Sowjetische Elegie

Sovetskaja elegija

Sowjetunion 1989 · 37 Minuten
Regie: Alexander Sokurow
Drehbuch:
Kamera: Alexander Burow
Schnitt: Leda Semyonova

»In einer Reihe von „elegi­schen“ Filmen meditiert Sokurov über die Vergäng­lich­keit. Der Film beginnt mit einem Gang über einen Friedhof und endet mit einem Blick auf einen müden Jelzin, der in einer Küche vor einem Mikrophon sitzt und schweigt, lange schweigt. Dazwi­schen ein kurzer Abriss zur Biografie Jelzins und eine Ahnen­reihe von Portrait­auf­nahmen bekannter und unbe­kannter Partei­größen. Jegliche Dynamik des geschicht­li­chen Prozesses, Kern sozia­lis­ti­scher Utopie und ideo­lo­gi­sches Begrün­dungs­zen­trum poli­ti­scher Praxis, ist hier elimi­niert. Jeder Name reißt einen Gedächt­nis­ho­ri­zont persön­li­cher Lebens­ge­schichte, gesell­schaft­li­cher Hoffnung und Enttäu­schungen auf. Sovets­kaja elegija – das Ende einer langen schmerz­vollen Geschichte.« (Verleih)

Kinoprogramm München: Do. 08.01.2026 – Mi. 14.01.2026

Sowje­ti­sche Elegie (Sovets­kaja elegija) (OmU) (Double Feature) Filmmuseum München Mi. 18:30 (Einfüh­rung: Iryna Marholina)