24.06.2017
35. Filmfest München

Filmkritik: Nur ein Tag

Nur ein Tag
Unsere Wertung: 3,5 von 5 Sternen

Von den Shadow-Reportern*

Handlung
wie eine Eintags­fliege schlüpft und dabei verlieben sie sich in sie. Das Wild­schwein verheim­licht aus Zuneigung zur Eintags­fliege, dass sie nur einen Tag zu leben hat, aber sie bemerkt, dass er deswegen sehr traurig ist und fragt ihn wieso. Das Wild­schwein sagt deshalb, dass der Fuchs nur einen Tag zu leben hat. Zusammen versuchen die Eintags­fliege und das Wild­schwein dem Fuchs somit einen ganz besonders schönen letzten Tag zu bereiten. Die Beiden wollen dem Fuchs alles recht machen und erfüllen ihm jeden Wunsch. Die Eintags­fliege meint, man sollte einmal im Leben heiraten und da sonst keine Braut in der Nähe war, entschließt sich der Fuchs das Wild­schwein zu heiraten und das Wild­schwein muss das natürlich machen, um den Schein seines letzten Tag auf der Erde zu wahren. Leider findet die Eintags­fliege dann aber doch noch heraus, dass sie nur einen Tag zu leben hat. Nach der ersten Enttäu­schung ist sie aber froh, dass sie ihre Zeit im Gegensatz zu einer anderen verbit­terte Eintags­fliege in vollen Zügen genossen hat. Sie legt noch ein Ei und so geht der Kreislauf weiter.

Schau­spiel
Die Schau­spieler waren passend gekleidet. Der Fuchs, das Wild­schwein und die Eintags­fliege waren die Haupt­fi­guren. Die Eintags­fliege wusste nicht, dass sie eine Eintags­fliege ist. Sie hat gesagt: „Ich bin eine Maifliege.“ Das war dumm von ihr.

Sie sahen echt aus, wenn sie traurig, wütend und glücklich waren. Die andere Eintags­fliege war traurig. Am Anfang war das Wild­schwein ein bisschen der Gegen­spieler, weil er gegen die Eintags­fliege war und nichts mit ihr machen wollte, aber im rest­li­chen Film spielt er nicht wirklich gegen die Haupt­rolle. Wir fanden es komisch, als die neue Eintags­fliege aus dem Wasser geschlüpft kam.

Ton, Sounds und Musik
Die Musik wirkte auf uns ein bisschen älter, also keine aktuellen Charts, eher von früher. Trotzdem war die Musik sehr lustig, man hat viele verschie­dene Instru­mente gehört, wie eine Trompete oder sowas wie ein Horn und eine Orgel. Es gab Melodien, die man oft wieder erkennen konnte. Die Laut­s­tärke der Musik war auch sehr passend und angenehm.

Kostüme & Sets
Die Sets waren die Küche, der See, der Wald, die kleine Schule, das Gänse­ge­hege, die kleine Kapelle, das kleine Baumhaus beim Apfelbaum, die Straße, der Wohnwagen, die Graffiti-Brücken­säule und der Bach an dem die andere Eintags­fliege saß. Fast alle Sets fanden entweder im oder in der Nähe des Walds statt.
Der Fuchs, das Wild­schwein und die Eintags­fliege wurden von Menschen gespielt aber ohne Kostüme, die wie Tiere aussahen. Das Make-Up war gut und sah sehr echt aus. Es sah so aus, als ob es keins gab, deshalb sah es ziemlich echt aus. Uns sind keine Fehler bei den einzelnen Sets aufge­fallen.

Kamera
Es gab einige Groß- bzw. Nahauf­nahmen, bei der man die Gesichter sehr gut erkennen konnte und man es gut gesehen hat, wenn sie gelacht oder geweint haben. Das war cool, weil man die Gesichts­aus­drücke und die Emotionen sehr genau sehen konnte. Außerdem gab es auch sehr detail­lierte Aufnahmen von der Wiese, den Tieren im Wald, dem Gras und den Pilzen, das war schön.

*Das Projekt »Kinder­re­porter« wird vom Medi­en­zen­trum München des JFF in Koope­ra­tion mit dem Münchener Kinder­film­fest und mit pomki.de durch­ge­führt und medi­en­päd­ago­gisch begleitet.

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