»Nicht weit von Odessa liegt das Kuyalnik-Sanatorium, ein in den 1970er Jahren erbautes Vorzeigeobjekt der sowjetischen Gesundheitsvorsorge. Das riesige Gebäude ist ebenso in die Jahre gekommen wie die dortigen Behandlungsmethoden. Aber trotz des Krieges, den hier niemand ausblenden kann, ziehen das Meer und der schwarze Schlamm noch immer ukrainische Erholungssuchende an. Sanatoriumsleitung, Ärzteschaft und Personal bemühen sich nach Kräften, den weniger gewordenen Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.
[...] Kameramann Denys Melnyk [fängt] die brutalistische Architektur des Kuyalnik-Kosmos ein, während der Regisseur Gar O’Rourke an diesem utopischen Ort die Kraft der Resilienz und die Suche nach Glück in Zeiten des Krieges dokumentiert.« (MittelPunktEuropa Filmfest 2026)
| Sanatorium (OmeU) | Filmmuseum München | Mi. 18:30 (Mittel Punkt Europa) |