27.06.2026

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Filmfest München 2026

Kurzkritiken zu Filmen aus allen Sektionen – in alphabetischer Reihenfolge

Von artechock-Redaktion

The Man I Love – R: Ira Sachs, USA 2026 – CineMasters

After the Rhapsody. Rami Malek spielt im New York der 80er Jahre einen an HIV erkrankten homo­se­xu­ellen Musiker, der zwischen Selbst­zer­störung und Ikono­grafie langsam unter­zu­gehen scheint. Die Paral­lelen zu Maleks Rolle als Freddie Mercury haften dem Film die ganze Zeit über an, was das Drama merklich hemmt. Trotz seiner inter­es­santen Ästhetik entfaltet das Werk nie sein Potenzial, obwohl es eindrück­liche Szenen gibt wie den zerris­senen Malek, der auf dem Hoch­zeitstag seiner Eltern ein Lied singt oder wenn Körper an Körper im Nacht­leben der Schwu­len­szene der 80er Jahre hemmungslos getanzt wird. Die schau­spie­le­ri­schen Leis­tungen und Sachs’ Blick für das ästhe­ti­sche machen den Film allemal sehens­wert.– Chris Schmuck, LMU München