Unplugged: Leben Guaia Guaia

Deutschland 2012 · 96 Minuten · FSK: ab 0
Regie: Sobo Swobodnik
Drehbuch:
Musik: Guaia Guaia
Kamera: Bernhard Kübel, Lars Lenski, Jakob Wassermann
Schnitt: Stefanie Kosik

»Elias Gottstein und Carl Luis Zielke haben keinen festen Wohnsitz, keine Ausbil­dung, kein Bankkonto, keine Sicher­heiten. Statt­dessen leben Sie ihren Traum von Freiheit: radikal, anar­chisch, unplugged! Sie sind jung, sie sind intel­li­gent, sie sind hungrig: nach Leben, nach Musik, nach einer Zukunft fernab der bürger­li­chen Vorstel­lungs­welt. Dazu haben sie einen unbän­digen Opti­mismus, dieses Leben selbst gestalten zu können – mit und durch ihre Musik. Als „Guaia Guaia“ ziehen sie mit selbst­ge­bauten Fahr­rä­dern von Stadt zu Stadt und locken mit lauten, illegalen Konzerten Fans und Poli­zisten an.

Der Film begleitet die beiden Straßen­mu­siker ein Jahr lang bei ihrer Tour durch Deutsch­land, zwischen Auftritten und der Suche nach einer Unter­kunft. Er ist das Porträt zweier junger Männer, die sich mit dem Etikett männlich, arbeitslos, ostdeutsch und perspek­tivlos nicht abfinden wollen und statt­dessen ihren eigenen Weg gehen. Dabei geraten sie immer wieder ins Span­nungs­feld zwischen ihren Idealen und der Gesell­schaft, in der Geschäft und Erfolg zählen.« (W-film)

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