13.07.2000
Der Filmfreund rät:

Sie werden nichts bereuen

Kaiser und sein Attentäter

Der Filmfreund rät: Chen Kaige, Alain Berliner, Stephen Frears

Von artechock-Redaktion

Weil zur Zeit bei uns die große Urlaubs­welle herrscht, machen wir’s diesmal kurz und knapp:
Gucken Sie sich Cube an, Sie werden es nicht bereuen. Das Gleiche gilt für High Fidelity.
Ob Sie den Besuch von Passion of Mind (zu deutsch Tiefe der Sehnsucht) bereuen werden oder nicht, wissen wir nicht, weil wir den Film selbst nicht gesehen haben. Aber der Film ist von Alain Berliner, dem wir schon den wunder­baren Ma vie en rose verdanken, und das Buch vom schät­zens­werten Ron Bass, also sollte man das Risiko auf jeden Fall mal eingehen.
Und dann: Soweit ist’s mit der »Kino­kultur« (man scheut sich ja schon, das noch so zu nennen) hier­zu­lande gekommen, dass Chen Kaiges 1999 für die Goldene Palme von Cannes nomi­nierte und dann immerhin mit dem Großen Technik-Preis ausge­zeich­nete Der Kaiser und sein Atten­täter seine Münchner Premiere erst jetzt und lediglich in der Lupe 2 hat. Dafür, ihn sich dort anzu­schauen, spricht der Film und speziell Gong Li in der Haupt­rolle, dagegen deutsche Synchro, Mini-Leinwand und fast drei Stunden sitzen in der Lupe. Entscheiden Sie selbst...
Nicht vergessen sollten Sie, dass ab Montag der Vorver­kauf zum dies­jäh­rigen Fantasy Filmfest beginnt (bei WOM – dort aber mit VVK-Aufpreis –, Cinema und City). Nächste Woche erzählen wir Ihnen hier schon mehr zum Programm.

Und dann:
Herrn Oehmann: »Samstags Fußball, Sonntag Linden­straße.«
Genau.