All we ever wanted

Deutschland 2024 · 80 Minuten · FSK: ab 0
Regie: Frédéric Jaeger
Drehbuch: ,
Kamera: Maximilian Andereya
Darsteller: Charity Collin, Mehmet Sözer, Michael Ifeandu u.a.

»Drei Freunde in Erwartung eines Traum­ur­laubs auf Fuer­te­ven­tura. Désirée weiß, wo es lang geht, dank ihrer finanz­starken Mutter hat sie ein sorgen­freies Leben. Sie ist die Vollkasko-Versi­che­rung nicht nur für ihr Auto, sondern für ihren gesamten Lebens­stil. Entspre­chend ungeniert lebt es sich. Der Wagen hat bereits am Flughafen in Fuer­te­ven­tura einen Kratzer, im gemie­teten Feri­en­haus mit Pool bricht sie erst einmal die Minibar auf. Sie nimmt sich die mate­ri­elle Welt, akzep­tiert keine Grenzen und keine schlechte Laune.

Elias, ihr weißer Lover, muß sich beweisen, seine verklemmte Gründ­lich­keit ablegen und ihr gefallen, wenn er nicht nur einer von ihren „best friends“ sein will. „Mach dich mal locker“, sagt Désirée zu ihm. Selbst seine Leiden­schaft für schön geformte Fuer­te­ven­tura-Kiesel, die er sorg­fältig mit der Zahn­bürste poliert, garniert sie mit provo­zie­render Erotik: Jedes Mal, wenn er einen Stein findet, soll er sich jemanden zum Knutschen suchen. Und meint damit nicht sich selbst.

Der Dritte im Bunde ist Désirées schwarzer Freund Sal, ihr „Prinz“. Er teilt mit ihr die Noncha­lance und den sport­li­chen Lifestyle, beim lässigen Surfen am Strand, beim Chillen am Pool. Er ist in ihre eroti­schen Träume einge­weiht, ist schwul und mag es, Désirée und Elias beim Sex zu beob­achten.

Ein subtiles Dreieck des Begehrens spannt sich zwischen den Dreien auf, in dem Sal den Knoten der Lust bildet, an dem die Figuren zusam­men­finden…« (Verleih)