Vor der Revolution

Prima della rivoluzione

»Ein gutsi­tu­ierter Student aus Parma versucht letztlich vergeb­lich, die Konven­tionen und Normen seiner Klasse zu durch­bre­chen und an einer grund­le­genden Erneue­rung der Gesell­schaft mitzu­wirken. Er wird Mitglied der kommu­nis­ti­schen Partei und läßt sich auf eine leiden­schaft­liche Affäre mit seiner jungen Tante ein. Ein viel­schich­tiger, verspielt avant­gar­dis­ti­scher Film, der poetisch und sozio­gra­fisch subtil das authen­ti­sche Bild des klein­s­täd­ti­schen Italien der 60er Jahre entwirft. Die über­wie­gend undra­ma­ti­sche und lyrische Erzähl­weise unter­streicht zugleich den auch heute noch fesselnden doku­men­ta­ri­schen Charakter des Films: er gibt Einblick und Aufschluß über eine Epoche, die Stim­mungs­lage einer Gene­ra­tion, ihre Behmühungen und ihre Resi­gna­tion.« (Lexikon des inter­na­tio­nalen Films)

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