Wenn der Nebel sich lichtet – Limbo

Limbo

USA 1999 · 126 Minuten · FSK: ab 12
Regie: John Sayles
Drehbuch:
Kamera: Haskell Wexler
Darsteller: Mary Elizabeth Mastrantonio, David Strathairn, Vanessa Martinez, Kris Kristofferson u.a.

John Sayles zeichnet ein unge­wöhn­li­ches Porträt Alaskas. Zwischen Fischfang, Holz­in­dustie, Tourismus, modernem Business und alten Tradi­tionen entfaltet sich ein bunter Mikro­kosmos von Personen. Mitten­drin eine vaga­bun­die­rende Barsän­gerin, ihre 14jährige Tochter und ein abge­half­teter Fischer. In Folge von unan­ge­nehmen Verwick­lungen, die der Halb­bruder dieses Fischers verur­sacht, werden die drei von Drogen­händ­lern gejagt und sind auf sich allein gestellt. Die Wildnis wird für sie zur Vorhölle. Sie finden Unter­schlupf in einer verfal­lenen Hütte. Eine Robin­so­nade beginnt, geprägt von den Spuren der alten Bewohner, der wagen Hoffnung auf Rettung und der Furcht vor den Drogen­händ­lern.

Sayles überzeugt vor allem durch die Konse­quenz mit der er diese Geschichte der mensch­li­chen Annähe­rung bis zum Ende erzählt – damit gelingt ihm die Antithese zum typischen Disney-Familie-Robinson-Lost-in-Space (oder wo immer wir auch einen treuen vier­bei­nigen Freund finden, der uns endlich aus der Misere rettet).

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