So Help Me God

Ni juge, ni soumise

Belgien/F 2017 · 99 Minuten
Regie: Jean Libon, Yves Hinant
Drehbuch: ,
Kamera: Didier Hill-Derive
Schnitt: Françoise Tourmen

Die Macher der belgi­schen Doku­men­tar­film-Reihe „Strip-Tease“, in der die Prot­ago­nisten ohne Off-Kommentar ihre Gedanken und Lebens­ein­stel­lungen vor der Kamera enthüllen, haben ihren ersten abend­fül­lenden Film gemacht:

»Anne Gruwez ist eine erfahrene Unter­su­chungs­rich­terin in Brüssel, die sich in ihrem uralten, hell­blauen 2CV durch die belgische Haupt­stadt bewegt. Auf ihren Fahrten zwischen zu Hause, Justiz­pa­last und Poli­zei­sta­tionen hört sie am liebsten den Radetzky-Marsch und die zu befra­genden Delin­quenten nennt sie konse­quent „meine Klienten“. Auch sonst ist ihr Umgangs­stil eher unkon­ven­tio­nell, etwa wenn sie einem Ange­klagten, der wegen häus­li­cher Gewalt vor ihr steht, die Leviten liest oder wenn sie bei einer Prosti­tu­ierten, deren sado­ma­so­chis­ti­sche Praktiken bei einem Kunden gründlich aus dem Ruder liefen, grosses Interesse an den Details bekundet. Was die Prosti­tu­ierte bewun­dernd mit: ›Sie hätten Domina, nicht Unter­su­chungs­rich­terin werden sollen‹ quittiert. Neben solch komischen Begeg­nungen zieht sich die Wieder­auf­nahme eines Falles aus den 1990er-Jahren als roter Faden durch den Film, ein unge­klärter Mord an zwei Prosti­tu­ierten, der mensch­liche Abgründe ausleuchtet.« (Kinok, St. Gallen)

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Kinoprogramm München: Do. 08.11.2018 – Mi. 14.11.2018

So Help Me God (Ni juge, ni soumise) (OmeU) Neues Maxim So./Mi. 19:00 (BiMovie)
(artechock-Ankündigung)
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