Was an Empfindsamkeit bleibt

Deutschland 2026 · 91 Minuten
Regie: Daniela Magnani Hüller
Drehbuch:
Kamera: Noah Böhm
Schnitt: Melanie Jilg

»Vor 14 Jahren überlebte die Regis­seurin einen Femi­zid­ver­such, verübt von einem schon zuvor über­grif­figen Mitschüler. Eine Tat, deren subjek­tive und objektive Unfass­bar­keit Daniela Magnani Hüller nicht hinnehmen will. In Bildern der Empfind­sam­keit legt sie Erin­ne­rungen frei, im Voice-Over macht sie ihre Stimme hörbar, ergreift die Möglich­keit einer gestärkten eigenen Perspek­tive – auf das Geschehen, die Gegenwart des Traumas, die Zukunft eines Lebens ohne Angst. Gespräche fordert sie ein und zieht sie in oft distan­ziert gefilmten Großräumen durch, mit einer Lehrerin, Schul­freundin, Krimi­nal­be­amtin, dem Staats­an­walt. Sie fragt nach dem Warum des jewei­ligen (Nicht-)Handelns. Sachlich, konse­quent, beein­dru­ckend gefasst rekon­stru­iert sie Vorgänge und Versagen, und stellt – Jahre nach der Tat – die Frage nach Verant­wort­lich­keit: an die Einzelnen, die Schule, Justiz und Gesell­schaft.« (Berlinale 2026)

Kinoprogramm München: Do. 14.05.2026 – Mi. 20.05.2026

Was an Empfind­sam­keit bleibt Werkstattkino Di. 18:00
Was an Empfind­sam­keit bleibt (OmU) Monopol Mi. 18:30 (zu Gast: Regis­seurin Daniela Magnani Hüller · Mod.: Silvia Bauer)