»In den 1980er Jahren sieht die kleine Alpha, wie sich Onkel Amin Heroin spritzt; sie verbindet die Einstiche mit Edding zu einem schwarzen Netz. Zeitsprung in die 1990er: Auf einer Party lässt sich die Dreizehnjährige ein „A“ auf den Oberarm stechen. Das Tattoo blutet, die Mutter ist alarmiert – ein tödlicher Virus grassiert. Die Tochter wird isoliert, zusammen mit Amin, der den kalten Entzug macht. Das lässt an die Aids- und Opiat-Epidemie denken, Ducournau aber chiffriert: Die Infizierten versteinern zu Statuen, aus deren Adern roter Staub rieselt.« (Dunja Bialas · Viennale 2025)
| Alpha (OmU) | Arena Filmtheater | Do. 18:10; Fr./Sa. 21:00; So./Di./Mi. 20:45 |
| Alpha (OmeU) | Arena Filmtheater | Mo. 20:45 |