»Der Dokumentarfilm begleitet den in der Provinz Mardin geborenen Schmied Yervant Demirci auf seiner Reise durch das komplexe Geflecht armenisch-türkisch-kurdischer Identitäten in der Türkei und in Armenien. Yervants sprachlicher Weg beginnt mit Kurdisch, setzt sich mit Türkisch beim Eintritt in die Schule fort und führt ihn schließlich zurück zu seinen armenischen Wurzeln, indem er versucht, seine Muttersprache neu zu erlernen. Demirci bemüht sich, über zwei Länder und drei Städte hinweg mit seinem kulturellen Erbe zu verbinden – trotz der sprachlichen und kulturellen Grenzen, die ihn als „kurdisch-armenisch“ und „türkisch-armenisch“ definieren. (...) Die Bilder sind geprägt von historischen und politischen Symbolen: von Deriks Wandel von einer einst mehrheitlich armenischen Region zu einer kurdisch geprägten Stadt, über die lebendige armenische Gemeinschaft im Istanbuler Stadtteil Samatya bis hin zur ruhigen Landschaft von Ayntap in Armenien.« (Programm Türkische Filmtage München 2026)
| Rootless Resident (Yerli Yurtsuz) (OmU) | Projektor im Gasteig HP8 | Sa. 16:00 (Türkische Filmtage · zu Gast: Regissuer Riza Oylum) (artechock-Ankündigung) |