»Der Film stellt zwei Gebäude des Architekten Alessandro Antonelli (1798–1888) in Turin gegenüber, die 500 Meter voneinander entfernt liegen: die Privatresidenz „Casa Scaccabarozzi“ (1840), und die „Mole Antonelliana“ (1889). Die Mole sollte ursprünglich als Synagoge dienen, wurde jedoch vor ihrer Fertigstellung von der Stadt erworben und zu einem Denkmal der nationalen Einheit und schließlich zum Symbol Turins. Mit einer Höhe von 168 Metern dominiert sie die Skyline der Stadt und ist nach wie vor das höchste Backsteingebäude der Welt. Seit 2000 beherbergt sie das Nationale Kinomuseum. Ecce Mole ist eine prägnante und geheimnisvolle Studie über Gegensätze: öffentlich und privat, innen und außen, oben und unten, Realität und Kino, Himmel und Hölle.« (Architekturfilmtage 2026)
| Ecce Mole (Double Feature) | Filmmuseum München | Sa. 18:00 (Architekturfilmtage) |