kino­be­treiber selbst gut finde und empfehlen kann, aber nicht als Ersatz, sondern nur als Ergänzung. Eine ganze Werkschau würde ich online nicht zeigen.

Wir haben mit drei Filmen pro Woche begonnen und dann ganz schnell reduziert. Jetzt sind wir bei einem Film pro Woche. Mehr schafft das Publikum nicht, und ich will ja auch keine Online-Videothek sein. Die Redu­zie­rung des Angebots kam sehr gut an, die Leute haben sich die Filme angesehen, auch weil sie das Gefühl hatten, das ganze Programm verfolgen zu können. Entschei­dend ist, dass wir die Filme heraus­su­chen, und die Leute nicht vor einem riesigen Angebot stehen. Das bringt für sie auch den Zufall und die Über­ra­schung ins Spiel, etwas, was beim Kino und Filme­schauen wichtig ist. Bei Netflix oder Amazon passiert mir das nicht: Entweder weiß ich, was ich sehen will, oder man sieht immerzu die gleichen von Algo­rithmen bestimmten Filme.

Ihr macht auch Film­ein­füh­rungen, damit stellt ihr ja auch so etwas wie die Illusion her, im Kinosaal zu sein und direkten Kontakt zum Publikum zu haben.

Das haben wir von Anfang an gemacht, das ist uns wichtig. Wir machen viele Einfüh­rungen, haben auch immer Gäste, das versuchen wir jetzt im Online-Kinosaal zu imitieren. Was uns auch wichtig ist: Im »Filmclub« stellen wir Filme vor und unter­halten uns danach mit dem Publikum, während des Lockdowns eben auch online. Das waren mit die schönsten Momente, weil man wieder Film­ge­spräche führen konnte und gespürt hat, dass das Publikum froh ist, einen persön­li­chen Kontakt zu halten.

Nicht alle Kinos können so kurz­fristig ein eigenes Streaming-Portal aus dem Boden stampfen. Was für ein Aufwand steckt dahinter?

Die Einrich­tung der Plattform ging technisch recht einfach. Wir haben mit der »Filmwerte GmbH« einen tollen Partner. Sie betreiben auch »Film­friends«, das Portal der Stadt­bi­blio­theken. Aber es ist in der Durch­füh­rung sehr aufwendig, neben unserer normalen Kinoar­beit könnten wir das vermut­lich gar nicht in dem Umfang leisten. Auch wenn man nur einen Film pro Woche hat, muss man diesen hochladen, im Netz präsen­tieren, eine Einfüh­rung machen, Links zu Para­texten heraus­su­chen. Aufwendig ist auch die Verwal­tung der Nutzer*innen. Außerdem die Rech­te­fragen abklären, das ist noch mal kompli­zierter als beim normalen Kino­be­trieb. Verleiher haben die VoD-Rechte oft gar nicht. Für sie sind auch oft unsere relativ kleinen Abnahme-Pakete mit einem Film für 300 Abonnent*innen nicht inter­es­sant, die wollen größere Volumen. Das alles ist nicht trivial.

Wäre es dann nicht einfacher, gleich die Filme aus eurem eigenen Verleih­pro­gramm zu zeigen?

Für viele Filme haben wir selbst die VoD-Rechte nicht. Grandfilm-Filme laufen im Filmhaus natürlich wie sonst auch, das geht nach inhalt­li­chen Kriterien, nicht nach den Verlei­hern. Neue Visionen, Film­ki­notext, Real Fiction oder eksystent sind zum Beispiel sehr gute Vertrags­partner, das bestimmt die Film­aus­wahl natürlich auch mit.

Nach dem Nürn­berger Kino 3 hast du jetzt eine bundes­weites Streaming-Projekt ins Leben gerufen: Cine­mal­overs. Was verbirgt sich dahinter?

