Für die deutsche Erstaufführung 1926 von Piel Jutzi umgeschnittene Fassung von Panzerkreuzer Potemkin.
»Um die deutsche Filmzensur zu passieren, wurden die Geschehnisse im Vorspanntext als eine auf historischen Dokumenten beruhende Tatsachengeschichte eingeführt und in den Zwischentiteln alle textlichen Verbindungen zwischen der Revolution von 1905 und
der von 1917 eliminiert. Eisensteins strenge dramaturgische Fünf-Akte-Struktur löste Jutzi in einer Aufteilung in sechs Filmrollen auf, stellte Montagekomplexe um und kürzte dabei den Film. Edmund Meisel fertigte für diese Fassung eine Begleitmusik, die auf die gewohnte Melodik verzichtete und Eisensteins Forderung ›Rhythmus, Rhythmus und vor allem reiner Rhythmus‹ umsetzte.« (Filmmuseum München)
| Das Jahr 1905 – Panzerkreuzer Potemkin (Double Feature) | Filmmuseum München | Mi. 18:30 |