Stop-Zemlia

Ukraine 2021 · 120 Minuten
Regie: Katerina Gornostai
Drehbuch:
Kamera: Olexander Roschtschin
Darsteller: Maria Fjodortschenko, Arseni Markow, Jana Isajenko, Olexander Iwanow u.a.

»Das vorletzte Schuljahr für Masha, Yana und Senia. Während im Klas­sen­zimmer die Grün­pflanzen wuchern und der Stoff des Biolo­gie­un­ter­richts – die physi­schen Merkmale von Stress – wie ein Klang­tep­pich unter der Erzählung liegt, ringen die Schüler*innen mit sich und anderen. Stilles Zentrum des Lang­film­de­büts von Kateryna Gornostai ist die 16-jährige Masha – intro­ver­tiert, fein­sinnig und verliebt in den unnah­baren Klas­sen­ka­me­raden Sasha, der sie mit seinem passiven Verhalten heraus­for­dert. Groben Narra­tiven entzieht sich der Film genauso wie allzu einfacher Psycho­logie. Wenn Masha nachts allein in ihrem Zimmer tanzt, hoch über der Stadt, irgendwo in der Ukraine, dann wirkt daran nichts insze­niert. Vielmehr ist es eine Einladung an den Moment, das wahre Gefühl. Und eine an den Schmerz.« (Berlinale 2021)

Kinoprogramm München: Do. 19.05.2022 – Mi. 25.05.2022

Stop-Zemlia (OmeU) Projektor im Gasteig HP8 Mi. 19:00 (Mittel Punkt Europa Filmfest)
(artechock-Ankündigung)