Schwarzer Kies

BRD 1961 · 113 Minuten · FSK: ab 16
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: ,
Kamera: Heinz Pehlke
Darsteller: Helmut Wildt, Ingmar Zeisberg, Hans Cossy, Wolfgang Büttner, Anita Höfer u.a.

»Im länd­li­chen West­deutsch­land des Jahres 1960 wird in einem kleinen Dorf mit 250 Einwoh­nern eine ameri­ka­ni­sche Militär­basis errichtet. 6.000 Soldaten leben nun in der Region, und obwohl niemand sie so recht leiden kann, macht doch jeder sein Geschäft mit ihnen. Die einen bauen Scheunen zu „typisch ameri­ka­ni­schen“ Bars um, damit die GIs dort ihren Sold vertrinken; zahllose Prosti­tu­ierte kommen regel­mäßig in die Gegend, damit die Ameri­kaner gegen viel Geld für ein paar Minuten ihr Heimweh vergessen können; wieder andere profi­tieren vom Bau eines Militär­flug­ha­fens. Zur letzten Gruppe zählt auch Robert Neidhardt. Er ist ein illu­si­ons­loser Mann, der nur die schnelle Mark verdienen will. Robert liefert den Kies zum Bau der Startbahn. Das wirklich lohnende Geschäft aber ist der Schwarz­handel mit deutschen Bauun­ter­neh­mern, die Robert den Kies gerne unter der Hand abnehmen. So verdient er gleich zweifach an einer Fuhre. Eines Nachts jedoch wird Robert von der Polizei verfolgt, die den Schwarz­markt trocken­legen will. Auf der Flucht überfährt er zwei Passanten. Obwohl er schuldlos an dem Unfall ist, geht Robert nicht zur Polizei. Und seine Skru­pel­lo­sig­keit wird ihn bis zum Äußersten treiben.« (film­portal.de)