Der Weg einer Proletarierin

Deutschland 1929 · 29 Minuten
Regie: Marie M. Harder
Kamera: M. Neumann
Darsteller: Vera Baranowskaja

Die Geschichte einer schwan­geren Land­ar­bei­terin, die zur poli­ti­schen Kämpferin wird und zum Wider stand gegen die herr­schende Klasse aufruft.

»Die Schrift­stel­lerin, Jour­na­listin und Dichterin Marie M. Harder, die am Vortag ihres 38. Geburts­tags 1936 bei einem Flug­zeug­ab­sturz ums Leben kam, ist heute als Film­pio­nierin weit­ge­hend in Verges­sen­heit geraten. Als Leiterin des Film- und Licht­bild­dienstes der SPD kämpfte sie für einen Film, ›der Wahrheit ist‹. Inspi­riert vom sowje­ti­schen Kino forderte sie ›Bild­ge­schehen von in sich verschmel­zenden Gegen­sätzen, wuchtig und doch nicht schreie­risch, phan­ta­sielos wie der Alltag‹. Die einzigen Filme, die sie als Regis­seurin insze­nieren konnte, sind außer­ge­wöhn­liche Werke des realis­ti­schen Films: Der Weg einer Prole­ta­rierin lief am 16. April 1929 deutsch­land­weit auf Veran­stal­tungen zum Inter­na­tio­nalen Frauentag, der mit promi­nenten Schau­spie­lern besetzte Lohn­buch­halter Kremke kam als einer der letzten deutschen Stumm­filme in die deutschen Kinos und erhielt durchweg positiven Zuspruch.« (Film­mu­seum München)

Kinoprogramm München: Do. 16.07.2026 – Mi. 22.07.2026

Der Weg einer Prole­ta­rierin (Double Feature) Filmmuseum München Fr. 20:00 (Live-Musik: Günter A. Buchwald)