»›Es war Mord.‹ Mit diesen drei Worten endet Bachmanns Roman ›Malina‹. Sie klingen nach, wenn Sandra Hüller die Schriftstellerin an einem imaginären letzten Tag in Rom verkörpert. Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war nähert sich der Autorin über ihre eigenen Worte: Briefe, Tagebücher, Literatur. Regina Schilling webt daraus ein hybrides Porträt, das Spielszenen, Archivmaterial und Bachmanns Texte ineinanderfügt und die zentralen Lebensphasen durchmisst – von der Kriegskindheit in Kärnten bis zum Aufstieg zum Star der Gruppe 47. Ein Film, der einer Autorin nachspürt, die nie Feministin sein wollte und heute wider Willen zur dringlichen Referenz für Debatten über Geschlecht und Macht geworden ist.« (DOK.fest München)