»Ann Marshall hat sich für ihre Kolumne den Protestbrief eines verzweifelten Unbekannten ausgedacht, der ankündigt, sich das Leben zu nehmen. Die Veröffentlichung erregt so viel Aufsehen, dass die Zeitung einen Anschlusserfolg anpeilt, also wird ein Wohnungsloser angeheuert, der als Verfasser des Briefes auftreten soll. Aus dem Publicity-Stunt entwickelt sich eine Bewegung, die mit populistischen Phrasen die Verzweiflung der Massen ausbeutet. Im Gewand der Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit, mit schlichten Aphorismen und unverbindlichen Verheißungen wird ein kryptofaschistischer Mob geformt.« (Filmmuseum München)
| Hier ist John Doe (Meet John Doe) (OF) | Filmmuseum München | Di. 18:30 |