Die Geschichte eines egoistischen römischen Adligen, der das außereheliche Kind seiner Frau umbringt und Selbstmord begeht. Visconte »fügt ein letztes kostbares Bild feudaler Dekadenz in die grandiose Galierie seiner aristokratischen Verfallsgemälde: Noch einmal eine meisterhalfte Elegie der müden Überfeinerung der Sinne, der arroganten Doppelmoral und Selbstherrlichkeit, der großbürgerlichen Lebensart einer im Überfluß dahinlebenden Gesellschaft, die noch im Zustand der Verwesung eine Schönheit entfaltet, die das Auge berauscht.«