Pracesy

Processes

Polen 2022/23 · 100 Minuten
Regie: Andrei Kashpersky
Drehbuch:
Kamera: Daniil Hayou
Darsteller: Valentina Gartsueva, Andrei Novik, Yana Troyanova, Igor Sigov, Oleg Garbuz u.a.

»Ist es erlaubt, über die anhaltend bedrü­ckenden Zustände in Belarus zu lachen? Durchaus, dank des blühenden Einfalls­reich­tums, den Andrei Kash­persky entfaltet. Der Regisseur war nach Ausbruch des russi­schen Angriffs­krieges gezwungen, nach Polen zu emigrieren. Sein ebenso greller wie bärbeißiger Episo­den­film arbeitet mit Reality-Show-Elementen. Ein tumber, aber pflicht­be­wusster Mili­zionär nimmt drei will­kür­lich verhaf­tete Studenten in seiner Zwei­zim­mer­woh­nung auf, weil die Gefäng­nisse überfüllt sind. Die Ehefrau in pinken Plüsch­pan­tof­feln findet zunehmend Gefallen an den Haus­sklaven. Während­dessen erhalten brave Schul­kinder eine Führung durch den KGB, in dem eine ganze Abteilung jede Nacht dasselbe träumt: von Regen, Blumen und der Beer­di­gung der soge­nannten Ersten Person, nachdem diese beim Saunagang verun­glückt. Diese tief­schwarze, surreale Komödie lässt einen „Wind of Change“ durch Minsk wehen.« (Mittel Punkt Europa Film­fes­tival 2025)

Kinoprogramm München: Do. 06.03.2025 – Mi. 12.03.2025

Pracesy (Processes) (OmeU) Filmmuseum München Do. 19:00 (Mittel Punkt Europa)
(artechock-Ankündigung)