Das asthenische Syndrom

Asteniceskij sindrom

»Eine Frau verliert nach dem Tod ihres Mannes den Boden unter den Füssen: Sofor­tiges Versagen der Kräfte, Asthenie. Dann stellt sich heraus, dass dieser ganz in schwarz­weiß gedrehte Teil ein Film im Film ist. Die Schau­spie­lerin erscheint vor dem herun­ter­ge­las­senen Vorhang, um das Publikum zu treffen, das geschlossen den Saal verlässt. Nur der Lehrer Nikolaj bleibt als einziger zurück, weil er friedlich einge­schlafen ist. Ein Bunuel’scher Ansatz: Ein Traum geht in den nächsten über, eine Asthenie in die andere. Der Tod ist auch Traum und die Erlösung von der totalen Kommu­ni­ka­ti­ons­lo­sig­keit. Am Ende ist Nikolaj unfähig zu erwachen: Seinen bewusst­losen Körper verschlingt die Fins­ternis, der Metro­tunnel, das Nichts.« (goEast)

Kinoprogramm München: Do. 01.01.2026 – Mi. 07.01.2026

Das asthe­ni­sche Syndrom (Aste­niceskij sindrom) (OmeU) Filmmuseum München Mi. 19:00