Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

Deutschland 2026 · 102 Minuten · FSK: ab 6
Regie: Regina Schilling
Drehbuch:
Kamera: Johann Feindt
Schnitt: Carina Mergens
Darsteller: Sandra Hüller

»›Es war Mord.‹ Mit diesen drei Worten endet Bachmanns Roman „Malina“. Sie klingen nach, wenn Sandra Hüller die Schrift­stel­lerin an einem imaginären letzten Tag in Rom verkör­pert. Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war nähert sich der Autorin über ihre eigenen Worte: Briefe, Tage­bücher, Literatur. Regina Schilling webt daraus ein hybrides Porträt, das Spiel­szenen, Archiv­ma­te­rial und Bachmanns Texte inein­an­der­fügt und die zentralen Lebens­phasen durch­misst – von der Kriegs­kind­heit in Kärnten bis zum Aufstieg zum Star der Gruppe 47. Ein Film, der einer Autorin nachspürt, die nie Femi­nistin sein wollte und heute wider Willen zur dring­li­chen Referenz für Debatten über Geschlecht und Macht geworden ist.« (DOK.fest München 2026)

Kinoprogramm München: Do. 18.06.2026 – Mi. 24.06.2026

Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war ABC So. 15:30 (Preview)