15.01.2026
Cinema Moralia – Folge 373

Als die Geschichte Pause machte

Amerikanische Poster zu Die freudlose Gasse
Vor gut hundert Jahren erschien Greta Garbos einziger deutscher Film, Die freudlose Gasse von Georg Wilhelm Pabst
(Plakat: Film Arts Guild, Public domain, via Wikimedia Commons)

Das Jahr 1926, Carsten Brosda, erste Berlinale-Nachrichten und die FFA – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 373. Folge

Von Rüdiger Suchsland

»Gesund­heit­lich geht es, abgesehen von chro­ni­scher Unter­schla­fen­heit, ganz gut, und wir sind bis jetzt ohne Hongkong-Grippe über den Winter gekommen, der seit ein paar Tagen wieder barba­ri­sche Gestalt ange­nommen hat.«
– Theodor W Adorno am 14 Februar 1969 an Herbert Marcuse

»Die Geschich­ten­er­zähler machen weiter, die Auto­in­dus­trie macht weiter, die Arbeiter machen weiter, die Regie­rungen machen weiter, die Rock 'n' Roll-Sänger machen weiter, die Preise machen weiter, das Papier macht weiter, der Mond geht auf, die Sonne geht auf, die Augen gehen auf, Türen gehen auf, der Mund geht auf… die Tage machen weiter, die Monate, die Jahres­zeiten machen weiter…«.
– Rolf Dieter Brinkmann, verhin­derter Film­re­gis­seur, in der Vorbe­mer­kung zu »Westwärts 1 & 2«

»Letzte Förder­runde der FFA-Kinoför­de­rung 2025: 4,4 Millionen Euro für 88 Projekte, Jahres­summe bei 14,1 Millionen Euro
Berlin, 12. Januar 2026 – Zum Ende des vergan­genen Jahres beschied die FFA 88 Projekt­an­träge von Kinos aus der letzten Einreich­runde 2025; alle förder­fähigen Anträge konnten berück­sich­tigt werden. Das Gesamt­vo­lumen der geför­derten Maßnahmen, die sich auf alle Bundes­länder verteilen, lag bei 4.429.410,12 Euro. Damit beträgt die Summe der insgesamt 324 im Jahr 2025 bewil­ligten Projekte 14.146.064,51 Euro.«

55 der 88 nun geför­derten Projekte haben die Moder­ni­sie­rung von Kinos zum Ziel, auf sie entfielen insgesamt 4.276.806,21 Euro. Zu den Maßnahmen zählen u. a. die Herstel­lung von Barrie­re­frei­heit und die Opti­mie­rung der Nach­hal­tig­keit ebenso wie die Erneue­rung eines Kinodachs, die Errich­tung von vier neuen Sälen in bestehenden Kinos und die Verbes­se­rung von Brand­schutz und Sicher­heits­technik, aber auch die Anschaf­fung neuer Projek­toren, 3D-Systeme, Bildwände oder spezi­eller Monitore für die Außen­wer­bung. – Soweit die neueste Pres­se­mit­tei­lungen der FFA.

Wenn das hier die Probleme des Kinos sein sollen, »Opti­mie­rung der Nach­hal­tig­keit«, 3D-Systeme, und Außen­wer­bung, dann kann es dem deutschen Kino nicht so schlecht gehen.

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Wenn im Iran die Revo­lu­tion ihre Kinder erschießt, macht das deutsche Kino einfach weiter. Viel­leicht wäre ein anderes Verhalten aber gerade nötig.
Nach »Venezuela« fragte ausge­rechnet der Medi­en­re­dak­teur der FAZ spürbar empört und ange­messen ratlos: »Trump macht die Regeln. Und was machen wir?«, und rezen­sierte die Entfüh­rung Maduros wie einen Action­film.

