24.06.2017
35. Filmfest München

Filmkritik: Königin von Niendorf

Die Königin von Niendorf
Unsere Wertung: 3,5 von 5 Sternen

Von den Shadow-Reportern*

Handlung
Lea fährt dieses Jahr nicht ins Feri­en­camp, sondern bleibt im schönen Niendorf. Während sie Milch holt, trifft sie auf eine Jungs­bande. Auf dem Rückweg fährt sie ihnen unbemerkt zu einem kleinen See mit einem Floß hinterher. Als die Jungs weg sind, geht Lea auf das Floß, was die Jungs gebaut haben. Doch Mädchen scheinen in der Bande uner­wünscht.
Die Jungs bieten Lea aber nach einiger Zeit an, dass sie in die Bande darf, wenn sie eine Aufgabe erfüllt. Sie muss das Geheimnis des Feuer­wehr­manns lüften. Die Jungs haben nämlich selber Schiss das Geheimnis zu lüften. Lea schafft es das Geheimnis zu lösen, erzählt der Gruppe aber nicht die ganze Wahrheit, um den Feuer­wehr­mann zu schützen. Danach darf sie wieder der Gruppe beitreten und erfüllt mit der Bande zusammen mehrere Aufgaben. Nico, der Anführer der Bande, bemerkt schließ­lich, dass Lea bezüglich des Geheim­nisses geschwin­delt hat und möchte, dass Lea eine neue Mutprobe besteht. Zunächst zögert sie. Am nächsten Tag hat Lea es sich dann anders überlegt und sie bestreitet die Mutprobe. Sie muss sich unter einen fahrenden Zug in eine Kuhle legen. Sie besteht die Mutprobe und wird endgültig in die Bande aufge­nommen. Ein mit der Bande befreun­deter Musiker muss Niendorf verlassen und veran­staltet eine Abschieds­feier. Am Ende rächt sich die Bande auch noch bei einer Gruppe älterer Jugend­li­cher, die sie davor immer geärgert haben. Was sonst noch so passiert – seht einfach selbst. Wir fanden den Film auf jeden Fall akti­ons­reich und lustig. Also ab ins Kino!

Schau­spiel
Die Haupt­figur heißt Lea. Sie hat oft einen ähnlichen Gesichts­aus­druck; trotzdem hat man es ihr gut abge­nommen, wenn sie traurig oder glücklich im Film war.
Die Neben­fi­guren waren die Jungs aus der Bande: Nico, Robert, Paul, Leon und Moritz. Wir fanden es auffal­lend, dass die Figuren immer dieselben Klamotten getragen haben.
Die Gegen­spieler waren die älteren Teenies, denen sie am Ende den Ketchup drüber geschüttet haben.

Ton, Sounds und Musik
Am Anfang war der Sound etwas zu laut. Bei der Szene mit dem Zug fanden wir es schade, dass mit dem Sound kaum Spannung aufgebaut worden ist.
Als Lea im Keller war, ist die Musik span­nender geworden, aber sie hatte keinen eigent­li­chen Höhepunkt.
Die Musik am Ende hat uns sehr gut gefallen, weil wir sie witzig und frisch fanden.

Kostüme & Sets
Die Sets waren die Schule, das Haus, das Baumhaus und das ganze Dorf. Das Set war immer passend und fehler­frei aufgebaut.
Die Figuren haben wenig Make-Up getragen. Im Großen und Ganzen haben die Figuren passende Klamotten getragen. Lea hat immer eine Latzhose und ein T-Shirt getragen. Sie hatte aber fast jeden Tag dasselbe an. Das fanden wir eher unrea­lis­tisch, da man die Klamotten gerade im Sommer wechselt.

DIE KÖNIGIN VON NIENDORF, Deutsch­land 2017, Regie: Joya Thome

*Das Projekt »Kinder­re­porter« wird vom Medi­en­zen­trum München des JFF in Koope­ra­tion mit dem Münchener Kinder­film­fest und mit pomki.de durch­ge­führt und medi­en­päd­ago­gisch begleitet.

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