Cine­mal­overs gab es als Projekt sogar schon vor dem Kino 3, das ging Anfang 2019 los. Gleich­zeitig hat das Arsenal Berlin mit »arsenal 3« einen digitalen Kinosaal gestartet, also ebenfalls lange vor Corona. Unsere Idee der »Cine­mal­overs« haben wir mit dem Bundes­ver­band Kommunale Film­ar­beit, dem Dach­ver­band der kommu­nalen Kinos entwi­ckelt. Damals war Lars Henrik Gass mit im Vorstand. Zu dritt, Lars Henrik Gass, der Film­ku­rator Jens Geiger und ich, wollten wir das dann zu Beginn des ersten Lockdowns schnell auf die Beine stellen und haben noch Ende März 2020 einen Förder­an­trag bei der Film­för­de­rungs­an­stalt (FFA) gestellt. Das Kino 3 im Filmhaus haben wir in diesem Zusam­men­hang als eine Art Pilot­pro­jekt gestartet.

Die Förderung durch die FFA wurde dann wegen Corona ausge­setzt, am Ende wurde der Antrag abgelehnt. Die FFA wollte kein digitales Format für die Kinos fördern. Ihre Ansicht ist: Kinos sollen Kino machen, das Streamen über­lassen wir Netflix und Co., bloß keine Verbin­dung zwischen Kino und Streamen herstellen!

Im Corona-Jahr 2020 haben sich dann aber immer mehr Kinos gefunden, die selber streamen und bei Cine­mal­overs mitmachen wollten. Im Herbst 2020 haben wir beschlossen, das Projekt ohne Förderung zu starten, auch weil wir glauben, ein bezahl­bares Modell hinzu­be­kommen. Filmwerte GmbH hat eine tech­ni­sche Basis herge­stellt, die erschwing­lich ist, und die Kinos können nun indi­vi­duell bei der jewei­ligen Länder­för­de­rung einen Antrag stellen. HessenFilm hat z.B. eine Förderung von zehn Cine­mal­over-Kinos zugesagt, da kann man sich gerade bewerben.

Wie funk­tio­niert Cine­mal­overs?

Jedes Kino hat seinen eigenen digitalen Kinoraum, also genau wie das Filmhaus Nürnberg oder das Arsenal Berlin. Mit seinem eigenen Publikum, alle Nutzer­daten verbleiben beim jewei­ligen Kino. Das gestaltet für seinen digitalen Saal ein komplett eigenes Programm. Cine­mal­overs bietet darüber hinaus auch in Abstim­mung mit den Kinos ein kura­tiertes Programm an.

Der soli­da­ri­sche Gedanke ist: Cine­mal­overs besorgt mindes­tens 52 Filme im Jahr, für jede Woche einen, die den Kinos zur Verfügung stehen. Die Filme werden jeweils einen Monat auf den unter­schied­li­chen digitalen Lein­wänden präsen­tiert. Das Programm kann sich termin­lich an den Erst­auf­füh­rungen der Kinos oder an anderen Ereig­nissen orien­tieren (aktuell z.B. Filme zur Berlinale) , aber auch indi­vi­duell fest­ge­legt werden. Die Kinos sollen in der Gestal­tung so unab­hängig wie möglich sein, gleich­zeitig sollen durch die Gemein­schafts­ar­beit aber auch erleich­ternde Synergien erzeugt werden.

Könnte man als Cine­mal­over grund­sätz­lich das Programm der anderen Kinos besuchen?

Das ist nicht vorge­sehen. Die digitalen Kinosäle sollen an die lokalen Kinos gebunden sein. Wenn ich das Programm der anderen Kinos sehen will, muss ich dort Mitglied werden. Sonst wäre es ja doch wieder nur eine weitere Streaming-Plattform mit vielen Filmen.

Könnte ich mir auch eine Eintritts­karte nur für einen einzigen Film kaufen?