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Geschichte ist immer; und seit einigen Jahren geschehen quasi jede Woche neue »histo­ri­sche« Ereig­nisse. Spätes­tens mit der Pandemie begann es, dann kam der Ukraine-Krieg, die Inflation, und KI. Donald Trump kehrte zurück, Friedrich Merz kam auch, und man ahnt nur, was da bald womöglich noch alles kommen mag. Da ist die Vorstel­lung, die Geschichte könne mal still­stehen, und einfach Pause machen, eine tröst­liche.

Das Jahr 1926 war ein Augen­blick der Ruhe in den turbu­lenten 1920er-Jahren. Vor 100 Jahren geschah eine ganze Menge, aber nichts Welt­be­we­gendes. Das macht die Erin­ne­rung daran so angenehm. Die Geschichte schien tatsäch­lich einmal kurz inne­zu­halten, Pause zu machen.

Dabei war es zugleich durchaus alles Mögliche, an das man sich erinnern könnte, und in den folgenden Jahr­zehnten erinnert hat: Fritz Langs Metro­polis kam in die Kinos, die damals noch »Licht­spiel­theater« hießen; »Babe Ruth« nannte man den berühm­testen Base­ball­spieler der Welt; Josephine Baker besuchte Berlin und erfand dort den Bana­nen­tanz, der sie zum Weltstar machte, den der irritiert-faszi­nierte Harry Graf Kessler so kommen­tierte: »Ultra­mo­dern und ultr­apri­mitiv, ein Mittel­pro­dukt zwischen Urwald und Wolken­kratzer«; Leni Riefen­stahl war noch eine Schau­spie­lerin und begann ihre ersten Karrie­re­schritte; Ernest Hemingway zog nach Paris; Greta Garbo drehte kurz davor ihren einzigen deutschen Film, Die freudlose Gasse von Georg Wilhelm Pabst... Trotzdem wirkt dieses »Jahr am Rand der Zeit« (Hans Ulrich Gumbrecht) in der Erin­ne­rung seltsam gesichtslos; es scheint kein wirk­li­ches Profil zu haben. Gumbrecht, deutscher Lite­ra­tur­wis­sen­schaftler in Kali­for­nien, findet genau hierin das Spannende und Reprä­sen­ta­tive dieses Jahres 1926, das Jahr des Zenits der Weimarer Republik.

Hans Ulrich Gumb­rechts Buch über das Jahr »1926. Ein Jahr am Rand der Zeit« erschien schon vor 28 Jahren in den USA, wo der Deutsche Gumbrecht seit langem lebt, der Suhrkamp Verlag hat es zunächst 2001 auf Deutsch als – heute längst vergrif­fener – Hardcover und jetzt pünktlich zur Jahres­wende auch die Taschen­buch­aus­gabe neu aufgelegt. (Hans Ulrich Gumbrecht: »1926. Ein Jahr am Rand der Zeit«; Suhrkamp Verlag, Berlin 2025. 554 S., 20,- Euro)

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»Versuchen Sie nicht am Anfang anzu­fangen, denn dieses Buch hat keinen Anfang« – steht am Anfang des Buchs. Hans Ulrich Gumbrecht öffnet den Zeit­tunnel – 1926 veröf­fent­lichte der Quan­ten­phy­siker Erwin Schrö­dinger die nach ihm benannte Wellen­glei­chung, die zu einer der Grund­lagen der Quan­ten­me­chanik wurde, und ihm ein paar Jahre später den Nobel­preis sicherte –, zum Jahr 1926, und bietet ein Modell, wie man auch über Film schreiben und womöglich denken könnte: In Form einer Landkarte aus Verbin­dungen, rhizom­artig, alpha­be­tisch, lexi­ka­lisch, in Gegensatz-Denk­paaren wie »Handeln versus Ohnmacht« und in »Zusam­men­ge­bro­chenen Codes«, wie »Ewigkeit« und »Tragik« oder zur Not ganz will­kür­lich.

