Summer School, 2001

Letní škola, 2001

»Der Film ist inspi­riert von der eigenen Kindheit des [viet­na­me­sisch-stämmigen] Regis­seurs im nord­böh­mi­schen Cheb, nahe der tsche­chisch-deutschen Grenze, wo sich der riesige viet­na­me­si­sche Dragoun-Markt befindet.

Hier betreibt Fami­li­en­vater Zung einen Stand mit nicht ganz legalen Waren, auch seine Frau und sein kleiner Sohn Tai helfen mit. Der Markt sichert ihnen nicht nur das Einkommen, hier spielt sich auch ihr gesamtes soziales Leben ab. Nach zehn Jahren in Vietnam steht der ältere Sohn Kien nicht nur den streng gehüteten Geheim­nissen seiner Familie gegenüber. Er sieht sich auch mit konser­va­tiven Moral­vor­stel­lungen konfron­tiert. Er gerät mitten in die Konflikte im Mikro­kosmos des Marktes, der der Community zwar einen ökono­mi­schen Rückhalt bietet, aber durch seine mafiösen Struk­turen auch gefähr­liche Abhän­gig­keiten schafft.« (Film­fes­tival Cottbus 2025)

Kinoprogramm München: Do. 05.03.2026 – Mi. 11.03.2026

Summer School, 2001 (Letní škola, 2001) (OmU) Filmmuseum München Fr. 21:00 (Mittel Punkt Europa · online Q&A: Regisseur Dužan Duong)
(artechock-Ankündigung)