Der Film war das Leinwanddebüt des berühmten jiddisch-russischen Bühnenschauspielers Solomon Michoels. Menachem, der Luft-mentsch, ist dauernd in Bewegung und versucht, seinem schtetl zu entfliehen. Der Heiratsvermittler und archetypische Verlierer träumt vom Bräuteexport en gros nach Amerika. Eine chaplineske Figur im Kampf ums Überleben, auf der Jagd nach seinem Glück. Eduard Tissé hat hier schon, wie später in Eisensteins »Panzerkreuzer Potemkin«, die berühmte Treppe von Odessa gefilmt.
| Jüdisches Glück (Jidische Glikn) | Filmmuseum München | Sa. 18:00 |