»Ein Grab auf dem protestantischen Friedhof in Istanbul erinnert bis heute an den Gelehrten Traugott Fuchs, der 1934 das nationalsozialistische Deutschland verließ und in der Türkei Zuflucht suchte – so wie einige hundert weitere Akademiker, deren Existenz im Dritten Reich bedroht war. Doch während viele seiner Kollegen nach Ende des Krieges die Türkei allmählich wieder verließen, blieb Fuchs bis an sein Lebensende 1997 in seiner neuen Heimat, wo er insgesamt fast 50 Jahre an Universitäten unterrichtete. Der Filmemacher Dirk Schäfer hat dieses Porträt, das vom Orient-Institut Istanbul produziert wurde, vor dem Hintergrund seiner eigenen Biografie gestaltet, wobei sich ein fiktiver Dialog zwischen ihm und Traugott Fuchs entspinnt.« (Türkisches Filmfestival Frankfurt 2024)