»Still Life, stillgestellte Zeit. Aber auch: rhythmisierte, komponierte Zeit. Ein alter Bahnwärter verbringt seine Tage vor allem damit, auf einen Zug zu warten. Wenn denn einmal einer kommt, ist seine Arbeit nach zwei Handgriffen auch schon wieder erledigt. Zu Hause sitzt die Ehefrau und knüpft Teppiche. Irgendwann kommt ein Brief an, der alles verändert. Wieder erzählt Saless von Menschen, die den Routinen ihres Alltags ebenso ausgeliefert sind wie den Brüchen, mit denen sie das Leben konfrontiert.« (Lukas Foerster)