»Eine Legende im mythisch überhöhten Japan des Mittelalters: Der junge Yasuna ist am Kaiserhof für den Sterndeuter tätig, er rettet eine alte Frau, ohne zu wissen, dass sie eine Kitsune ist – ein Fuchsgeist in Menschengestalt. Als eine grausame Palastintrige in eine Katastrophe mündet, überlebt er schwer verletzt und geistig verwirrt. Die Tochter der Füchsin pflegt ihn, sie beschließt gegen die Warnungen ihrer Familie, ganz Mensch zu werden. Die beiden leben ihre grenzverletzende Liebe zurückgezogen in einer armseligen Hütte. Seine ersehnte Gesundung brächte zugleich die verbotene Beziehung in Gefahr.
Mit jedem Kapitel verändert sich die ganze Welt, der Film wechselt konsequent die Erzählform – eine Bilder-Schriftrolle mit ernstem Erzähler für den Einstieg, eine formalisierte Studiowelt für das Hofzeremoniell, Außenaufnahmen in der mitleidlosen ›Wirklichkeit‹, Elemente des Bunraku-Puppentheaters, blendende Sets für Yasunas Wahn und schließlich die Kabuki-Bühne, die komplett mit Vorhang und Kulissentechnik die selbstgeschaffene Realität des Paares aus- und einklappt.« (Filmmuseum München)
| The Mad Fox (Koiya koi nasuna koi) (OmeU) | Filmmuseum München | Di. 18:30 |