Es sind sehr gegen­wär­tige Erfah­rungen, auf die man hier trifft: Eine rasante Moder­ni­sie­rung, neue Medien (das Radio; das Telephon; das Kino), eine Flut von Bildern und anderen Sinnes­reizen und vor allem die Unsi­cher­heit über die kommenden Dinge. 1926 ist das Gegenteil von jener »Neuen Sach­lich­keit«, die damals gerade zur Mode geworden war, es war ein Zauber und ein Glücks­ver­spre­chen, das sich manchmal noch mitteilt, wenn man zum Beispiel einen der alten Filme sieht, oder einen Schlager hört, oder die – meist lebens­froh bunten – Bilder einer Ausstel­lung über die Zwanziger. Alles war neu, die Zukunft verboten weit offen, und man merkt den Menschen das Vergnügen und das sinnliche Glück an, in diesen hedo­nis­ti­schen, »tran­szen­dental obdach­losen« Zeiten zu leben.
Aber in diesem Jahr blieben die Kata­stro­phen noch aus.

Weil die Zukunft sich uns entzieht, und wir nicht wissen, was das Jahr 2026 bringen wird, kann der Blick zurück, hundert Jahre in die Vergan­gen­heit, sogar so etwas wie Trost spenden. Genießen wir ihn. Von da an ging’s bergab.

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Martin Warnke, 2019 verstor­bener groß­ar­tiger Kunst­his­to­riker, sagte bei seiner Emeri­tie­rung in Hamburg im Januar 2003, er verlasse die Univer­sität im Augen­blick ihres Sterbens. Was seiner­zeit apoka­lyp­tisch klang, hat sich heute erfüllt.

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Carsten Brosda, der kluge und »plietsche« Hamburger Kultur­se­nator, »der das Kaliber eines Peter Glotz hat«, so Peer Stein­brück gerade im SZ-Interview, und der bei den Künstlern und Kultur­men­schen offenbar beliebter ist als in seiner eigenen Partei, der SPD – die ihn beim letzten Parteitag nicht mal in den Partei­vor­stand der SPD gewählt hat –, dieser Carsten Brosda hat die Öffent­lich­keit in der ersten Woche des Neuen Jahres gleich mit zwei Essays beglückt. Deren Veröf­fent­li­chungs­orte waren wohl­ge­wählt: In der Frank­furter Allge­meinen, einer neoli­beral offenen und tenden­ziell tech­nik­ver­liebten Zeitung, schrieb er über das Verhältnis von KI und Demo­kratie. Spoiler: Nicht so gut.

»Europa braucht schnell einen eigenen, dritten Weg der Digi­ta­li­sie­rung. Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es zu spät.« heißt es da – und gefällt wahr­schein­lich schon wieder den FAZlern, die ja auch latent kultur­pes­si­mis­ti­sche Apoka­lyp­tiker sind, und denen die ganzen Metaphern »Flut«, »Über­schwem­mung«, »Kontroll­ver­lust« schon aus der soge­nannten Flücht­lings­de­batte vertraut sind. Da muss man dann »Dämme bauen«, »Löcher schließen« und »in hand­hab­bare Bahnen lenken«, was schon bei Flücht­lingen nicht so gut funk­tio­niert.

An den Formu­lie­rungen würde ich als Genosse also noch etwas feilen. Aber inhalt­lich hat der Autor ja voll­kommen recht: »Schon heute ist für den Laien kaum mehr zu über­prüfen, welcher Inhalt Vertrauen verdient und welcher nicht.« Er beschreibt, wie KI das Wissen aufbe­reitet und zunehmend die Produk­tion von Bildern und Geschichten übernimmt. Wir müssen unsere Öffent­lich­keit als einen Raum, in dem Menschen mit Menschen infor­miert kommu­ni­zieren und als das Herz der frei­heit­li­chen Demo­kratie vertei­digen. »Und nicht irgend­wann, sondern jetzt.«

Brosda drückt es freund­li­cher aus, aber er beschreibt die Selbst­auf­gabe der europäi­schen Öffent­lich­keit vor allem der europäi­schen Medi­en­häuser, die ohne Not sich selbst abge­schafft und ihre Inhalte US-ameri­ka­ni­schen Platt­formen ausge­lie­fert haben.

