»Der Film ist inspiriert von der eigenen Kindheit des [vietnamesisch-stämmigen] Regisseurs im nordböhmischen Cheb, nahe der tschechisch-deutschen Grenze, wo sich der riesige vietnamesische Dragoun-Markt befindet.
Hier betreibt Familienvater Zung einen Stand mit nicht ganz legalen Waren, auch seine Frau und sein kleiner Sohn Tai helfen mit. Der Markt sichert ihnen nicht nur das Einkommen, hier spielt sich auch ihr gesamtes soziales Leben ab. Nach zehn Jahren in Vietnam steht der ältere Sohn Kien nicht nur den streng gehüteten Geheimnissen seiner Familie gegenüber. Er sieht sich auch mit konservativen Moralvorstellungen konfrontiert. Er gerät mitten in die Konflikte im Mikrokosmos des Marktes, der der Community zwar einen ökonomischen Rückhalt bietet, aber durch seine mafiösen Strukturen auch gefährliche Abhängigkeiten schafft.« (Filmfestival Cottbus 2025)
| Summer School, 2001 (Letní škola, 2001) (OmU) | Filmmuseum München | Fr. 21:00 (Mittel Punkt Europa · online Q&A: Regisseur Dužan Duong) (artechock-Ankündigung) |