Die Geschichte einer schwangeren Landarbeiterin, die zur politischen Kämpferin wird und zum Wider stand gegen die herrschende Klasse aufruft.
»Die Schriftstellerin, Journalistin und Dichterin Marie M. Harder, die am Vortag ihres 38. Geburtstags 1936 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, ist heute als Filmpionierin weitgehend in Vergessenheit geraten. Als Leiterin des Film- und Lichtbilddienstes der SPD kämpfte sie für einen Film, ›der Wahrheit ist‹. Inspiriert vom sowjetischen Kino forderte sie ›Bildgeschehen von in sich verschmelzenden Gegensätzen, wuchtig und doch nicht schreierisch, phantasielos wie der Alltag‹. Die einzigen Filme, die sie als Regisseurin inszenieren konnte, sind außergewöhnliche Werke des realistischen Films: Der Weg einer Proletarierin lief am 16. April 1929 deutschlandweit auf Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag, der mit prominenten Schauspielern besetzte Lohnbuchhalter Kremke kam als einer der letzten deutschen Stummfilme in die deutschen Kinos und erhielt durchweg positiven Zuspruch.« (Filmmuseum München)
| Der Weg einer Proletarierin (Double Feature) | Filmmuseum München | Fr. 20:00 (Live-Musik: Günter A. Buchwald) |