Hexen von heute

Le strghe

Fünf Varia­tionen von fünf italie­ni­schen Regis­seuren über die Femme Fatale, in denen Silvana Mangano jeweils die Haupt­rolle spielt.
In Viscontis Episode La strega bruciata viva (Hexen verbrennt man lebendig) tritt sie als die welt­berühmte, göttliche Diva auf, die Ruhe und Abge­schie­den­heit in einem Hotel in den Alpen sucht, und doch immer nur als Star gesehen wird.
Bolo­gninis Senso civico (Prak­ti­sche Hilfs­be­reit­schaft) demas­kiert eine Frau, die einem Unfall­opfer helfen will, aber eigent­lich nur schnell mit dem Auto durch Rom rasen will, um ihren Geliebten zu treffen.
Pasolini erzählt in La terra vista dalla luna (Die Erde vom Mond aus gesehen) die poetische und komö­di­an­ti­sche Geschichte eines armen Witwers und seines Sohnes, die auf der Suche nach einer neuen Frau und Mutter ein taub­stummes Mädchen finden, das sich als unsterb­li­cher Engel der Entrech­teten erweist.
La siciliana (Die Sizi­lia­nerin) von Franco Rossi ist eine Satire über zwei Familien, die sich aus verletzter Ehre gegen­seitig auslö­schen wollen.
De Sica schließ­lich erzählt in Una sera come le altre (Ein Abend wie jeder andere) von einer enttäuschten Frau, die nach zehn­jäh­riger Ehe in Tagträume versinkt und damit ihre Wunsch­träume nach­voll­zieht.

Kinoprogramm München: Do. 05.02.2026 – Mi. 11.02.2026

Hexen von heute (Le strghe) (OmeU) Filmmuseum München Sa. 18:00