»Diese schonungslose Auseinandersetzung mit den Folgen von Repression auf den künstlerischen Schaffensprozess zeigt bisher ungesehenes Material aus erster Hand. Filmschaffende und Künstler*innen aus der Türkei denken hinter immer höher werdenden Mauern über eine Frage nach: zeigen oder nicht zeigen? In Seen Unseen: An Anthology of (Auto)Censorship greifen sechs Arbeiten ineinander und formen eine kollektive Erzählung über Zensur und Selbstzensur. Die sechs Videos mit den Titeln Zögerlichkeiten, Mauern, Unvollendete Dokumentarfilme, Liebe F, Das Rad und Sevil beleuchten jeweils unterschiedliche Facetten des Themas. Das zugrundeliegende Material speist sich unter anderem aus nicht realisierten Dokumentarfilmen, Interviews, Inschriften an Gefängnismauern, Bildern, die nicht gedruckt werden konnten und nicht abgeschickten Briefen.« (Türkische Filmtage München 2026)
| Seen Unseen: An Anthology of (Auto)Censorship (Görünür Görünmez: Bir (Oto)Sansür Antolojisi) (OmeU) | Projektor im Gasteig HP8 | So. 18:30 (Türkische Filmtage) (artechock-Ankündigung) |