»Ende der 70er Jahre zieht der Essayist und Dokumentarist Chris Marker die Bilanz der politischen Linken. In weit ausholenden Gedankenbewegungen beschreibt er die Lage der Linken – nach den Niederlagen in Lateinamerika, dem Sieg des Vietcong in Vietnam, der politischen Eiszeit unter Breschnew in den Staaten des Warschauer Paktes. Wie bei allen Filmen Markers beruht die besondere Qualität auf der Verknüpfung von philosophischen und politischen Betrachtungen, auf der angemessenen Reflexion des visuellen Materials aus Fotos, Dokumentarstücken, Fernsehbildern und eigenen Aufnahmen, auf der poetischen Stilisierung und lyrischen Verknappung komplexer Tatbestände und Sachverhalte.« (Filmdienst)
| Rot ist die blaue Luft (Le fond de l'air est rouge) (OmeU) | Filmmuseum München | So. 18:00 |