»Wir schreiben das Jahr 1976, Augusto Pinochet ist seit drei Jahren an der Macht und regiert das Land mit eiserner Hand. Repressionen und Verhaftungen gehören zum Alltag, jede*r könnte Opfer, jede noch so unscheinbare Person könnte Handlanger*in des Regimes sein. Carmen ist in der beschaulichen Küstenstadt Las Cruces mit der Renovierung ihres Strandhauses beschäftigt. Ihr Mann, ihre Kinder und Enkelkinder kommen während des Winterurlaubs immer wieder vorbei. Als der örtliche Pfarrer sie bittet, sich um einen verletzten, jungen Mann zu kümmern, den er heimlich beherbergt, betritt Carmen ein für sie neues und riskantes Territorium – weit weg von dem ruhigen Leben zwischen Küche und Kirche, das sie bislang gewohnt war.« (Lateinamerikanische Filmtage München 2022)
| 1976 (OmeU) | Projektor im Gasteig HP8 | So. 18:00 (Lateinamerikanische Filmtage) (artechock-Ankündigung) |