»Die Geschwin­dig­keit, in der diese einmalige Melange aus kapi­ta­lis­ti­scher Landnahme, intel­lek­tu­eller Enteig­nung und kultu­reller Kolo­ni­sie­rung entsteht, ist atem­be­rau­bend. Und eine Heraus­for­de­rung für unsere Gesell­schaft und für die Medi­en­po­litik. Sie stellt uns vor funda­men­tale Macht­fragen, die unseren mate­ri­ellen Wohlstand und unsere demo­kra­ti­sche Autonomie zunehmend bedrohen.«

Was tun? Der Kultur­se­nator plädiert für Medi­en­staats­ver­träge und Regu­lie­rung, vor allem aber für europäi­sche Zusam­men­schlüsse: »Lang­fristig wird entschei­dend sein, dass wir in Europa wieder eigene Tech­no­lo­gie­kom­pe­tenz entwi­ckeln.«

Die bewährte klas­si­sche Medi­en­ord­nung soll auf die neue digitale Welt über­tragen werden. Nur: Wie soll das gehen?

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Viel­leicht könnte man vom schleswig-holstei­ni­schen Minis­ter­prä­si­denten Daniel Günther lernen, und da anfangen, wo in Deutsch­land Krawall insze­niert wird. Noch kein Sozi­al­de­mo­krat ist dem liberalen Unions­po­li­tiker beigesprungen, bei seinem Ansinnen, die deutsche Öffent­lich­keit vor Wildwest-Methoden zu schützen.

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In der »Zeit« verkündet Brosda dann: »Schlechte Laune ist auch keine Lösung«. Aber sie sei »brand­ge­fähr­lich«. Brosda plädiert für eine Haltung des »Ja wenn...« statt des »Nein, weil...« und beob­achtet einen Verfall der Öffent­lich­keit: »In der Debat­ten­il­lu­sion der poli­ti­schen Fern­seh­talk­shows ... ist schon lange kein Ringen um die bessere Idee mehr zu beob­achten, sondern allen­falls ein geschicktes Gegen­ein­an­der­schieben sorg­fältig gecas­teter konträrer Posi­tionen – und dann wundern sich alle, dass Einigung nicht möglich ist, ja oftmals nicht einmal versucht wird.«

In der Politik gehe es nicht darum, sein eigenes Angebot einer mögli­cher­weise vorhan­denen Nachfrage anzu­passen, sondern Politik sei der Streit um die richtigen Antworten. Unsere Gesell­schaft brauche wieder Zukunfts­bilder.

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Auf den 15. und den 20. Januar fallen David Lynchs Todestag und sein 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass verkündet der »Arthouse«-Verleih diverse Lynch-Veröf­fent­li­chungen auf DVDs, Blu-rays und 4K UHD sowie im Stream und auf YouTube. Zurück in die Kinos kommt am 3. Februar 2026 Lost Highway.

Der Verleih schreibt dazu: »Wie kein Zweiter verstand es der 2025 verstor­bene Allround­künstler, die alptraum­haften Seiten der Existenz in eindring­liche und zugleich uner­gründ­liche Bilder und Töne zu verpacken. Mühelos bewegt sich sein Werk zwischen Avant­garde und mitreißender Unter­hal­tung, zwischen Kammer­spiel und Spektakel, lockt seine Zuschauer mit Neo-Noir-Ästhetik und surrea­lis­ti­schen Bild­kom­po­si­tionen, und entzieht sich am Ende doch immer wieder jeder fest­ge­legten Deutung. David Lynchs Filme gehen unter die Haut – ihre Bilder reichen tief in unser Unbe­wusstes hinein.«

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Neuschnee in Berlin und Schnee­treiben während der letzten Tage. Auf den Plätzen liegen immer noch 10 Zenti­meter dicke Eisschollen und alle freuen sich schon auf die Berlinale, die in nicht einmal mehr vier Wochen eröffnet wird.
Aber erstmal steht noch ein sympa­thi­scheres Festival an, das »Festival Max Ophüls-Preis« in Saar­brü­cken, von dem wir wie gewohnt ab kommender Woche berichten werden.

