Standard Operating Procedure

USA 2008 · 118 Minuten
Regie: Errol Morris
Drehbuch:
Kamera: Robert Chappell, Robert Richardson
Schnitt: Andy Grieve, Steven Hathaway

»Kann eine Foto­grafie die Welt verändern? – Zwölf Fotos aus dem Abu-Ghraib-Gefängnis in Bagdad haben im April 2004 jeden­falls den Krieg im Irak verändert und erheb­liche Folgen für das Selbst­bild der USA gehabt. Zu sehen war auf ihnen, wie irakische Gefangene von ameri­ka­ni­schen Solda­ten ernied­rigt und gefoltert wurden. Die als Gefäng­nis­per­sonal einge­setzten Armee­an­gehö­rigen hatten die Bilder selbst aufge­nommen. Eine zentrale Frage ist bis heute unbe­ant­wortet geblieben: Liefern die berüch­tigten Aufnahmen den Beweis für eine syste­ma­ti­sche Folter durch die ameri­ka­ni­sche Armee? Oder doku­men­tieren sie nur das anomale Verhal­ten einiger weniger moralisch Verirrter? Errol Morris' Film nähert sich der Bedeutung dieser Bilder, indem er die Fotos in ihrem Kontext unter­sucht.« (Berlinale)

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