»Der servile Lohnbuchalter Kremke pflegt reaktionäre Überzeugungen und verachtet die notleidenden Arbeiter. Als er jedoch selbst aus Gründen der Rationalisierung entlassen wird, erfährt er am eigenen Leib die Erniedrigungen, denen die Proletarier in ihrer Armut ausgesetzt sind.
Als seine eigene Tochter die kleinbürgerliche Zukunft mit einem reichen Studenten zugunsten ihrer Liebe zu einem Arbeiter aufgibt, bricht Kremkes autoritäres Weltbild endgültig zusammen.«
(filmportal.de)
Der Film kam als einer der letzten deutschen Stummfilme in die deutschen Kinos und erhielt durchweg positiven Zuspruch. Regisseurin Marie M. Harder war Leiterin des Film- und Lichtbilddienstes der SPD.
| Lohnbuchhalter Kremke (Double Feature) | Filmmuseum München | Fr. 20:00 (Live-Musik: Günter A. Buchwald) |