Stadt als Beute

»Lizzy, Marlon und Ohboy sind Schau­spieler und leben großs­täd­ti­sche Gegenwart zwischen Proben, Rausch und Orien­tie­rungs­ver­lust. Marlon ist neu am Theater und in der Stadt. Hier spielen die Menschen offenbar nach ganz anderen Regeln. Seinen Text versteht er nicht, weil er keinen Bezug zu ihm findet. Dass er übers Woche­n­ende auf einen kleinen Jungen aufpassen muß, hilft ihm natürlich auch nicht. Lizzy sehnt sich nach Glamour und Ruhm und sucht gleich­zeitig Gebor­gen­heit und Liebe. Doch sie strandet in einem Nachtclub, in dem man sich viel aussuchen, aber doch nichts behalten darf, in dem Sexappeal Waffe und der Körper käuflich ist. Ohboy kennt den Rhythmus der Stadt, weiß sich instinktiv in ihr zu bewegen und ist doch in ihr gefangen, ihre Beute. Dabei schlin­gert er mit tragi­ko­mi­scher Leich­tig­keit durch die Straßen, um sich den echten Heraus­for­de­rungen nicht stellen zu müssen.« (Neue Visionen Film­ver­leih)

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