»Die tragische Dreiecksgeschichte eines Dienstmädchens, ihres Liebhabers und eines verkrüppelten Postboten wird dank der visuellen Gestaltung durch Ausstatter und Set Designer Paul Leni rein visuell erzählt, mit einem Minimum an Zwischentiteln.« (Filmmuseum München)
»Jessners Berliner Inszenierungen mit Kortner galten als Inbegriff des expressionistischen Theaters; Hintertreppe setzte die Zusammenarbeit filmisch fort. Die Szenerie mit der Briefträgerwohnung im Souterrain und der Hintertreppe, die als Dienstboteneingang zur bürgerlichen Wohnung führt, ist im Ansatz naturalistisch, nur die Zuspitzungen erinnern an den Expressionismus. Ähnliches gilt für Kortners Verkörperung des schüchternen, buckligen Postboten, der in seiner Verliebtheit zu argen Listen Zuflucht nimmt.« (Viennale 2014)
| Die Hintertreppe (Double Feature) | Filmmuseum München | Fr. 20:00 (Live-Musik: Richard Siedhoff & Mykyta Sierov) |