Agnès Varda – Kurzfilme

Frankreich/USA 1965-82 · ca. 77 Minuten
Regie: Agnès Varda
Drehbuch:
Kamera: Agnès Varda, David Myers, Jean-Yves Escoffier u.a.
Darsteller: Gérard Depardieu, Jean Varda, Huey Newton, Ulysse Llorca, Bien­ve­nida Llorca, Fouli Elia u.a.

Fünf Kurzfilme von Agnès Varda

Christmas Carol
Frank­reich 1965 · R: Agnès Varda · D: Gérard Depardieu, Hélène Viard, Francis Merle · 5 min.
Showreel für einen nicht reali­sierten Film Agnès Vardas mit Gérard Depardieu. Es wäre sein Lein­wand­debüt gewesen. Statt­dessen arbeitete er gele­gent­lich als Baby­sitter für Vardas Tochter Rosalie.
Pier Paolo Pasolini – Agnès Varda – New York – 1967
USA 1967 · R+K: Agnès Varda · 4 min.
Agnès Varda und Pier Paolo Pasolini sind 1966 für das New York Film Festival in der Stadt. Sie spazieren über den Times Square. Varda filmt Pasolini mit einer 16mm-Kamera. Nach­träg­lich nimmt sie einen Kommentar dazu auf. Das Material wurde erst 2021 entdeckt und restau­riert.
Uncle Yanco
USA 1967 · R+B: Agnès Varda · K: David Myers · M: Richard Lawrence, Yannis Spanos · D: Jean (Yanco) Varda · 19 min.
In San Francisco wird Varda unver­hofft einem Cousin ihres Vaters vorge­stellt, einem Maler dessen Hausboot Treff­punkt der lokalen Hippie- und Künst­ler­szene ist. Spontan dreht sie in zwei Tagen den heiteren Kurzfilm Uncle Yanco, in dem sie die Begegnung mit ihrem Onkel Jean nach­stellt.
Black Panthers
USA 1968 · R+B: Agnès Varda · K: David Myers, Paul Aratow, John Shofill, Agnès Varda · D: Huey Newton, Eldridge und Kathryn Cleaver, Stokely Carmi­chael · 28 min.
Als 1968 der Mitbe­gründer der afro­ame­ri­ka­ni­schen Black-Panthers-Bewegung Huey Newton in Oakland im Gefängnis sitzt, angeklagt wegen Totschlags an einem Poli­zisten, versucht Varda möglichst unvor­ein­ge­nommen, die Proteste um seine Frei­las­sung zu doku­men­tieren.
Ulysse
Frank­reich 1982 · R+B: Agnès Varda · K: Jean-Yves Escoffier, Pascal Rabaud · M: Pierre Barbaud · D: Ulysse Llorca, Bien­ve­nida Llorca, Fouli Elia · 22 min.
Noch ein „Reenact­ment“: Varda filmt 1982, nachdem sie von ihrem zweiten USA-Aufent­halt nach Frank­reich zurück­ge­kehrt ist eine Foto­grafie, die sie 1954 aufge­nommen hat, und versucht, den »Augen­blick der Aufnahme« wieder­her­zu­stellen.

Kinoprogramm München: Do. 26.03.2026 – Mi. 01.04.2026

Agnès Varda – Kurzfilme (OmeU) Filmmuseum München Sa. 18:00