Chang

Chang: A Drama of the Wilderness

»Der Bauer Kru lebt mit seiner Familie tiefer im Siame­si­schen Urwald als seine Nachbarn. Dies bringt ihn oft in Konflikt mit den Raub­katzen des Waldes. Besondere Gefahr geht aber von dem Tier aus, das in der Region als „Chang“ bezeichnet wird.« (Film­mu­seum München)

»Chang bedeutet für den asia­ti­schen Dschungel, was Nanuk der Eskimo für den Nordpol bedeutete. Wenn es den Dschungel morgen nicht mehr gibt, und wenn unsere Söhne mit dem Taxi von Paris zum Chine­si­schen Meer fahren, werden wir Chang als ein einma­liges Dokument betrachten. Der Mensch spielt hier noch eine verschwin­dend geringe Rolle in den Quar­tär­wäl­dern, und die Sozio­logen nannten Dörfer hier noch ›Gebiete mit stel­len­weiser mensch­li­cher Besied­lung‹. Die unglaub­li­chen Anstren­gungen, die die beiden einsamen Aben­teurer an der Hand­kurbel ihrer Kamera über Monate hinweg auf sich nahmen, sind kaum vorstellbar: Von Mücken zersto­chen, von Riesen­brenn­nes­seln verbrannt, von Blutegeln befallen, filmten sie die Herrscher des Dschun­gels wie auch dessen beschei­de­nere Bewohner in drama­ti­schen und komischen Situa­tionen. Sie vermachten somit den sesshaft gewor­denen Menschen des Abend­landes eine letzte Moment­auf­nahme des Para­dieses auf Erden.« (Paul Morand, 1928)

Kinoprogramm München: Do. 21.07.2022 – Mi. 27.07.2022

Chang (Chang: A Drama of the Wilder­ness) (Double Feature) Filmmuseum München Do. 21:00 (Open-Air · Live-Musik: Günter A. Buchwald & Frank Bockius)