Auch das ist nicht das Konzept. Rein technisch wäre das aber möglich, und ein paar Kinos überlegen schon in diese Richtung. Wenn sich abzeichnet, dass aktuelle Filme und Erst­auf­füh­rungen schneller im Stream landen oder wegen Corona direkt online ausge­wertet werden, wäre das unter Umständen eine Option. Man könnte dann einen Aufpreis verlangen. So ähnlich war das z.B. jetzt mit dem Film von Milo Rau Das neue Evan­ge­lium, bei dem ich als Kino aber auf dessen Inter­net­auf­tritt verweisen musste und einen Obolus bekam. Das kann ein Kino eigent­lich nicht wollen. Die Leute sollen den Film bei mir sehen! Bei Cine­mal­overs bleiben die Besucher*innen beim Kino und wechseln nicht auf eine andere Plattform. Am Ende werden nicht die Kinos am Erlös der Verleiher oder der VoD-Platt­formen beteiligt, sondern die Verleiher am Erlös der Kinos, wie es auch sonst ist.

Wäre das eine Kompro­miss­lö­sung für den ewigen Streit um die Auswer­tungs­fenster?

Im aktuellen Entwurf zur Novel­lie­rung des Film­för­de­rungs­ge­setzes gibt es einen Passus, der besagt, dass unter beson­deren Umständen die Sperr­frist außer Kraft gesetzt werden kann. »Flexi­bi­li­sie­rung der Sperr­fris­ten­re­ge­lungen in Fällen höherer Gewalt« heißt es im Geset­zes­ent­wurf. Die Diskus­sion ist bereits massiv im Gange.

Besteht nicht die Gefahr, dass die Filme, die kein großes Publikum an die Kinokasse locken, schnell in den Stream abge­schoben werden?

Wenn ich einen Film schätze, will ich ihn als Kino­ma­cher möglichst lange im Kino halten. Als Verleiher aber weiß ich auch, dass dies in der Praxis oft nicht umsetzbar ist. Ande­rer­seits ist es ja jetzt schon so, dass es für bestimmte Filme gar keine Kinoorte mehr gibt. Wenn der Film dann wenigs­tens in einem digitalen Kinoraum zu sehen wäre, würde dies für den lokalen Besucher die Situation sogar verbes­sern. Aber es bleibt ambi­va­lent. Ich möchte als Kino­be­treiber und als Verleiher immer das Kino vertei­digen, sehe aber eine Realität, die daran vorbei­geht. Ganz tolle Filme kommen in weiten Teilen Deutsch­land schon gar nicht mehr oder nur sehr kurz ins Kino.

Durch das Streamen scheint sich ein Graben aufzutun zwischen jenen, die das Kino vertei­digen wollen, und Leuten, die das Streamen hoch­halten. Schließt die Idee von Cine­mal­overs diesen Graben, indem die Synergien betont werden und der Kinoraum gleich­zeitig das Zentrum bleibt?

Ja, Cine­mal­overs soll die Leute zurück zum Kino führen, beim Kino halten und mir gleich­zeitig als Kino­be­treiber die Möglich­keit geben, online im Kontakt zum Publikum zu stehen. Ich möchte neue Leute ins Kino bringen, gleich­zeitig aber den digitalen Raum nicht den großen Online-Video­theken über­lassen. Cine­mal­overs gibt den Leuten die Möglich­keit, Filme in meinem digitalen Kino-Raum zu sehen.

Also das Kino ange­sichts der Streaming-Platt­formen nicht in die Defensive, sondern in die Offensive bringen?

In der Defensive ist das Kino leider sowieso genug. Es ist Zeit, da wieder raus­zu­kommen und selbst­be­wusst zu sagen: Kura­tieren können wir besser als die großen Anbieter. Online genauso wie im Kinoraum.

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Weiter­füh­rende Links:

Cine­mal­overs
cine­mal­overs.de

Haupt­ver­band Cine­philie e.V.
hvci­ne­philie.de

Bundes­ver­band Kommunale Film­ar­beit e.V.
kommunale-kinos.de

Filmhaus Nürnberg
kunst­kul­tur­quar­tier.de/filmhaus

Kino 3 im Filmhaus Nürnberg
kunst­kul­tur­quar­tier.de/filmhaus/kino-3

arsenal 3 Berlin
arsenal-3-berlin.de

Offen­le­gung: Dunja Bialas gehört zu den Grün­dungs­mit­glie­dern des Haupt­ver­band Cine­philie.

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