»›Wir sollen eine Kultur zeigen, die wir nie gesehen haben‹, sagt ein Herero in Namibia in die Kamera. Der Völkermord an seinen Vorfahren durch die Deutsche Kolonialmacht hat seine Kultur verschwinden lassen. Statt Reparationen zu zahlen oder Landenteignungen aufzuarbeiten, fördert Deutschland Entwicklungshilfeprojekte wie die „Lebenden Museen“. Herero und andere Volksgruppen sollen Tourist*innen ihre vorkoloniale Lebensweise präsentieren. Nicht nur durch diese an Völkerschauen erinnernde Praxis werden strukturelle Ungleichheit und Rassismus in Namibia offensichtlich.« (Barbara Off · DOK.fest München 2026)
| Meanwhile in Namibia (OmU) | City-Atelier | So. 13:00 (Filmkunstwochen · zu Gast: Regisseur Jonas Spriestersbach) |