»Im Mittelpunkt des Geschehens: Ljosa, Saxophonist und Alkoholiker, und der Taxifahrer Schlikov. Der Künstler, der Intellektuelle, und der Arbeiter. Ljosa hat Schlikov um den Fahrpreis geprellt, seitdem sind sie aneinander gekettet wie zwei Sträflinge. Sie können sich nicht ausstehen, dennoch entsteht zwischen ihnen so etwas wie eine Hassfreundschaft, bei der sich die Positionen zwischen Stärke und Schwäche andauernd verwischen. Schlikov ist von dem versoffenen, selbstzerstörerischen Ljosa fasziniert und abgestoßen. Eine neue Welt tut sich für den bislang einfach denkenden und handelnden Arbeiter auf. Eine freie Welt, die ihn ebenso neugierig macht wie anwidert. Die ihn in seiner gradlinigen Lebensphilosophie wanken lässt, die ihn krank macht, aber auch Überlegenheit vermittelt.« (poenack.de)
| Taxi Blues (Taksi-Bljuz) (OmU) | Filmmuseum München | Mi. 18:30 (Einführung: Ulrich Hofmeister) |