»›Profifußballer werden, dass mein Vater uns nie wieder verlassen muss und dass wir immer zusammen sein können.‹ Alekos Sohn erzählt von seinen Träumen. Sein Vater ist ein georgischer Lkw-Fahrer, der monatelang in Westeuropa von einem Ziel zum anderen hin und her fährt. Mangelnde Rastplätze, Zeitdruck, Ausbeutung, keine Ruhezeiten. Das ist sein Alltag. Der Filmemacher Felix Länge begleitet Aleko und seine Kollegen bei einem aufsehenerregenden Arbeitskampf im hessischen Gräfenhausen mit der Kamera. Unterstützt von einem Gewerkschafter erkämpfen sich die Fahrer ausstehende Löhne von insgesamt 300.000 Euro zurück – mit Mut und Solidarität untereinander. Ein Kampf gegen Ausbeutung und Entwürdigung.« (Ina Borrmann · DOK.fest München 2026)
| Driving Europe (OmU) | City-Atelier | So. 13:00 (Filmkunstwochen) |