Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

Deutschland 2026 · 95 Minuten
Regie: Regina Schilling
Drehbuch:
Kamera: Johann Feindt
Schnitt: Carina Mergens
Darsteller: Sandra Hüller u.a.

»›Es war Mord.‹ Mit diesen drei Worten endet Bachmanns Roman ›Malina‹. Sie klingen nach, wenn Sandra Hüller die Schrift­stel­lerin an einem imaginären letzten Tag in Rom verkör­pert. Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war nähert sich der Autorin über ihre eigenen Worte: Briefe, Tage­bücher, Literatur. Regina Schilling webt daraus ein hybrides Porträt, das Spiel­szenen, Archiv­ma­te­rial und Bachmanns Texte inein­an­der­fügt und die zentralen Lebens­phasen durch­misst – von der Kriegs­kind­heit in Kärnten bis zum Aufstieg zum Star der Gruppe 47. Ein Film, der einer Autorin nachspürt, die nie Femi­nistin sein wollte und heute wider Willen zur dring­li­chen Referenz für Debatten über Geschlecht und Macht geworden ist.« (DOK.fest München)