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In den Pres­se­mit­tei­lungen erfahren wir schon vom »Key Visual«, gemeint ist das Plakat der Berlinale. »Bereits ab Ende Januar werden die neuen Berlinale-Plakate in ganz Berlin auf das kommende Festival einstimmen. Farben­froh, festlich und verspielt kehrt der Bär in den Mittel­punkt der Plakat- und Medi­en­kam­pagne zurück. Das beliebte Symbol des Festivals nimmt Gestalt in einer Kompo­si­tion aus leuch­tenden Farben an, die Bewegung, Leben­dig­keit und Licht in der Dunkel­heit vermit­teln – ganz wie das Kino selbst. Das Plakat zum Festival wurde erneut von der Berliner Grafi­kerin Claudia Schramke kreiert. Ab heute sind die Plakate bereits im Berlinale Online Shop erhält­lich.«

Kein mir bekanntes anderes Film­fes­tival verschickt solche Pres­se­mit­tei­lungen. Wann hat das eigent­lich ange­fangen? Und warum?
Und was sagt es über die Berlinale?

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Auf Facebook erinnert die SZ-Thea­ter­kri­ti­kerin Christine Doessel in einem sehr persön­li­chen Post an den leider gerade verstorben SZ-Lokal­re­porter Franz Kotteder. Manches ist zu persön­lich, aber diese Passage möchte ich zitieren:

»Franz Kotteder war ein Lokal­jour­na­list durch und durch, ein richtig guter, schneller, witziger, mensch­li­cher. Alte SZ-Schule im besten Sinne. Ein echtes Münchner Gewächs. Boden­s­tändig. Mit Herz und Anstand. Auch mit Trotz und Kampf­geist. Als Betriebsrat und Gewerk­schafter ging er angriffs­lustig auf die Barri­kaden, setzte sich für die Belange der Redaktion und für jeden Einzelnen ein, uner­schro­cken kämp­fe­risch ... bis zuletzt. Er ließ sich von keinem Vorge­setzten oder Verleger je ins Bockshorn jagen, war eher Wadl­beißer als Kuscher. Oft harsch, manchmal schier aggressiv. Da kannte er nichts … auch in den Redak­ti­ons­kon­fe­renzen nahm er, wenn er sich zu Wort meldete, kein Blatt vor den Mund. Ich habe oft seinen Mut bewundert.
Franz hatte als Lokal­jour­na­list ein kolos­sales Netzwerk und daher oft als Erster die neuesten Geschichten. Er war beliebt, hatte ein Gespür für Menschen und Themen – und ein Arbeits­pensum, 'das norma­ler­weise für zwei Leben reicht'... neben seinen Repor­tagen, Kolumnen und Food-Geschichten hat er immer wieder auch Bücher geschrieben. Sein 2024 erschie­nenes Wiesn-Kochbuch ›Zu Gast auf dem Oktober­fest‹ habe das ›Zeug zu einem Klassiker‹, schrieb die FAZ.«

Mit Franz Kotteder geht einmal mehr ein Stück des Alten Münchens, des Münchens des 20. Jahr­hun­derts, auf Nimmer­wie­der­sehen.

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Nochmal die Erin­ne­rung: Das Lite­ra­tur­forum im Brecht-Haus begeht den 30. Jahrestag von Heiner Müllers Beer­di­gung am 16. Januar, 19 Uhr. Mit dabei: Corinna Harfouch, Mark Lammert, Nikolaus Müller-Schöll und Stephan Suschke. Info: lfbrecht.de